Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 27. Dezember 2013

Weit weg…

… vom Internet werde ich die nächsten Tage verbringen. Spätestens am Mitte Januar sollte ich aber wieder da sein…

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Musik: Moon Hooch-Moon Hooch

Moon Hooch

Wenn es an Weihnachten schon Bläser sein sollen… dann bitte solche!

Vielleicht sind die Weihnachtstage nicht die beste Zeit, eine “Blasmusikband” vorzustellen. Gerade um diese Zeit wird einiges dafür getan, dass Menschen mit Blasmusikphobie diese nie ablegen werden. Doch statt eines evangelischen Posaunenchors präsentiere ich hier ein Antidot: Moon Hooch.

Die Saxofonisten Mike Wilbur und Wenzl McGowen sowie Schlagzeuger James Muschler lernten sich als Studenten der New School for Jazz and Contemporary Music in New York City kennen. 2010 brachten sie dann ihre Energie und Ideen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße: Als Straßenmusiker. Und als sie in einer U-Bahn Station spielten und die Besucher eines “ins Wasser gefallenen” Modest Mouse-Konzerts eben diese Station passierten, kam es dort zu einer spontanen Party. In dieser Station darf die Band nun nicht mehr musizieren. Statt dessen traten sie inzwischen u. a. als Vorgruppe von They Might Be Giants auf deren Nanobots Tour auf und auch dort begeisterten sie das Publikum.

Die Band selbst nennt ihren Musikstil “Cave Music” als primitivere weil ursprünglichere Form der “House Music”. Und in der Tat schaffen es die Musiker, die Wirkung elektronischer Dance Music mit ihren Instrumenten “organisch” nachzubilden. Treibende Rhythmen treffen auf hypnotisierende Melodieschleifen. Der Opener “Number 9” ist der Hit auf “Moon Hooch”:

Und das Video zu “Megatubes”:

Auf der Bandcamp Site gibt es das Album als Stream und für faire $ 6 dort als Download.

“Moon Hooch” klingt nach:

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Mittwoch, 25. Dezember 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: jj-My boyz

Die Veröffentlichungsstrategie der Band ist rätselhaft. Eigentlich erwartete ich “jj n° 5”. Doch kaum wählt die Band einen gewöhnlichen Namen… gibt es direkt einen mit Rechtschreibfehler.  So gibt es nun den Song “My boyz” und ein Video dazu:

Dort gefunden.

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Dienstag, 24. Dezember 2013

Sonntag, 22. Dezember 2013

Die Bahn ist… (5)

… lernfähig.

Die nun tatsächlich ausgelieferten neuen ICE haben

  • keine Abteile
  • durch Scheiben abgetrennte Sitzgruppen
  • “Wegweiser” direkt neben den Türen
  • endlich Ablagefächer für Koffer.

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Samstag, 21. Dezember 2013

Google Play Music All-Inclusive

… ist bislang Mist.

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Freitag, 20. Dezember 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: James Vincent McMorrow-Cavalier

Die erste Single aus James Vincent McMorrows im Januar erscheinenden Albums “Post tropical” hat mich erst einmal verschreckt und dieser Zustand hielt über mehrere Tage an. Doch nun höre ich mir das Album an und irgendwie passt das doch alles irgendwie zusammen. Hier das Video zu “Cavalier”:

Cavalier - James Vincent McMorrow from AOIFE MCARDLE on Vimeo.
Und zur Erinnerung gibt es auch gerne noch mal den Song “If I had a boat”, einen der tollsten Songs des Jahres 2011:

HibOO d'Live : James Vincent McMorrow "If I had a boat" from Le-HibOO.com on Vimeo.
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Donnerstag, 19. Dezember 2013

Mittwoch, 18. Dezember 2013

73 Cent

Eine mögliche Absenkung der Rundfunkgebühr um 73 Cent pro Monat ab 2015 ist eine Meldung wert?

Was könnte man denn sparen wenn Fußball nur im Privatfernsehen übertragen und alle Sendungen mit Helene Fischer und Andrea Berg ersatzlos gestrichen würden?

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Dienstag, 17. Dezember 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tricky-Hey love

Ein atmosphärisches Video veredelt Trickys “Hey love” aus dem Album “False idols”:

Tricky - Hey Love from Hugo Goudswaard on Vimeo.

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Montag, 16. Dezember 2013

Musik: Tired Pony-The ghost of the mountain

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Als “Supergroup” gestartet, als müdes Pferd angekommen.

Drei Jahre nach “The place we ran from” erschien dieses Jahr mit “The ghost of the mountain” das zweite Album der Band Tired Pony. Erneut fanden sich musikalische Schwergewichte wie Gary Lightbody (Snow Patrol), Richard Colburn (Belle & Sebastian), Iain Archer (Komponist / Prozudent vieler Hits, z. B. für Snow Patrol, Jake Bugg), Jacknife Lee (Produzent von U2, R.E.M., Robbie Williams, Snow Patrol, Bloc Party, The Hives, Weezer, Editors,…) und Peter Buck (R.E.M.) zusammen um zu prüfen, ob das Ergebnis der Arbeit die Summe der Einzelleistungen übertrifft. Und erneut gelingt dieses Kunststück nicht. Tired Pony klingt zwar etwas weniger eingefahren als Snow Patrol aber auch aber wirklich eher nach einem müden Pony denn nach einem wilden Mustang.

Tired Pony ist Gary Lightbodys Versuch ein Country Album zu generieren. Doch da seine Stimme unausweichlich an Snow Patrol erinnert, betrachte ich dieses Vorhaben in dieser Hinsicht als gescheitert. Harmonische Backgroundgesänge und ein paar Country-Gitarren alleine verbreiten eben noch nicht die beabsichtige Stimmung. Es bleibt ein gefälliges “Folkrockpop”-Album, welches beiderseits des Atlantiks Futter für Radiostationen bietet. Doch auch der diesbezügliche Erfolg ist nicht überwältigend. Weder Snow Patrol- noch R.E.M.-Fans haben bislang in Tired Pony eine Ersatzdroge gefunden. Aber wirklich böse kann man den Machern des Album auch nicht sein. Dafür ist dieses zu harmlos.

Das Video zu “All things all at once”:

Tired Pony All Things All At Once from Nicky Paranoica on Vimeo.

“The ghost of the mountain” klingt nach:

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Sonntag, 15. Dezember 2013

Bilder verlassener Orte

Die Überschrift sagt alles. Dort.

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Samstag, 14. Dezember 2013

Konzert: Terry Hoax im Capitol Hannover, 13.12.2013

Wenn eine Band ihr 25jähriges Bestehen feiert, muss man sich bezüglich des Durchschnittsalters der Anwesenden keine Illusionen machen. Doch zumindest die Vorband Liquid Lightning aus Düsseldorf drückte den Schnitt ein wenig. Die Jungs lieferten ein engagiertes Set ab und zeigten dem Publikum wie junge deutsche Bands in diesem Jahrtausend klingen möchten. 

Der zweite Support Act Plan B mit Johnny “Spreeblick” Haeusler wurde von Olli Perau angekündigt. 1991 trat Terry Hoax im Vorprogramm zu Plan B auf. Es ist sicherlich erwähnenswert, dass die Bands nun über 20 Jahre später erneut die Bühne teilten, nur eben in geänderter Reihenfolge. Plan B fand im Publikum offensichtlich ein paar alte und vielleicht sogar neue Fans. Die Begeisterung vor der Bühne erlaube Johnny Haeusler gar den Sprung in die Menge.

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Gegen 21.30 begann die Terry Hoax Show. Wie angekündigt wurde “Freedom circus” komplett und in der auf CD unendlich oft aber nie oft genug gehörten Reihenfolge gespielt. Im starken Mittelteil von “Live all” bis “Touch the sky” unterstützte auch wieder das Gründungsmitglied Matze Wichary. Zeitweise fanden sich gar neun Musiker auf der Bühne. Aber Olli Perau mag ja auch Big Bands.

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Erstaunlicherweise zündeten die Songs des Erfolgsalbums einen Tick weniger als erwartet. Vielleicht waren diese dann doch zu vorhersehbar. Die erhoffte Stimmung kam allerdings bei den drei Titeln des ersten Albums auf. In Hannover kannten eben viele Terry Hoax schon vor “Policy of truth”. Olli Perau war wie bei jedem Konzert in seiner Heimatstadt überwältigt und das Publikum zufrieden. Nur auf die eine oder andere aufgedrehte “Backgroundsängerin” hätte man vielleicht verzichten können…

Da allein der “Freedom Circus”-Teil 90 Minuten in Anspruch nahm, spielte die Band über zwei Stunden.

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Die Setlist:

  • Freedom Circus 
  • Insanity 
  • Sick 
  • From Love to Hate and Back 
  • Live All 
  • Hot Heyday 
  • Touch the Sky 
  • When Love's Gone
  • Goodbye
  • You Someone – Somewhere 
  • Another Face 
  • Policy of Truth
  • Fish named Napoleon
  • Love for Liberty 
  • Love Trip 
  • Ready

--

  • Dreamer
  • Waterland

--

  • Happy times

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Freitag, 13. Dezember 2013

Download: The Twilight Sad with the Royal Scottish National Orchestra-The wrong car

Den in dieser Form festlich klingenden Song gib es dort als Video oder hier als Download:







 

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Gänsehaut vor Vorfreude: Terry Hoax-25th Anniversary Tour

Capitol. Hannover. Morgen.

Ich vermute da wird es vor der Bühne enger…

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Nenn’ mir dein Lieblingsalbum 2013…

… und ich sage dir wer du bist. Dort.

Zum Vergleich: 2010, 2011,2012.

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Dienstag, 10. Dezember 2013

Musik: True Widow-Circumambulation

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Die düsterste Musik, die 2013 aus der Wüste kam.

True Widow aus Dallas wurde 2007 gegründet. Mit “Circumambulation” veröffentlichte das Trio dieses Jahr bereits ihr drittes Album. Natürlich muss nicht für jede Band und jede Kombination bestehender Musikstile ein eigenes Genre benannt werden. Doch der von der Band bzw. deren Management genutzte Begriff “Stonegaze” ist einfach zutreffend: Stoner Rock trifft auf Shoegaze. Eigentlich fehlt nur noch “Drone” für eine komplette Umschreibung dieser Platte. Etwas abstrakter ist das dann wohl “Post Rock”. Und bildlich gesprochen klingt “Circumambulation” nach trockener Wüste in dunkler Nacht.

Die drei Musiker Dan Phillips, Nicole Estill und Timothy "Slim" Starks mit dem Produzenten Matt Pence geben dem Stoner Rock die Tiefe, welche die Basslastigkeit dieses Musikstils eigentlich mit sich bringt. Dan Phillips’ Gesang könnte sicherlich einen Tick enthusiastischer sein, aber vielleicht würde das eine Lebensfreude vermuten lassen, die True Widow sich und ihren Hörer nicht zugesteht. Selbst wenn Nicole Estill das Mikro übernimmt bleibt die Grundstimmung ähnlich. Das Gesamtergebnis in Form von “Circumambulation” ist weniger kryptisch als es einige der Songtitel vermuten lassen, aber vielen Hörern wird sich dieses Werk nicht erschließen.

Die Songs “Creeper”, “S:H:S” und “HW:R” sind die Höhepunkte des Albums.

“Fourth teeth” ohne Video aber mit Blick auf das Cover (welches sich übrigens wunderbar auf schwarzen Abspielgeräten macht):

“Circumambulation” ist:

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Montag, 9. Dezember 2013

Musik: Midlake-Antiphon

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Verschollen auf der Suche nach der perfekten Melodie.

“Antiphon” bezeichnet:

  • Mindestens einen griechischen Redner
  • Eine Heuschreckengattung
  • Eine besondere Form des Kirchengesangs, wörtlich “Gegengesang oder Wechselgesang”.

Man muss kein griechischer Philosoph oder Wahrsager sein um zu  vermuten, dass sich dieser Titel des vierten Albums der harmonienverliebten Band Midlake auf die letztgenannte Deutung bezieht. Tatsächlich lieh aber ein griechischer Redner seinen Namen für diese Platte. Anscheinend sehen die Mitglieder einen Zusammenhang zwischen ihm und dem Verlust ihres Weggefährten.

Midlake wurde 1999 von Jazzstudenten gegründet. Diesen Wurzeln blieb die Band in geringem Umfang treu. Inzwischen ist aber die unermüdliche Suche nach Harmonien das Markenzeichen der Band geworden. Nach dem Ausscheiden des Sängers und Songschreibers Tim Smith war einen Moment lang spannend, was aus der Band werden könnte. Und obwohl mit dem Gitarristen Eric Pulido ein neuer Mann hinter dem Mikrophon steht und sich der Prozess zur Entstehung der Songs grundlegend geändert haben muss klingt das Ergebnis nicht wesentlich anders als man es von der Gruppe im Rahmen einer behutsamen Weiterentwicklung nach “The courage of others” aus dem Jahr 2013 hätte erwarten können. Die Stimme klingt etwas sanfter, die Songs wurden musikalisch einen Tick komplexer und ab und zu klingt es gar nach Prog Rock. Neben den Referenzen Fleetwood Mac und Fleet Foxes darf man nun also auch Bands wie Marillion oder Jethro Tull anführen. Doch so gerne ich Midlake wirklich mögen würde… so richtig spannend ist das Gesamtergebnis trotz vieler toller Melodien noch immer nicht.

Für sich genommen ist fast jeder Song auf “Antiphon” hörenswert. Vor allem der Opener und “Provider” ziehen den geneigten Hörer durchaus in ihren Bann. Doch über die gesamte Spieldauer gelingt das “Antiphon” nicht. Da verweise ich für 2013 lieber auf John Grants “Pale green ghosts”, der sich für seine Platte “Queen of Danmark” (2010) von Midlake unterstützen ließ.

Das Video zum Titelsong:

“Antiphon” klingt nach:

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Freitag, 6. Dezember 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Broken Bells-Holding on for life

Gnarls Barkley-Danger Mouse und The Shins-James Mercer aka Broken Bells kommen bald mit einem neuen Album zurück. Und sowohl dessen Titel “After the disco” als auch der Song “Holding on for life” lassen erwarten, dass sich das Album merklich vom Debüt unterscheiden wird. Die Bee Gees lassen grüßen.

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“Oh oh oh oh Mandela's free”

Da liest man die Neuigkeiten und hat anschließend für nun schon eine Stunde einen Song im Kopf:

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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Kollateralschäden

“Xaver” an sich finde ich bislang gar nicht schlimm. Doch leider fallen Flüge aus und daher spült es einige Fluggäste in den ICE. Gibt es keine verpflichtenden Kurse für Bahnanfänger? Darf man sich in Fliegern so benehmen?

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Bei der Bahn ist…

… manchmal sogar der Mülleimer defekt.

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Dienstag, 3. Dezember 2013

“Kleiner Bruder”

Ich habe mich bereits damit abgefunden, dass mich die “Jugendsprache” vor die eine oder andere Herausforderung stellt. Doch dass ich selbst beim Sicherheitsmann am Flughafen verständnislos auf die Frage nach dem “kleinen Bruder” reagieren muss stimmt mich nachdenklich. Da muss man er mal drauf kommen, dass ein “iPad” der kleine Bruder meines Männer-Laptops sein soll…

Montag, 2. Dezember 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Primal Scream-Goodbye Johnny

Primal Scream hat mit “More light” ein gutes Album abgeliefert. Und nun wird das Jahr noch um dieses Video bereichert:

Hintergründe dazu gibt es dort.

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Sonntag, 1. Dezember 2013

Musik: Shearwater-Fellow travelers

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Shearwater kann auch mit Cover Versionen glänzen.

Schon 1,5 Jahre nach “Animal joy” legt Shearwater mit dem achten Album nach. Die Band ließ sich dafür von Künstlern inspirieren, mit denen sie auf Tour war: Jesca Hoop, Xiu Xiu, Coldplay, Folk Implosion, David T. Broughton, St. Vincent, Clinic, Wye Oak und The Baptist General. Und als wäre das nicht schon Austausch genug, wirken einige der Künstler bei ausgewählten Titeln (nie bei ihren eigenen) mit.

Da ich nur wenige der Originaltitel kenne, gelten für “Fellow travelers” nicht die Kriterien eines Cover-Albums sondern die für ein Shearwater-Werk. Und die sind recht einfach: Schreit sich Jonathan Meiburg zumindest zeitweise die Seele aus dem Leib und gibt es markante Gitarrenparts. Spätestens mit dem zweiten Song “I luv the valles Oh!” sind diese Fragen auch schon positiv zu beantworten. Daneben wissen auch “Natural one”, das ruhige “Ambiguity”, “Tomorrow” und “Mary is Mary” zu begeistern. Mit 34 Minuten Spielzeit ist “Fellow travelers” ein wenig kurz geraten. Aber es soll ja auch nur die Zeit bis zum nächsten Album überbrücken. Und diese Mission erfüllt das Album absolut.

Kein Video zu "Ambiguity":

“Fellow travelers” klingt nach:

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Samstag, 30. November 2013

Download: Paste Holiday Sampler 2013

Ich bin kein Fan von Weihnachtsliedern. Aber jeder Song auf dem “Holiday Sampler 2013” des Paste Magazines ist willkommen, wenn ich dadurch “Last christmas” entkomme.

Diese Titel gibt es als kostenlosen Download:

1. Sufjan Stevens – Christmas In The Room
2. Good Old War – Snow Falls Down
3. The Olms – Christmas Thyme
4. Seabird – Joy To The World
5. Micah Dalton – The Christmas Song
6. Nick Lowe – Children Go Where I Send Thee
7. Otis Redding – Merry Christmas Baby
8. Bright Eyes – Blue Christmas
9. Drew Holcomb & The Neighbors – Everything’s Changed At Christmas But You
10. Maggie Chapman – Could’ve Been Summer
11. J Roddy Walston & The Business – Jesus Gonna Do His Best
12. Little Hurricane -Baby It’s Cold Outside
13. David Mayfield Parade – They Shined Up Rudolph’s Nose
14. The Last Bison – Carol Of The Bells

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Freitag, 29. November 2013

Jahreszeitgemäß trinken

Guinness mit Kleeblatt kannte ich bereits

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Aber mit Tannenbaum trägt das Getränk sogar zur Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit bei

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Donnerstag, 28. November 2013

Poststempel

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… und das bei einer Aktion, bei welche man nur per E-Mail teilnehmen kann…

Mittwoch, 27. November 2013

Musik: The Lone Bellow-The lone bellow

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Für Menschen die 2013 ein Mumford & Sons Album vermissen.

Hört man The Lone Bellows Debüt denkt man während des ersten Songs unausweichlich an Mumford & Sons. Doch offensichtlich war der 2010 gegründeten Band bewusst, dass die Welt nach „Babel“ im Jahr 2013 nicht bereit war für ein weiteres Album dieser Machart. So wählten Zach Williams, Kanene Donehey Pipkin und Brian Elmquist eine vielseitigere Mischung aus Folk, Country, Pop, Soul, Gospel und Rock um die Hörer mit gefälligen Melodien zu erfreuen.

Erstaunlich ist an The Lone Bellow vor allem, dass die Band in Brooklyn ansässig ist. Das Bild wird allerdings korrigiert wenn man bedenkt, dass zwei der Mitglieder sich während des Studiums in Lynchburg, Virgina kennenlernten und Zach Williams gar aus Georgia stammt. „The lone bellow“ klingt auch wesentlich stärker nach Südstaaten denn nach New York. Die Soul- und Pop-Elemente sorgen für hymnische Momente aber an einigen Stellen wirkt das doch etwas dick aufgetragen. Das ein oder andere versteckte Augenzwinkern hätte diesem Album gut getan. So ist das für mich “nicht Fisch und nicht Fleisch”.

In meinem Ohren klingen Mumford & Sons überzeugender und auf ihre Weise auch authentischer als The Lone Bellow. Fans von Mumford & Sons können sich über „Green eyes and a heart of gold“ aber sicher mit „The lone bellow“ anfreunden.

"You never need nobody", "Two sides of lonely", "Teach me to know" und "You don't love me" im “Tiny desk concert”:

“The lone bellow” klingt nach:

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Dienstag, 26. November 2013

“Jit”

Just in time: Pünktlich zum ersten Tag des Weihnachtsmarkts kam auch der erste Schnee des Winters.

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Montag, 25. November 2013

Sibirische Kälte

-2,5°C und bei der Bahn bricht auf Teilstrecken schon wieder alles zusammen. Ich erwarte einen spannenden Bahnwinter…

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Samstag, 23. November 2013

Einfach

Einfache Produkte für Menschen, die auf einfache Botschafen anspringen…

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Unzweifelhaft ist natürlich, dass Menschen mit “AppleCare” besser ausschauen als Menschen ohne…

Freitag, 22. November 2013

Film: Thor - The dark kingdom

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Nicht der beste Superheldenfilm aber noch kein Grund, der Filmreihe überdrüssig zu werden.

Ich habe keine Erklärung dafür gefunden, warum der Originaltitel “Thor – The dark world” sich des deutschen Markts als nicht würdig erwies und statt dessen ein abweichender englischer Titel gewählt wurde. Aber mit Beiträgen zu unsinnigen “Übersetzungen” von Filmtiteln könnte man ein Buch füllen.

Thor ist mir nicht der liebste der Superhelden, da mir die Verknüpfung von Figuren wie Thor und Odin mit unserer Welt einen Tick zu fantastisch erscheint und bei allzu absurden Szenen auf der Erde ab und zu mein Realitätssinn dem uneingeschränkten Filmgenuss im Weg steht. Den Thor Film vor zwei Jahren hatte ich mir daher auch nicht im Kino angeschaut, doch auf DVD konnte er mich überzeugen. Daher wagte ich mich trotz der Aussicht auf eine unbequeme 3D-Brille für “The dark kingdom” ins Kino. Das ist allerding schon eine Weile daher in Kurzform: Im Mittelpunkt stehen Action und starke Bilder und beides wurde überzeugend umgesetzt. Etwas weniger Komik hätte mir auch gereicht aber ansonsten ist “The dark kingdom” ein solider Film dieses Genres.

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Donnerstag, 21. November 2013

Eindeutig Düsseldorf

Viele Menschen mit asiatischen Gesichtszügen und eine kleine DB Lounge mit schlechtem Mobilfunkempfang… das muss Düsseldorf sein.

Hier geht es wirklich ganz schön japanisch zu:

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Selbst die Bilder verstehe ich kaum:

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Aber einen Weihnachtsmarkt erkenne ich:

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Mittwoch, 20. November 2013

Neue 5 € Scheine??

Liebes Tiefgaragenteam. Die “neuen” 5 € Scheine sind schon eine ganze Weile nicht mehr “neu”. Ich vermute das Schild war günstiger als die Umstellung der Automaten.

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Dienstag, 19. November 2013

Musik: Jake Bugg-Shangri La

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Jake Bugg legt nach.

Als Engländer hat man es nicht leicht. Die wirklich glorreichen Zeiten endeten vor einer ganzen Weile. Die nationalen Fußballtriumphe der letzten Jahre kann man als dürftig bezeichnen und die wirtschaftliche Entwicklung war auch nicht prall. Umso größer ist auf der Insel die Freude über musikalische Hoffnungsträger. Als solcher erschien Jake Bugg letztes Jahr auf der Bühne. Rotzfrech zitierte er sich quer durch die Singer/Songwriter und Rock ‘n’ Roll Geschichte. Neben ansehnlichen Charterfolgen brachte “Jake Bugg” gar sieben Singles hervor. Die Zusammenarbeit mit Co-Songwriter Iain Archer kann man also nur als äußerst erfolgreich bezeichnen. Und verständlicherweise griff dieser Bugg auch beim Nachfolgewerk unter die Arme.

Überraschen konnte Bugg mit seinem zweiten Album “Shangri la” mit zwei Tatsachen:

  1. Das Album erschien bereits ca. ein Jahr nach seinem Debüt.
  2. Als Produzent kam Rick Rubin zum Zuge.

Ansonsten ist “Shangri la” eine fast routinierte Fortsetzung des Debüts. Aus dem Kreis der flotteren Songs kann mich nur “Slumville sunrise” ansatzweise überzeugen während mir die balladesken Titel “All your reasons”, “Kitchen table” und “Simple pleasures” gut gefallen. Vielleicht skizzieren diese die Weiterentwicklung des Herren. Sieben Singles wird “Shangri la” vielleicht nicht liefern. Aber ein übereilter Schnellschuss ist das Album auch nicht.

“What doesn't kill you” akustisch:

Aktuell stellt Bugg sein Album auf diesen Bühnen vor:

  • 19.11. Berlin
  • 24.11. Köln
  • 29.11. Hamburg
  • 03.12. München
  • 05.12. Wien
  • 06.12. Zürich

“Shangri la” klingt nach:

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Montag, 18. November 2013

Vorhören: Shearwater-Fellow travelers

Zu Alben voller Cover-Versionen habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Doch drei Möglichkeiten gibt, mich trotzdem mit diesen zu locken:

  1. Es sollten nicht allzu bekannte Songs gecovert werden.
  2. Sie müssen als Cover-Version “überzeugend” gemacht sein und nicht einfach einen Abklatsch des Originals darstellen.
  3. Ein Motto welches die Songs des Albums zusammenhält ist ebenfalls willkommen.

Dem letzten Punkt wird Jonathan Meiburg von Shearwater gerecht, in dem er Bands covert, mit denen er auf Tour war. Unbekannt sind Coldplay und deren Song “Hurts like heaven” sicher nicht, aber unter den Titeln von St. Vincent, Folk Implosion, Xiu Xiu und weiteren sollte jeder doch noch ein paar unbekannte Songs finden können. Und der zweite Aspekt lässt sich nun  dank des Streams des Albums “Fellow travelers” überprüfen.

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Sonntag, 17. November 2013

Konzert: Moddi in Feinkost Lampe Hannover, 16.11.2013

Feinkost Lampe ist eine besondere Location für Konzerte. Bezüglich Werbung, Kartenvorverkauf oder gar einer Beschilderung halten sich die Betreiber dezent zurück. Dafür beweisen sie meist einen guten Geschmack bei der Auswahl der Acts und die Atmosphäre in diesem Keller ist ein Garant für intime Konzertmomente. So hatte ich mich auf einen gemütlichen Abend im Sessel mit tollen Songs des norwegischen Singer/Songwriters Moddi gefreut. Doch trotz zeitiger Ankunft blieb mir einer der begehrten Sessel verwehrt. Tatsächlich wurde der Raum auch irgendwann als “voll” und damit “ausverkauft” deklariert. Mit früheren Konzerten hat sich Moddi schon ein paar Fans erspielt und seine drei starken Alben trugen sicherlich ebenfalls zum großen Publikumsinteresse bei.

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Gegen 21.30 Uhr betraten Moddi und Katrine Schiøtt (“Pocket symphony orchestra”, Cello, Gesang) die Bühne. Bis ca. zum Ende des ersten Songs “Magpie eggs” wirkte Moddi noch recht zurückhaltend. Im Laufe des Konzerts kam er allerdings in Erzähllaune. Schon im Zusammenhang mit “Poetry” erklärte er, dass er seine Songs nicht als vertonte Gedichte versteht. Moddis Landsleute versehen seine Musik wohl häufig mit der Bezeichnung “vise”. Dieser Name kommt von Gedichten, die um Melodien bereichert wurden, um die Erinnerung an diese einfacher zu gestalten. Doch gerade weil Moddi mit Gedichten und deren Verständnis Probleme hat, ist er mit dieser Zuordnung nicht so richtig glücklich.

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Mit “Krokstav-emne” brachte Moddi im Mittelteil des Sets den einzigen Song in seiner Muttersprache. Da mit “Kæm va du?” vor wenigen Wochen sein erstes komplett norwegisch gesungenes Album erschien, ist dies wohl ein Zugeständnis an das deutsche Publikum. Über den ein oder anderen zusätzlichen Titel des aktuellen Albums hätte ich mich aber trotzdem gefreut.

Anschließend zollte Moddi Joanna Newsom Tribut in Form eines Covers des Songs “Bridges & balloons”. Ein weiteres Cover war der “Train song” von Vashti Bunyan, den er auf “Kæm va du?” in der norwegischen Version als “Togsang” verewigt hat.

Moddi berichtete, dass er nach dem Ende der letzten Tour eine schwere Phase durchmachte und es eine ganze Weile dauerte bis er wieder einen Song schrieb. Dieser trägt den Namen “Northern line” und mit diesem beendete er das Konzert. IMG_0798

Insgesamt dauerte dieses ca. 110 Minuten. Die Netto-Spielzeit war merklich kürzer, gab Moddi doch zu fast allen Songs eine mehr oder minder ausführliche Einführung. Diese reichten von seinen Umweltschutzambitionen und der Bedeutung der Ölförderung in seinem Heimatland über einen Exkurs zu den Erkenntnissen seines Soziologie-Studiums und ein Computerspiel in dem böse Deutsche mit Elefanten seine Stadt zerstörten (“Rubbles”) bis zu Anekdoten aus dem Tourleben. Besonders sympathisch wirke er auf dem Verstärker sitzend, die barfüßigen Beine von sich gestreckt und mit den großen Augen eines begeisterten Kindes. Manchmal hatte ich das Bedürfnis, ihn zu schütteln und in die Realität zu holen… aber welch schöne Songs würde er uns dann vorenthalten?

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Setlist:

  • Magpie eggs
  • Soon you’ll be somebody else
  • Poetry
  • A sense of grey
  • Smoke
  • Krokstav-emne
  • Bridges & balloons (Joanna Newsom Cover)
  • Run to the water
  • Train song (Vashti Bunyan Cover, auf dem aktuellen Album “Kæm va du?” als “Togsang” in Moddis Muttersprache)
  • Stuck in the waltz
  • Rubbles
  • House by the sea
  • The architect
  • Northern line

Die letzten beiden Songs galten als Zugabe. Diese wurden als solche aber angekündigt, weil die Bühne das übliche "wir verschwinden kurz und kommen dann wieder”-Spiel nahezu unmöglich macht. Erstaunlicherweise wurde das Set zur Hälfte aus Titeln des ersten Album “Floriography” gestaltet. Einige starke Songs des ebenfalls dieses Jahr veröffentlichten “Set the house on fire” fielen so leider unter den Tisch.

Moddi ist die nächsten Tage in Deutschland in Wohnzimmern und größeren Locations unterwegs. Seine Facebook-Seite gibt dazu Auskunft. Den Besuch eines solchen Konzerts kann ich nur wärmstens empfehlen.

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Freitag, 15. November 2013

Der Löwenmensch von Schwaben

Also ich glaube der Löwenmensch von Schwaben

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war einfach nur der Prototyp für Merchandising Produkte dieses Gesellen.

Donnerstag, 14. November 2013

Vorhören: Jake Bugg-Shangri la

Morgen erschein Jake Buggs Album “Shangri la”. Spannend finde ich die Tatsache, dass Rick Rubin dem jungen Mann als Produzent zur Seite stand. Dort gibt es das Album schon jetzt als Stream.

Und hier das Video zu “Slumville sunrise”:


Jake Bugg - Slumville Sunrise on MUZU.TV.

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Mittwoch, 13. November 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: These New Puritans-V (Island song)

Schon auf dem Album “Field of reeds” hat mich dieser Song beeindruckt. Und mit diesem Video erst…

These New Puritans - V (Island Song) from PICNIC* on Vimeo.

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Dienstag, 12. November 2013

Welcome back: Shearwater

Seit “Animal joy” ist eine Weile vergangen und nun meldet sich Shearwater mit dem Cover-Album “Fellow travelers” zurück. Vorab gibt es das Video zum Song “I Luv the Valley Oh!”:

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Montag, 11. November 2013

Stream: Public Service Broadcasting-Inform-Educate-Entertain

Das Album “Inform-Educate-Entertain” der Band Public Service Broadcasting gibt es aktuell als Stream bei NPR.org. Wer relativ entspannte elektronische Soundcollagen mag kann die Platte allerdings auch schon fast einem halben Jahr käuflich erwerben. Hörenswert ist vor allem der Song “Spitfire”.

Samstag, 9. November 2013

Das beeindruckendste Schaufenster des Tages

Was Lego aus dem Star Wars-Lizenzgeschäft rausquetscht ist immer wieder erstaunlich.

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Freitag, 8. November 2013

Das mutigste Schaufenster der Welt…

… steht heute in Hannover an dem Weg, den heute vermutlich die Fans der Eintracht Braunschweig zum Stadion nehmen.

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Donnerstag, 7. November 2013

Musik: Moddi-Kæm va du?

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Moddis Potential reicht nach “Set the house on fire” locker für ein zweites starkes Album im Jahr 2013.

Pål Moddi Knutsen stammt von einer Insel hoch Norden Norwegens. Dort hat man anscheinend Zeit sich Gesang sowie hinreichende Fähigkeiten an Gitarre und Akkordeon im Selbststudium anzueignen. Auf jeden Fall nutzt Moddi diese, um 2010 sein beeindruckendes Debüt „Floriography” zu  veröffentlichen. Die Tour mit ca. 250 Konzerten forderte ihren Tribut und so dauerte es eine Weile bis Moddi sich anschließend neuen Songs widmen wollte und konnte. Das Resultat war “Set the house on fire” und erschien im März 2013. Offensichtlich teilt sich Moddi seine Kräfte inzwischen etwas gleichmäßiger ein, denn schon zwischen den Konzerten im Anschluss an die Veröffentlichung seines Zweitwerks feilte er an Songs für den Nachfolger.

Dieser erschien letzten Monat unter dem Namen “Kæm va du?” und erstmals offenbart Moddi seine Fähigkeiten auf einem Album nun auch in seiner Muttersprache. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern wirkt die aktuelle Platte kantiger und stellenweise roher ohne an Intimität einzubüßen. Weiterhin gibt es gefühlvolle Singer/Songwriter Songs und Passagen aber auch rockige und Anteile. Moddi zeigt über seine drei Alben eine erfreuliche Spannbreite und Entwicklung. Ich freue mich auf das Konzert und empfehle das Album vor allem den Fans der isländischen Musikszene.

“Mannen i Ausa” und “Kjerkegård ved havet” sind meine Lieblingssongs auf “Kæm va du?” während “Vi slakta sau” auch auffällt.

Das Video zu “En sang om fly ”:

Moddi auf Tour in Deutschland:

  • 16.11. Hannover
  • 17.11. Münster
  • 18.11. Göttingen
  • 21.11. Schorndorf
  • 22.11. Heppstadt

Im Januar wird Moddi die Schweiz besuchen.

“Kæm va du?” klingt nach:

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Mittwoch, 6. November 2013

Version wars: Tool vs. “Kids”

Beide Versionen des Songs “46 & 2” sorgen für Gänsehaut meinerseits:

Und das Originalvideo wäre natürlich unschlagbar.

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Dienstag, 5. November 2013

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Fanfarlo-A distance

Die Zeit bis zum nächsten Album verkürzt Fanfarlo mit der EP “The sea”. Der Song “A distance” daraus wird sogar von einem Video begleitet:

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Montag, 4. November 2013

Musik: Yuck - Glow & behold

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Nach Debüt-Erfolg und Neuformation legt die Band eine Verschnaufpause in Form ihres zweiten Albums ein.

2009 gegründet schaffte es die Londoner Band um die beiden ehemaligen Cajun Dance Party Mitglieder Max Bloom und Daniel Blumberg sowohl vor als auch nach der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Debüts im Jahr 2011 Aufmerksamkeit zu erregen. Mich überzeugte das Album nicht, da ich zwar die durch die Band zitierten Musikstile durchaus mag aber Yuck wenig Eigenständigkeit zeigte.
 
Vielleicht ging es Daniel Blumberg ähnlich. Er verabschiedete und widmete sich seinem Soloprojekt Hebronix. Mit ihm verlor die Band ein durchaus prägendes Element und vor allem die Dinosaur Jr. und Sonic Youth Momente. Den Gesang auf dem zweiten Album “Glow & behold” übernahm komplett Max Bloom und mit Ed Hayes wurde ein “Ersatzgitarrist” gefunden.
 
“Glow & behold” klingt etwas eigenständiger, filigraner und leider auch etwas belangloser als das Debütalbum. Die Songs “Out of time”, “Lose my breath” und “Middle sea” erlauben Fans des Debüts den Übergang in die neue Klangwelt der Band. Aber die weiteren Titel zielen doch in einer merklich andere Richtung als die auf “Yuck” enthaltenen Highlights. Grundsätzlich finde ich die Entwicklung wegen des Faktors “Eigenständigkeit” gut. Ich traue der Band ein wirklich hörenswertes Album zu aber “Glow & behold” kann nur eine Zwischenetappe auf dem Weg dorthin sein.
 
Das Video zu “Middle sea”:
 

“Glow & behold” ist: