Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Montag, 31. Dezember 2012

An den Anden (3): Punta Arenas

Vor dem Weiterflug nach Punta Arenas gab es noch Kofferkunst

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und während des Fluges den aktuell rauchenden Vulkan Copahue zu bewundern.

P1070438 Punta Arenas liegt an der Magellanstraße. Diese südlichste auf einer Kontinentalplatte gelegene Stadt der Welt erlebte ihre Blüte vor der Eröffnung des Panamakanals. Aus dieser Zeit stammen einige stattliche Gebäude.

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Der Ausblick auf die Magellanstraße ist beeindruckend. Vor allem der starke Wind lässt erahnen, welche Pioniertaten bei der Erkundung dieses Seeweges vollbracht wurden.

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Das auf dem Foto zu erahnende Ufer “gegenüber” gehört zu Feuerland.

Heute gibt es in der Stadt verlassene Ecken

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und im Gegenzug sehr moderne Bauten, in denen U2-Coverbands in Casinos auftreten.

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P1070485 Seltsam.

Außerdem fiel mir das Magellan-Denkmal auf und die streunenden Hunde, die es anscheinend in Chile in großer Anzahl gibt.

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Gegen 22.00 Uhr geht hier aktuell die Sonne so langsam unter.

Sonntag, 30. Dezember 2012

An den Anden (2): Santiago

Die Hauptstadt des Landes und für uns eine Zwischenstation. Trotzdem ein sehenswerte Stadt.

Interessant sind auch die animierten Ampeln. Je weniger Zeit zur Überquerung der Straße benötigt, desto schneller läuft der Mann.P1070409

Samstag, 29. Dezember 2012

An den Anden (1): Anreise

Die Reise an ein anderes Ende der Welt ist durchaus mit einigen Mühen verbunden. Hier die Tickets des ersten Teilstücks:

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Beim Flug mit einer brasilianischen Fluglinie muss man die Telefonnummer und den Namen der Person angeben, die im Falles eine Unglücks informiert werden soll… da fühlt man sich gleich viel sicherer.

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Geschmackvolle Souvenirs auf dem Zwischenstopp in Brasilien motivieren für die nächste Etappe.

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Spätestens der Flug über die Anden entschädigt für alles (selbst für Fotos aus dem Flugzeug):

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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abflug

Noch ohne viel über das Ziel zu verraten, verabschiede ich mich in den Urlaub. Ein Geldschein eines der zu besuchenden Länder gibt einen Hinweis. Nein, das ist kein Pleitegeier und es geht nicht nach Griechenland.

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Montag, 24. Dezember 2012

Fast perfekt

Dem Video fehlen nur noch Leonard, Sheldon, Howard und Rajesh.

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Weltuntergang 2.0

Auf den Weltuntergang war ich vorbereitet. Aber auf das Wetter…

Sonntag, 23. Dezember 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Bat For Lashes-A wall

Für alle, die sich zu Weihnachten eine Mauer wünschen.

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Samstag, 22. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenk des Jahres

Glaubt man der Schlange im Drogeriemarkt, stehen ausgedruckte Fotografien zum Fest hoch im Kurs…

Freitag, 21. Dezember 2012

Sollte man gehört haben: Radical Face-Black eyes

Zwar schon über ein Jahr alt, aber für mich einer der Songs des Jahres.

 

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Bayerische Ananas

Heute in der Süddeutschen Zeitung: Das Projekt “Sprache im Fluss” hat sich der Aussprache einiger Begriffe in diversen Dialekten gewidmet. Das Ergebnis lässt sich dort bewundern. Höhepunkt aus meiner Sicht: Es gibt Orte, in denen die Erdbeere “Ananas” genannt wird.

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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Android rules

Handschuhe, mit denen man einen Touchscreen bedienen kann: 20 €.

Einem Apple-Nutzer erklären, dass es am Betriebssystem liegt, dass ich mein Handy auch mit Handschuhen nutzen kann: Unbezahlbar.

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Dienstag, 18. Dezember 2012

Konzert aus der Konserve: Alt-J-Tiny desk concert

Mit “An awesome wave” lieferte Alt-J eines der besten Alben des Jahres ab. Auch damit haben sie sich für ein “Tiny desk concert” mit diesen Songs qualifiziert:

  • Tessellate
  • Something good
  • Matilda

Download dort.

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Montag, 17. Dezember 2012

Wer die Wahl hat…

Bei dieser Frage musste ich doch noch einmal prüfen, ob es sich wirklich um Themen der Landtagswahl in Niedersachsen handelt… Vielleicht liegt es am Wappen.

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Schon im Winterschlaf?

ist Deutschland schon komplett im Urlaub? Noch nie habe ich einen derart leeren ICE Sprinter gesehen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Podcast gewordene Bestenliste

Die Hörer von NPRs “All songs considered” haben ihre musikalischen Lieblingsalben des Jahres 2012 gewählt und die Top 25 gibt es als hörenswerten Podcast. Dort.

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Freitag, 14. Dezember 2012

Busfahrer des Jahres

Frage an den Busfahrer: “Darf ich mit dieser Karte mitfahren?”

Busfahrer: “Mir doch scheißegal. Wird heut’ eh nicht kontrolliert.”

Kölner Charme.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Muse-Follow me

Über die Entwicklung der Band kann man streiten. Ignorieren kann ich die Band (noch) nicht.

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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Welcome back (aber so was von): The Knife

Nächstes Jahr wird endlich wieder ein The Knife-Album erscheinen. “Shaking the habitual” soll es heißen und es wird großartig. Bestimmt. Und ich werde einige Körperteile “shaken” wenn ich aus Vorfreude die älteren Alben höre.

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Dienstag, 11. Dezember 2012

Besitznahme

Gehört mir der ICE, wenn ich der letzte Passagier bin?

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Musik: Neil Young & Crazy Horse-Psychedelic pill

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Die beste Singer/Songwriter/Folk/Feedback-Mischung des Jahres.

Früher fand ich Neil Young und seine jeweils aktuellen Alben bestenfalls langweilig. Zu Grunge-Zeiten konnte ich ihm zumindest im Zusammenspiel mit Pearl Jam etwas abgewinnen. Wirklich gepackt hat mich erstmals das gewaltige “Le noise” vor zwei Jahren. Hat mich Young über die Jahre weichgekocht? Inzwischen gefällt mir sogar das mit seiner ab-und-zu Begleitband “Crazy Horse” eingespielte “Psychedelic pill”. Das aktuelle Werk ist Youngs 35. Album, dank monumentaler Songs wie “Driftin’ back” (knapp 28 Minuten), “Ramada Inn” (17 Minuten) und “Walk like a giant” (16:30) sein bislang “längster” Longplayer und nach “Americana” bereits seine zweite Veröffentlichung in diesem Jahr.

Manchmal war mir Neil Young zu weinerlich, seine Songs waren “folkig” oder sie verschwammen in Feedback-Orgien. Auf “Psychedelic pill” hat er für einfach die richtige Mischung gefunden. “Driftin’ back”, “Ramada Inn” und “She’s always dancing” sind die starken Höhepunkte und sie umreißen das breite Spektrum, welches Young abdeckt.

“Psychedelic pill” ist weder psychodelisch noch eine bitter Pille sondern einfach nur ein entspanntes Album, welches zum Jahresausklang gerne noch den ein oder anderen Hörer erfreuen darf. Wird Neil Young immer besser? Oder gefallen mir irgendwann gar seine älteren Platten?

Das Video zu “Ramada Inn”:

“Psychedelic pill” klingt nach:

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Montag, 10. Dezember 2012

Einfallsreiche Bahn

Der ICE steht irgendwo in der Einöde auf freier Strecke. Das ist kein neues Erlebnis für mich. Aber die Begründung kannte ich noch nicht: Auf der Strecke vor uns ist ein Zug liegengeblieben und nun werden die Passagiere “evakuiert” (O-Ton) und dafür aus ihrem IC in einen ICE verfrachtet. Daher sind beide Gleise belegt.

Ich gehe davon aus, dass die Passagiere den ICE-Zuschlag nachlösen müssen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Zug fahren ist nun wie fliegen (Beta)

Tatsächlich lassen sich nun bei Bahnreservierungen die Sitzplätze frei wählen. Nur der schicke “Beta”-Stempel macht mir etwas Angst…

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Freitag, 7. Dezember 2012

Final Times

Hätte ich eine Zeitung abonniert, wäre es die FTD gewesen.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Braver Burgherr

Offensichtlich war ich sehr brav. Warum sonst wäre mir der Nikolaus bis ins Hotel nachgereist?

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Mittwoch, 5. Dezember 2012

Kraftwerk@Kraftwerk

Kraftwerk wird in dem ehemaligen Kraftwerk “Bankside Power Station” und damit in der heutigen Tate Modern auftreten und wie bereits im MoMA und im Januar in Düsseldorf jeweils die Songs eines Albums pro Abend darbieten. Ich glaube das würde ich gerne sehen.

Wednesday 6 February 2013, 21:00
1 – Autobahn (1974)

Thursday 7 February 2013, 21:00
2 – Radio-Activity (1975)

Friday 8 February 2013, 22:30
3 – Trans Europe Express (1977)

Saturday 9 February 2013, 22:30
4 – The Man-Machine (1978)

Monday 11 February 2013, 21:00
5 – Computer World (1981)

Tuesday 12 February 2013, 21:00
6 – Techno Pop (1986)

Wednesday 13 February 2013, 21:00
7 – The Mix (1991)

Thursday 14 February 2012, 21:00
8 – Tour de France (2003)

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Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Eels-Peach blossom

Bald sind die Eels wieder da. Und das Video zum Song “Peach blossom” lässt mich hoffen, dass bald “Anfang Februar” sein wird und das zehnte Eels-Album “Wonderful, glorious” endlich in den Läden steht.

Eels - "Peach Blossom" from stereogum on Vimeo.

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Dienstag, 4. Dezember 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Shout Out Louds-Blue ice

Das vierte Album “Optica” der Shout Out Louds aus Stockholm wird zwar erst im Februar erscheinen, aber das Video zum Song “Blue ice” verkürzt die Wartezeit:

Shout Out Louds - Blue Ice from Ted Malmros on Vimeo.

Meine Erinnerung an ein Konzert der Band in London vor fünf Jahren sind gut. Daher empfehle ich diese Termine:

  • 22.03.2013 Erlangen - E-Werk
  • 25.03.2013 Karlsruhe – Substage
  • 26.03.2013 Frankfurt – Gibson
  • 27.03.2013 Köln - Live Music Hall
  • 28.03.2013 München – Muffathalle
  • 30.03.2013 Berlin - Astra Kulturhalle
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Montag, 3. Dezember 2012

Fulda ist so schön…

… dort wird sogar für Reisen nach Hannover geworben.

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Gestrandet

“Wir bitten unsere Fahrgäste die Taschen von den Sitzen zu nehmen um Platz zu machen für Passagiere, die in diesem ICE gestrandet sind.”

Das sind schon winterähnliche Szenen, die sich dank des entgleisten Güterzuges in und um Hannover abspielen. Aktuell sitze ich in einem ICE, der 30 Minuten hinter dem Fahrplan fährt. Es ist mir rätselhaft, warum er laut den aktuellen Angaben im Internet 50 Minuten Verspätung haben soll. Bei “Raumschiff Enterprise / Star Trek” ging es doch ab und zu um Wesen, die sich von der physischen Existenz verabschiedet haben. Ich denke die DB wird sich irgendwann von den Fesseln der Zeit lösen. Man geht zum Bahnsteig, steigt ein und kommt irgendwann irgendwo an.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Verpackt

In der United-Lounge habe ich nur ein nicht verpacktes Lebensmittel gefunden. Eine Banane. Die habe ich natürlich nicht gegessen. Zu gefährlich. Zumal ich bei der Einreise in die USA wegen illegaler Bananeneinfuhr eine Kontrollehrenrunde drehen durfte.

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Freitag, 30. November 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tomahawk-Stone letter

Mike Patton ist zurück. Zwar nicht mit Faith No More aber mit Tomahawk. Hier das Video zum Song “Stone letter”:

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Donnerstag, 29. November 2012

Mittwoch, 28. November 2012

“Delay due operation”…

… ist meine aktuelle Lieblingsverspätung der DB.

Dienstag, 27. November 2012

Montag, 26. November 2012

Vorhören: Sufjan Stevens-Silver & gold

Lust auf Weihnachtssongs? Sufjan Stevens’ Album “Silver & gold” gibt es dort als Stream.

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Sonntag, 25. November 2012

Ägyptisches Essen

In Köln gibt es auch rauchfreie Räume und Abende ohne Fußballfans. Und mit tollem Essen.

Die vegetarische Variante:

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Und die mit Fleisch:

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Freitag, 23. November 2012

2 Sachen zu Köln

1. Die Stadt schafft es noch immer nicht, das Nichtraucherschutzgesetz durchzusetzen.

2. Noch schlimmer als der Rauch in den Kneipen sind die Horden von FC-Fans, die sich an Spielabenden durch die Stadt wälzen.

Musik: Deftones-Koi No Yokan

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Das beste Deftones-Album seit “White Pony”.

Nächstes Jahr werden die Deftones ihr 25 jähriges Bestehen feiern können. Erste Berühmtheit wurde im Rahmen des “Nu Metal”-Hypes zum Ende des letzten Jahrtausends erlangt. Das Debüt erschien 1995. Einen Einschnitt markierte die Veröffentlichung des dritten Albums “White Pony” im Jahr 2000. Damit bewies die Band Eigenständigkeit und erweiterte ihren musikalischen Horizont merklich. Neben wohlwollende Kritiken brachte das Werk der Band den bislang größten Erfolg. Bereits mit “Diamond eyes” knüpften die Deftones vor zwei Jahren musikalisch an “White Pony” an. Dieser Weg wird nun mit “Koi No Yokan” fortgesetzt.

“Koi No Yokan” ist intensiv. Dieses siebte Album der Band aus Sacramento enthält nichts, was die Band nicht schon bewiesen hat. Doch besonders in den harten Momenten klingt das einfach authentisch und mitreißend und stellenweise wird annähernd Tool-Niveau erreicht. Erneut produzierte Nick Raskulinecz, der auch schon für  die Foo Fighters (“One by one”) und Alice In Chains (“Black gives way to blue”) tätig war.

Es fällt mir schwer die besonders starken Titel auf diesem starken Gesamtwerk zu identifizieren. Aber “Poltergeist”, “Tempest”, “Swerve city” und “Rosemary” lege ich der erweiterten Zielgruppe wärmstens ans Herz. Besonders auffällig ist, dass trotz relativer Härte keiner der Songs jemals schmerzt.

Nach “White Pony” ist “Koi No Yokan” bislang in meiner Wertung das beste Deftones-Album. Außerdem ist es die filigranste Hard Rock-Platte des Jahres.

Das Video zu “Tempest”:

“Koi No Yokan” klingt nach:

 

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Donnerstag, 22. November 2012

Mittwoch, 21. November 2012

Monaco

Natürlich ärgert man sich, wenn man im Hotel das Zimmer mit Blick in Richtung des Parkplatzes erwischt. Doch in diesem Fall war das erträglich:

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Vom Büro aus konnte man sogar das Meer erahnen

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oder Felsen betrachten.

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Im Hafen

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gab es Boote aller Preisklassen und mit mehr oder minder geschmackvollen Namen.

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Allein deren Liegegebühren inklusive Strom

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würde vermutlich das “Normalbürger”-Budget sprengen.

Apropos Strom: Falls der ein oder andere Besucher / Einwohner selbst Wiederbelebung wünscht, muss er nur den Hinweisschildern folgen.

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Reinlich ist man auch. Es wird höflich darum gebeten, in der Toilette nicht auf den Boden zu pinkeln.

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Also zumindest die Klobrille sollte doch zu treffen sein.

Das Schloss

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durfte leider nicht in Badehosen betreten werden

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aber das hätte auch nicht zur Weihnachtsdeko gepasst.

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Übrigens ist der Flug mit dem Hubschrauber von Nizza nach Monaco günstiger als die Taxifahrt.

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Und schneller geht das auch.

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