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Mittwoch, 10. Juni 2009

Musik: Ghinzu – Mirror mirror

cover

Ghinzu kommen aus Brüssel und “Mirror mirror” ist das dritte Album der Band. Da der internationale Durchbruch noch nicht so ganz geklappt hat, muss ich auf eine französische Quelle zurückgreifen:

La musique belge en pleine effervescence n’en finit plus de présenter des albums conquérants, innovants, véritables mines d’or d’un rock hybride en pleine ebulltion. Mirror Mirror est de ceux là, Un peu à la manière d’un  Deus mais la fraicheur en plus, Ghinzu frappe fort sur ce nouvel opus tout en énergie. […] C’est le meilleur groupe belge , tout simplement. www.laurelld.fr

OK, die beste Band Belgiens. Da muss man sich immerhin mit Bands wie dEUS, K’s Choice und Soulwax um den Titel prügeln.

Der Bandname ist angelehnt an die Messer-Marke “Ginsu”. Diese wurde vor allem durch flotte Werbesprüche in den USA berühmt. Einer dieser Sprüche war "The more you use it, the sharper it gets". Unter diesem Gesichtspunkt ist der Bandname mehr als treffend gewählt. Das Album hat Hit-Potential und der Titeltrack ist der beste Muse-Song, der nicht von Muse gemacht wurde. Leider fand ich ihn als Video nur in bescheiden aufgenommenen Live-Versionen.

Würde Matthew Bellamy weniger wimmern und jammern, könnten einige der Songs auf “Mirror mirror” von Muse stammen. Auch an The Cooper Temple Clause fühle ich mich oft erinnert. Ab und zu klingen Radiohead und dEUS an.

Die erste Single für den belgischen Markt war “Cold love”:

Frankreich wurde mit dem lässigeren “Take it easy” bedacht:

 

Eine dringende Hörempfehlung geht an alle Muse- und Indierock- Anhänger.

“Mirror mirror” in a nutshell:

Ghinzu

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