Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 31. März 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Garbage - The men who rule the world

 Neues Material von Garbage... erinnert mich irgendwie an St. Vincent. 

Dienstag, 30. März 2021

Musik: Bell Orchestre - House Music


Mit "Neon bible" hob Arcade Fire so richtig ab. Parallel zu den Aufnahmen des Albums liefen im gleichen Studio auch die Sessions für Bell Orchestres Debüt. 2005 tourten die Bands sogar gemeinsam. Sarah Neufeld und und Richard Parry (und zeitweise Pietro Amato) waren die Schnittmenge zwischen den erfolgreichen Indierockern und der Instrumental-Ensemble aus Montreal.  

Es ist nachvollziehbar, dass Arcade Fire eine Weile viel Zeit und Energie in Anspruch nahm. Doch gut zehn Jahre nach "As seen through windows" fand sich wieder Zeit Bell Orchestra und so entstand das dritte Album "House music". Wenn sechs Vollblutmusiker in Improvisations-Sessions kollaborieren, kann das Ergebnis durchaus anspruchsvoll bis anstrengend klingen. Streicher, Bläser und Percussions sorgen zwangsläufig für ein gewisses Jazz-Feeling, aber im Kern ist "House music" Post-Rock und Avantgarde. Laut Pressemitteilung wurden die Musiker inspiriert von Talk Talk, The Orb, Miles Davis und Ennio Morricone. Bei diesen Referenzen sollten viele Hörer Anknüpfungspunkte finden und sich vielleicht an dieses Instrumental-Werk herantrauen. 

"IV: What you're thinking", "V: Movement" und "VIII: Making time" sind für mich die packendsten Songs auf "House music". Arcade Fire-Fans werden damit nicht zwangsläufig die Wartezeit bis zum nächsten Album ihrer Helden überbrücken können, aber für die Schublade "Post-Rock" des Jahres 2021 ist das Album eine Bereicherung.

 Das Video zu "IV: What you're thinking":


Und das zu "V: Movement":


"House music" klingt nach:


Montag, 29. März 2021

Schon wieder Bonn...

 ... aber aus anderer Perspektive. 



Sonntag, 28. März 2021

Freitag, 26. März 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tomahawk - Predators and scavengers

 Mike Pattons Nebenprojekte sind meist recht anstrengend... zumindest für die Hörer. Doch mit "Tonic immobility" ist ihn eines der besten Faith No More-Alben seit Jahren gelungen. 


Na gut, etwas anstrengend ist das Album auch. Aber es lohnt sich. 


Dienstag, 23. März 2021

Ursache und Wirkung

Falls Gründonnerstag (für kirchenferne Leser: der Tag vor Karfreitag) tatsächlich alle Läden geschlossen haben werden und somit die Frischfischversorgung für Karfreitag (für kirchenferne Leser: da isst "man" Fisch)  nicht gegeben sein wird.... macht entweder Käpt'n Iglo das Geschäft seines Lebens oder es erholen sich die Fischbestände in Nord- und Ostsee...

Montag, 22. März 2021

Konzert in Corona-Zeiten: Moddi @ Instagram, 21.03.2021

Ich bin mir unsicher, ob das von Moddi gestern überhaupt als Konzert geplant war. Auf jeden Fall erzeugte er bei den Zuschauern vor allem mit den Songs seiner ersten Alben eine wahnsinnig intime Stimmung. Für so etwas ist also sogar Instagram zu gebrauchen. 



Sonntag, 21. März 2021

Freitag, 19. März 2021

Hopfenraten

 Bier trinken und Hopfensorte erraten...



Mittwoch, 17. März 2021

St. Patrick's Day

 Statt Pub.



Dienstag, 16. März 2021

Was hört Thom Yorke denn so?

BBC desert island discs, w/ Thom Yorke

Sonntag, 14. März 2021

Buch: Jaroslav Rudiš, Nicolas Mahler - Nachtgestalten


 

Eine durchzechte Nacht... 

Vor Corona war auch nicht alles toll: Eigentlich ist man müde und möchte nach Hause... aber irgendwie ist der Abend doch nicht zu Ende. In "Nachtgestalten" verbringen zwei Kumpels einen gemeinsam Abend. Zwischen Bierseeligkeit und Melancholie klappern sie viele Themen und viele Kneipen kurz vor oder nach Ladenschluss ab. Da geht es um Beziehungen, Träume, Vorlieben, Sprichwörter,... und je später der Abend, desto wirrer die Geschichten. Eigentlich hätte "Nachtgestalten" auch eine Seinfeld-Episode sein können. 

Jaroslav Rudiš hat schon einige Romane verfasst. Gemeinsam mit Jaromír Švejdík erschuf er mit "Alois Nebel" die erste tschechische Graphic Novel. Mit Nicolas Mahler widmete er sich erneut dieses Medium. Mahlers Zeichnung sind sehr reduziert und passen auf diese Weise zur überschaubaren Handlung. 

Viele Männer werden sich und schon erlebte Situationen in "Nachtgestalten" erkennen. Und neugierige Frauen können bestätigt finden, dass Männer an solchen Abenden eigentlich nichts erleben, vor allem keine wirklich tiefsinnigen Unterhaltungen. 

Trotzdem lässt "Nachtgestalten" hoffen, dass solche Abende irgendwann wieder möglich sind.

Samstag, 13. März 2021

Donnerstag, 11. März 2021

Dienstag, 9. März 2021

Version wars: Sarah Walk vs. Sinéad O'Connor vs. Prince

Das Video zu Sarah Walks Interpretation greift das aktuelle Thema "Einsamkeit in der Pandemie" auf:

Die Version mit der Träne:


Und der Komponist selbst stellte den Titel so vor: 


Freitag, 5. März 2021

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Fury In The Slaughterhouse - 1995

Bilder aus den Hochzeiten meiner Fury-Begeisterung:

 


Dienstag, 2. März 2021

Geschenk des Himmels?

Die Frage ist nicht, warum so etwas verschenkt wird. Warum wird des produziert? ;-)


Suche übrigens noch "Enthaltsam wie ein katholischer Priester" in der von Woelki signierten Steelbook-Edition. 

Musik: Django Django - Glowing in the dark

 


Art Rock mit Pop-Appeal. 

Wie ein Uhrwerk veröffentlicht Django Django seit 2012 im Takt von drei Jahren Alben. Folglich erschien nun mit "Glowing in the dark" das vierte Werk der Londoner Band. Obwohl ich das starke Debüt in guter Erinnerung hatte, vernachlässigte ich die Nachfolger sträflich. Irgendwie hatte ich die Band als Eintagsfliege abgetan. Spätestens mit "Glowing in the dark" beweist das Quartett nun das Gegenteil: Art Rock gepaart mit Indierock, erfrischendem Indiepop und psychedelischen Elementen in nahezu perfekt abgestimmtem Verhältnis sorgen für ein abwechslungsreiches und überraschend wenig anstrengendes Album. 

Es beginnt stark mit "Spirals". Charlotte Gainsbourg sorgt als Gast auf "Waking up" für fluffig-leichte Schwebemomente. Schon beim ersten Durchlauf packte mich "The ark". Und das gelang bislang nur wenigen Instrumentals. Meine Aufmerksamkeit wurde durch den folgenden Track "Night of the buffalo" geschickt gebunden. "Kick the devil out" (ach, ich vermisse die Talking Heads) überzeugte mich dann vollständig. Und "Asking for more" als Schlusstitel ist nicht nur ein gelungener Song sondern auch das perfekte Schlusswort: Mit 45 Minuten ist noch lange nicht alles gesagt. Ich freue mich schon auf das nächste Album.... auch falls es erst 2024 erscheinen wird. 

Das Video zu "Free from gravity": 


Und das zu "Spirals":


"Glowing in the dark" ist:

Montag, 1. März 2021

Baumbotschaft

 Was will uns dieser Baum wohl sagen?