Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Dienstag, 19. Februar 2019

Erprobte Goodies

Die Bahn verteilt neue Goodies:


Woher die Verantwortlichen der Bahn nur immer diese tolle Ideen haben? Ich hoffe, es handelt sich nicht um Restbestände aus der Konkursmasse.

Montag, 18. Februar 2019

Welcome back: These New Puritans

Seit der Veröffentlichung des letzten Albums "Field of reeds" sind sechs Jahre vergangen. Da kann sich eine von mir geschätzte Band auch gerne mal zurückmelden. Das

Der Titelsong (und besonders das zugehörige Video) des für März angekündigten neuen Albums "Inside the rose" ließ mich etwas ratlos zurück:


Besser gefällt mir der neue Song "Anti-Gravity":


Sonntag, 17. Februar 2019

Nachbarschaft

Holzkirche direkt neben Hochhaus... kann man machen, sieht halt so mittelgut aus.



Samstag, 16. Februar 2019

Song: Trade Wind - No king but me

Laut Pressemitteilung vereinen Trade Wind Bon Iver und Thrice. Das klingt verheißungsvoll. Hier der Song "No king but me":



An Bon Iver denke ich bei dem Song nicht, aber am 26.04. wird das Album "Certain freedoms" erscheinen, vielleicht scheint er ja dort durch. Oder bei den Live Shows:

  • 27.04. München - Impericon Festival
  • 29.04. Nürnberg - Z Bau
  • 30.04. Münster - Uncle M Fest
  • 01.05. Hamburg - Hafenklang
  • 02.05. Berlin - Musik & Frieden
  • 03.05. Leipzig
  • 04.05. Köln - Volta
  • 08.05. Wiesbaden - Kesselhaus
  • 10.05. Stuttgart - Keller Club
  • 11.05. Iserlohn - Dechenhöhle

Freitag, 15. Februar 2019

Musik: Desperate Journalist - In search of the miraculous


























Erwachsen und auf der der Suche nach dem Wunderbaren. 

Seit Juni 2013 veröffentlicht die Band Desperate Journalist sehr fleißig Musik. Bis auf 2016 erschien jedes Jahr mindestens eine EP oder ein Longplayer. "Happening" aus dem Jahr 2014 war bislang für mich der beste Song der Londoner. Die Titel der Alben stellen eine schöne Entwicklung dar: Auf das selbstbetitelte und vergleichsweise ungestüme Debüt folgte "Grow up". Nun ist die Band erwachsen und auf der Suche nach dem Wunderbaren. 

Post Punk, Indierock und eine dunkle Note: Diesem Grundkonzept bleiben die vier Musiker auch auf ihrem dritten Album "In search of the miraculous" treu. Im Vergleich zu den Vorgängeralben erscheint mir die Mehrheit der neuen Titel einen Tick weniger knackig. Doch das wird mehr als kompensiert durch eine dichtere Atmosphäre. Besonders deutlich wird das beim starken Opener "Murmuration" sowie bei dem durch die Drums getriebenen "Black net" und dem sich anschließenden New Wave-lastigen "Ocean wave". "Jonatan" ist bislang mein Lieblingssong auf "In search of the miraculous". Auf den langsamen Track "Argonauts" hätte ich verzichten können. Aber die Band soll gerne auch diese Facette ihres Schaffens auf jedem Album in kleiner Dosis ausleben. 

Mein Urteil zum Vorgänger "Grow up" sehe ich bestätigt: Jo Bevans Stimme ist und bleibt das Alleinstellungsmerkmal, die Band reift doch es zieht keine Langweile ein. 

Fun fact am Rande: Muss sonst noch jemand bei "Jonatan" an "She sells sanctury" von The Cult denken?

Das Video zu "Cedars":


Und das zu "Satellite":


Desperate Journalist auf Tour:
  • 08.05 Hamburg
  • 09.05. Köln
  • 10.05. Stuttgart
  • 11.05. Münster
"In search of the miraculous" klingt nach:

Donnerstag, 14. Februar 2019

Bote

Ach, die Zeit des Jahres kündigt sich an? Schön!


Mittwoch, 13. Februar 2019

Vorhören: Ladytron - Ladytron

Bei Pledgemusic ist das Album bereits erhältlich, offiziell wird es Freitag erscheinen. Als Stream gibt es das sechste Album der Band aus Liverpool dort

Dienstag, 12. Februar 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Bosse - Ich warte auf Dich

Der Tatortreiniger ist (vielleicht) nicht mehr, Bjarne Mädel gibt es natürlich noch. Zum Beispiel in Bosses neuem Video zu "Ich warte auf Dich" aus seinem aktuellen Album "Alles ist jetzt":



Und wer auf Bosses Tour wartet, der wartet nicht umsonst. In einem Monat startet diese:
  • 11.03.  Stuttgart - Liederhalle Beethovensaal
  • 12.03.  München - Tonhalle
  • 13.03.  Saarbrücken - Saarlandhalle
  • 15.03.  Offenbach - Stadthalle
  • 16.03.  Münster - MCC Halle Münsterland
  • 17.03.  Erfurt - Thüringen-Halle
  • 19.03.  Berlin - Columbiahalle
  • 20.03.  Berlin - Columbiahalle
  • 22.03.  Hamburg - Sporthalle
  • 23.03.  Hamburg - Sporthalle
  • 25.03.  Leipzig - Haus Auensee
  • 26.03.  Hannover - Swiss Life Hall
  • 27.03.  Bremen - Pier 2
  • 29.03.  Köln - Palladium
  • 30.03.  Köln - Palladium

Und danach wird er Open Air- und Festival-Bühnen beehren:
  • 31.05.         Kaltenberg - Puls Open Air
  • 21.06.         Scheeßel - Hurricane Festival
  • 22.06.         Neuhausen ob Eck - Southside Festival
  • 05.-06.07.  Chemnitz - Kosmonaut Festival
  • 11.-13-07.  Straubenhardt - Happiness Festival
  • 25.-27.07.  Frankfurt Oder - Helene Beach Festival
  • 10.08.         Eschwege - Open Flair
  • 11.08.         Rotheburg ob der Tauber - Taubertal Festival
  • 22.08.         Bochum - Zeltfestival Ruhr
  • 23.08.         Dresden - Junge Garde
  • 24.08.         Braunschweig - Volksbank BraWo Bühne

Montag, 11. Februar 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Neneh Cherry - Natural skin deep

"Natural skin deep" ist meiner Favoriten auf Neneh Cherrys "Broken politics", nun gibt es auch ein Video zum Song:

Samstag, 9. Februar 2019

Welcome back: Moddi

Moddis "Unsongs" erschien im Jahr 2016. Das hat sich für mich weiter in der Vergangenheit angefühlt. Sein musikalisches Lebenszeichen in Form des Songs "Little by little" ist sehr willkommen:


Ein komplettes Album darf gerne bald folgen.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Musik: Rustin Man - Drift code



























Post-Talk Talk. 

Das nenne ich mal eine musikalische Evolution: Vom Talk Talk-Bassisten bis zum Ende der Band 1992 und das kurze Nachhall-Projekt .O.rang, über die zehn Jahre später veröffentlichte Kollaboration mit Portisheads Beth Gibbons "Out of season" bis zu seinem ersten echten Solo-Album "Drift code". Paul Webb brauchte offensichtlich "etwas" Zeit, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, seine Songs selbst zu singen. Und, so ehrlich muss man sein, wäre Mark Hollis Stimme die Alternative gewesen, hätte man ihr dieser vermutlich den Vorzug gegeben.

Doch Rustin Man tritt nicht die Nachfolge von Talk Talk an, auch wenn Talk Talk-Drummer Lee Harris eine der wenigen Personen war, die an "Drift code" mitgewirkt haben. Über ein Jahrzehnt nahm sich Webb Zeit für dieses Album. Da sein Hof inklusive Aufnahmestudio nahe des Stansted Airports gelegen ist, musste er für die ruhigen Passagen Zeiträume ohne Flugzeuggeräusche abpassen. Aber ich denke trotz dieser Aufgabe konnte er dem Familienleben mit Frau und zwei Töchtern gerecht werden.

Webb erzählt auf "Drift code" seine Geschichten mit seiner Stimme. An einigen Stelle fühlte ich mich an David Bowies "Blackstar" erinnert. Der vielschichtigen Musik sollte man etwas Zeit widmen. Nicht nur, weil Webb sich nun einmal viel Mühe gegeben hat, sondern auch, weil es viel zu entdecken gibt. Nicht nur deshalb steht das Album den beiden letzten Talk Talk-Werken nahe. "Drift code" ist Musik die ich höre, wenn ich gerade eigentlich keine Lust mehr auf Musik habe.

Besonders empfehle ich "Our tomorrows", "Light the light" und "Martian garden".

Das Video zu "Judgement train":


"Vanishing heart":


Ich denke auf Tour-Daten darf man erst einmal nicht hoffen.

"Drift code" ist:


Mittwoch, 6. Februar 2019

Version wars: St. Vincent vs. Red Hot Chili Peppers

St. Vincent erinnert sich offensichtlich noch an die dritte Singleauskopplung des Red Hot Chili Peppers-Albums "Blood sugar sex magik":


Auffrischung nötig?



Dienstag, 5. Februar 2019

Konzert: Massive Attack in der Frankfurter Jahrhunderthalle, 04.02.2019



Eine tolle Show trotz gedämpft enthusiastischer Musiker. 

Massive Attack habe ich vor gut zehn Jahren live erlebt. Da wurde es Zeit für ein Update. Die "MezzanineXX1"-Tour ist die Jubiläumstour zum prägenden Album der Band aus Bristol und diese besuchte ich in Frankfurt.  



Ab acht Uhr wurde das Publikum musikalisch zurück ins Erscheinungsjahr von "Mezzanine" geleitet: Robbie Williams' "Angels", "Never ever" der All Saints, Britney Spears' "...Baby one more time", einige weitere Songs und nicht zuletzt Chers "Do you believe in love" machten klar, dass 1998 nicht nur tolle Musik erfolgreich war. 

Das gut 90 minütige Set der Band bestand aus den Songs des besagten Albums und einer bunten Mischung aus Cover-Versionen: 

  • I found a reason (The Velvet Underground)
  • Risingson
  • 10:15 Saturday night (The Cure)
  • Man next door
  • Black milk
  • Bela Lugosi's dead (Bauhaus)
  • Exchange
  • See a man's face (Horace Andy)
  • Dissolved girl
  • Where have all the flowers gone (Pete Seeger)
  • Inertia creeps
  • Rockwrok (Ultravox)
  • Angel
  • Teardrop
  • Group four (mit Aviciis "Levels" als Intro)

Wahrscheinlich gehört es zum Image und zum Genre, aber sowohl Robert "3D" Del Naja als auch Grantley "Daddy G" Marshall wirkten auf mich etwas lustlos. Vor allem Marshall tauchte nur selten in meinem Blickfeld auf. Vielleicht hatte er ein halbes Konzert Urlaub. Wie die weiteren Musiker lieferten sie aber ein routiniertes Set ab. Die bekannten Songs erfüllten ihren Zweck absolut (vor allem dank der Auftritte von Horace Andy und Elizabeth Fraser), die Cover-Versionen (vor allem "Rockwrok" und "Bela Lugosi's dead") brachten Abwechslung und wirklich fesselnd waren einige der Videoprojektionen. Diese waren im Vorfeld bereits angekündigt aber ich hätte nicht gedacht, dass mich Videos noch überraschen können. Doch das gelang u. a. mit schockierenden Kriegsbildern, eingeblendeten DNA-Sequenzen und einigen politischen Botschaften. 


Ein gutes Konzert, von dem ich mich gerne mehr hätte mitreißen lassen. 

Sonntag, 3. Februar 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: King Gizzard & The Lizard Wizard - Cyboogie

2017 hat die Band King Gizzard & The Lizard Wizard fünf (!) Alben veröffentlicht. Da war ihr etwas Erholung im letzten Jahr gegönnt. Nun gibt es mit "Cyboogie" wieder neues Material: