Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 17. Juni 2021

Live-Musik! Und früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: William Fitzsimmons - To love forever

Bis zur Veröffentlichung des neuen William Fitzsimmons-Albums "Ready the astronaut" ist noch etwas Geduld gefragt, aber die Woche geht auch rum. Mit "To love forever" und der Aussicht auf diese Tourdaten sollte sich die Zeit gut überbrücken lassen.
  • 19.04.22 Köln
  • 22.04.22 Darmstadt
  • 23.04.22 Bielefeld
  • 02.05.22 München
  • 13.05. Berlin



Mittwoch, 16. Juni 2021

Mond über Bonn

 Am Wochenende war ich so lange wach und unterwegs, dass ich den Mond gesehen habe! Im Freien!

Verrückt. ;-)



Dienstag, 15. Juni 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Kaktus Einarsson - Ocean's heart

Gestern erwähnte ich Kaktus Einarsson im Zusammenhang mit seiner Deutschlandtour gemeinsam mit John Grant, heute wurde das Video zu seinem Song "Ocean's heart" veröffentlicht: 


Gerne verweise ich an der Stelle wieder auf sein aktuelles und hörenswertes Album "Kick the ladder".  

Montag, 14. Juni 2021

Musik: GusGus - Mobile home

 

Willkommenes Lebenszeichen aus Island. 

"Mobile home" ist das elfte Album der von mir geschätzten Band GusGus und mit "Simply Tuesday" liefert die Isländer darauf einen der Hits, die ich mir immer wieder von ihnen erhoffte: 


Die Besetzung wurden neben dem Gründungsmitglied Birgir Þórarinsson und dessen langjährigem musikalischen Partner Daniel Ágúst Haraldsson um Margrét Rán Magnúsdóttir ergänzt. Es lohnt sich, dass sie von ihrem Hauptprojekt Vök ausgeliegen wurde, denn so entstand z. B. "Higher":


Als Gast tritt übrigens John Grant (der im September Deutschland mit Kaktus Einarsson besuchen wird) auf. Mit ihm entstand der ebenfalls starke Titel "Love is alone":


GusGus stellt gerne ein Gesamtkunstwerk dar. Die Videos der beiden Regisseure "Arni und Kinski" leisten ihren Beitrag. Sie haben in der Vergangenheit bereits die visuelle Aufbereitung für Musiker wie Ólafur Arnalds, Of Monsters And Men, Damien Rice, Snow Patrol ("Chasing cars"!) und Sigur Rós übernommen. 

"Mobile home" liefert die nordische Kühle, die man von GusGus erwarten darf und Pop-Elemente, welche das Album sehr gefällig machen. 

"Mobile home" ist:


Für bescheidene 10 € kann man am 16.06. während eines Live Streams das Album erleben. 

Sonntag, 13. Juni 2021

Graphic Novel: Riad Sattouf - Der Araber von morgen, Band 5: Eine Kindheit im Nahen Osten (1992-1994)



Für mich der (vorläufige?) Höhepunkt der Reihe.

Die Musik der frühen 90er Jahre und eine spannende Frage im Hintergrund: Meine anfängliche Neugier entwickelte sich über die Reihe und vor allem über den Einblick in die Zeit von 1992-1994 zu Sympathie mit dem Protagonisten. 

Über fünf Jahre verfolge ich nun schon Riad Sattoufs Erzählungen. Im ersten Band schilderte er seine ersten sechs Lebensjahre in Frankreich, Libyen und Syrien. Die Jahre 1984-1985 sowie der im dritten Band verarbeitete Zeitraum 1985-1987 spielten sich für Riad hauptsächlich in Syrien mit kurzen Ausflügen nach Frankreich ab. Im vierten Band und damit in der Zeit von 1987-1992 kommt es zur Trennung der Familie. Riads Vater zog es für einen Job nach Saudi-Arabien und er wandte sich verstärkt seinem Glauben zu. Riads Mutter emanzipierte sich (endlich) von ihrem Mann. Die Entführung von Riads jüngstem Bruder durch den Vater war schließlich der Cliffhanger, der mir die Zeit bis zur Veröffentlichung der Fortsetzung sehr lang erschienen ließ. 

Die im aktuellen Band abgedeckten Jahre 1992-1994 verbachte Riad ausschließlich in Frankreich. Seine Herkunft zwischen westlicher und arabischer Welt und daraus resultierende Konflikte begleiten ihn weiterhin, aber die treten etwas in den Hintergrund. Statt dessen wird der von den üblichen Problemen eines Heranwachsenden eingeholt: Die Wirrungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht sowie erste Gedanken um Talent, Interessen und den zukünftigen Lebensweg stellen Herausforderungen dar, da bräuchte es nicht zusätzlich die Angst um den Bruder bzw. die Familie. 

Mit seinen Zeichenkünsten verdient sich Riad nicht nur etwas Respekt und Anerkennung bei seinen Schulkameraden und vor allem einer Schulkameradin, die ihm besonders wichtig ist sondern er findet mit den Werken des Autors H.P. Lovecraft und dessen Cthulhu-Mythos auch Zugang zu einer phantastischen und für Riad faszinierenden Welt. Riads in die Geschichte eingeworfenen Skizzen und Zeichnungen der Cthulhu-Wesen und die Verknüpfung mit seinem Leben sind ein toller Weg, um die verworrene Gefühlswelt eines Teenagers darzustellen. Und dann entdeckt Riad mit Nirvana u. a. auch noch die Musik, die auch mich Anfang der 90er Jahre in ihren Bann zog. 

Wie oben bereits angedeutet: In keinem Band war Riad für mich so nahbar wie in diesem. Die Frage nach der Rückkehr seines Bruders bleibt bislang ungeklärt... ich freue mich schon jetzt auf den sechsten Band. Mit diesem wird die Reihe abgeschlossen werden. 



 

Freitag, 11. Juni 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tiemo Hauer - Zeit mit Schleife

 Lust auf legere Sommermusik?

"Von allen Streaming-Einnahmen habe ich dir einmal auf der Autobahn die Toilette bezahlt..." :-) 

Ermöglicht Tiemo doch gerne erneut so eine generöse Geste:  



Dienstag, 8. Juni 2021

Rodder Maar

Genug Eifel für ein Wochenende. ;-) 



 

Sonntag, 6. Juni 2021

Monschau

 Noch mehr Eifel. Sogar mit Nebel.





Samstag, 5. Juni 2021

Urfttalsperre und Vogelsang IP

Entdeckungstour in der Eifel.





















Mittwoch, 2. Juni 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: "We are a lot" Panel-Talk

Was ihr schon immer über Konzertstreams wissen wolltet, u. a. mit Get Jealous-Konzert. 

Heute ab 20 Uhr dort.  

  • Hinter den Kulissen der Streamingproduktion
  • Konzert Baked Cat
  • Panel zum Thema "Frauen in der Musikbranche" mit Agnes Stamml (save the day management), Rike Just (we are a lot), Jakob Amr (Leoniden), Lotta Rasvar (Get Jealous) & Lea Nieslony (OHA! Music)
  • Konzert Get Jealous


Dienstag, 1. Juni 2021

Musik: Elder Island - Swimming static


 













Frische Electropop-Mutante. 

Elder Island meldete sich bereits 2014 mit der gleichnamigen Debüt-EP. Nach dem ersten Longplayer 2019 erschien nun der Nachfolger "Swimming static". Nach einem straffen Programm hört sich das nicht an, aber nebenbei widmeten sich Katy Sargent, Luke Thornton und David Havard auch anderen Kunstformen. Vielleicht liegt es daran, dass "Swimming static" erfreulich vielseitig aufgefallen ist. Der kleinste gemeinsame Nenner ist Electropop, Dance-Drive und Soul sorgen für Spannung. Bei einem Electro-Trio aus Bristol schimmert natürlich auch etwas Trip-Hop durch. 

"Embers", "Purely educational", "Queen of kings" und "Intertwine" sind meine Favoriten auf diesem starken Album. 

Das Video zu "Sacred":


Und das zu "Purely educational":


"Swimming static" ist: