Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Samstag, 15. Juni 2019

Musik und Gedichte

Über manche Neuerscheinungen freut man sich besonders. Und bei Kate Tempest bekommt man Musik und Poesie!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Zitat aus einer anderen Zeit

"Wir haben eigentlich nur Ableger von Romanen und Komödien. Aus dem Samen werden wenige gezogen."


Nein, stammt nicht aus einer Erklärung für den Flop des aktuellen X-Men-Streifens an den Kinokassen. Aber es klingt plausibel. 

Es stammt von Georg Christoph Lichtenberg und wurde irgendwann im 18. Jahrhundert von ihm aufgeschrieben. Anscheinend ist das Problem der Sequels älter als vermutet...

Mittwoch, 12. Juni 2019

Freudsche Fehlleistung

Was war ich erleichtert, als ich dann doch das "ö" im "Föhrer Weißbrot" erkannte.


Dienstag, 11. Juni 2019

Welcome back: Bat For Lashes

Natasha Khan aka Bat For Lasges wird ihr fünftes Album "Lost girls" im Herbst veröffentlichen. Vorab gibt es den Song "Kids in the dark".



Nun ja, vielleicht findet sich ja auch noch der eine oder andere spannende Song auf dem Album.

Montag, 10. Juni 2019

Pfingsten im Freistaat

Schloss und Park Nymphenburg.





Freitag, 7. Juni 2019

Musik: Psychedelic Porn Crumpets - And now for the whatchamacallit

























Psychedelic Rock aus Australien. 

Vor einigen Wochen habe ich erstmals Crumpets selbst gebacken. Üblicherweise lassen sich diese englische Spezialitäten recht komfortabel kaufen und in den Toaster werfen. Aber anscheinend gab es Lieferengpässe und sie waren nirgends in der Umgebung zu bekommen. Aber, selbst ist der Mann und mit dem Ergebnis meines Experiments war ich zufrieden. 

Vor wenigen Tagen besuchte ich die aktuelle Interpol-Tour und die Vorgruppe machte mich alleine schon wegen ihres Namens neugierig: Psychedelic Porn Crumpets. Offensichtlich ist das Gebäck auch auf dem austalischen Kontinent bekannt und sogar in einer psychedelischen Porno-Variante erhältlich. Neben Tame Impala und King Gizzard & The Wizard Lizard klingt auch diese vornehmlich nach Gitarren-lastigem psychedelischen Rock. Anscheinend bietet Australien einen guten Boden für diese Art Musik. 

"And now for the whatchamacallit" ist der dritte Longplayer der Band aus Perth. Souverän verbinden die jungen Männer Psychedelic Rock der 70er Jahre mit Garage Rock und das alles mit einer Attitüde und Frisuren wie zu den Hochzeiten des Grunge. Das sollte doch für fast jeden Rock-Fan etwas dabei sein. Im Vergleich zu den bereits genannten Referenzen Tame Impala und King Gizzard & The Wizard Lizard wirken Psychedelic Porn Crumpets kompromissloser und frecher. 

"Bill's mandolin", "Hymn for a droid" und "Social candy" sind meine Anspieltipps für "And now for the whatchamacallit".

"Hymn for a droid":


"Social candy":


Die Termine in Interpols Vorprogramm sind bereits gelaufen. Dieses Jahr stehen aber noch weitere Termine in Deutschland an:

  • 02.08. Beelen (Festival)
  • 02.11. Bremen
  • 05.11. Hamburg
  • 06.11. Berlin

Diese Psychedelic Porn Crumpets setzten sich zusammen aus:

Donnerstag, 6. Juni 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: HÆLOS - Buried in the sand

Das aktuelle HÆLOS-Album ist stark. Hier der Song "Buried in the sand" daraus:

Mittwoch, 5. Juni 2019

Konzert: Interpol im Kölner E-Werk, 04.06.2019




Die Nacht der Bassisten.

Nach dem Abend der Drummerinnen folgte nun der Abend der Bassisten. Selten waren Bassisten so gut ausgeleuchtet wie gestern. ;-)

Aber aus Anlass meines Jubiläums war diese Licht-Show auch mehr als angebracht. Am 04.06.1991 habe ich mein erstes Rock-Konzert besucht, im E-Werk in Köln. Und gestern begann ich somit auf den Tag genau mein Konzertjubiläum am gleichen Ort. Nur die Acts waren andere.

Eigentlich war dieses Konzert für das Palladium geplant, die Ticketnachfrage sorgte glücklicherweise für eine Verlegung in das von mir bevorzugte E-Werk. Anscheinend zog Interpol weniger als gedacht, aber sie waren in den letzten Jahren ja auch recht fleißig auf Tour.



Um Punkt 20 Uhr begann der Abend mit der Band mit dem unschlagbaren Namen Psychedelic Porn Crumpets. Scheinbar hat den Jungs aus Perth irgendjemand erzählt, dass die Menschen in Europe recht klein sind, warum wären sie sonst ausschließlich mit Merch T-Shirts der Größe "S" angereist? Aber allein die Tatsache, dass ich mich für deren T-Shirts interessierte sagt etwas über die Qualität des Auftritts aus. Ich war begeistert. 




Die fünf Herren mit langhaarigen Frisuren wie zu besten Grunge-Zeiten betraten zu "Intergalactic" von den Beastie Boys die Bühne. Und direkt danach begann ein Psychedelic Rock-Feuerwerk. Ihre eigenen Songs überzeugten und auch eine Lenny Kravitz-Hommage passte glaubhaft ins Set. Nach 45 Minuten waren die Musiker nassgeschwitzt und das Publikum wirkte durchaus gut unterhalten. Das taufrische dritte Album "And Now For The Whatchamacallit" läuft bereits im Hintergrund. 



Um 21.15 Uhr war dann Interpols Zeit gekommen. Die Songauswahl berücksichtigte fast alle für mich relevanten Hits und war daher mehr als gelungen. Über die Jahre hat die Band schon einige gute Titel angesammelt. Das Publikum reagierte dank einiger Hardcore-Fans stimmungsvoll. "Slow hands" schien mir etwas zu wenig "slow" geraten und Paul Banks Gesang wirkte stellenweise etwas sehr brüchig. Aber ansonsten war es ein richtig guter Konzertabend. 


Setlist Interpol (1,5 Stunden):

  • Pioneer to the Falls
  • C'mere
  • If You Really Love Nothing
  • Public Pervert
  • The Heinrich Maneuver
  • Complications
  • Say Hello to the Angels
  • NYC
  • Take You on a Cruise
  • The Rover
  • Rest My Chemistry
  • Evil
  • Fine Mess
  • Leif Erikson
  • All the Rage Back Home
  • The New
  • Slow Hands
Zugaben:
  • Lights
  • Roland
  • Obstacle 1


Dienstag, 4. Juni 2019

Montag, 3. Juni 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The S.L.P. - Favourites

Kasbians Serge Pizzorno mit Little Simz. Super!

Freitag, 31. Mai 2019

Song: Kate Tempest - Holy elixir

Der erste Vorbote des neuen Kate Tempest-Albums "The book of traps and lessons" war "Firesmoke" und dieser dämpfte meine Vorfreude auf ein wenig. "Holy elixir" macht hingegen alles richtig:

Donnerstag, 30. Mai 2019

Musik: Kishi Bashi - Omoiyari

























Stellenweise traumhaft. 

Kishi Bashi, eigentlich Kaoru Ishibashi, hat mir bereits viele schöne musikalische Momente verschafft. Für einige tolle Songs war bislang jedes seiner Alben gut und sein vierter Longplayer "Omoiyari" führt diese schöne Tradition fort. Der Multiinstrumentalist ist einer der wenigen Künstler, denen ich den z. T. wirklich prägnanten Einsatz von Streichern verzeihe. Neben mir hat er damit auch Künstler wie Regina Spektor, Sondre Lerche und Of Montreal dermaßen beeindruckt, dass er auf deren Werken und / oder Tourneen mitwirken durfte.

"Omoiyari" ist nicht nur ein Album sondern auch ein "Songfilm". Kishi Bashis Kompositionen schreiben schon immer nach der Verwendung mit bewegten Bildern. Nun verbindet der Künstler diese noch mit einem ihm vertrauten Thema: Dem Leben in Amerika als Sohn japanischer Immigranten.



Musikalisch ist "Omoiyari" nicht weniger anspruchsvoll. Es brauchte bei mir ein paar Durchläufe, aber inzwischen liebe ich das Album. Je nach Stimmung ändern sich noch immer bei jedem Durchgang meine Lieblingssongs. "A song for you" ist allerdings immer wundervoll und sticht hervor. Mit "Theme from Jerome (forgotten words)" demonstriert Kishi Bashi seine beeindruckende Fähigkeit, Streicherdramatik und Indiepopleichtigkeit zu vereinen. Ähnlich kontrastreich ist "Summer of '42" aufgebaut: Vor durchaus erhebenden Klängen und Melodien wird eine Liebesgeschichte erzählt... im Zusammenhang mit der Internierung von Menschen und Familien japanischer Herkunft während des zweiten Weltkriegs in den U.S.A.. Ach, und "F Delano" ist ein weiterer toller Titel.

"Summer of '42":


"F Delano":


"Omoiyari" klingt (nach):



Mittwoch, 29. Mai 2019

Musik: Sebadoh - Act surprised
























Indierock!

Wenn "Act surprised" die Anweisung während der Session zur Anfertigung des Cover-Fotos war, dann outen sich die Sebadoh-Musiker als denkbar schlechte Schauspieler. Aber zumindest passt das Bild zum LoFi-Image der Band, die ansonsten mit "Act surprised" Indierock zelebriert und damit mich positiv überrascht. Das Album ist trotz 15 Tracks erfreulich kurzweilige geraten, gerade auch weil die Band auch souverän mit LoFi-Flair spielen und am anderen Ende nach Alternative im Stile von Pearl Jam klingen kann. Ich empfehle besonders die Songs "Celebrate the void", "Vacation" und "Sunshine".

Lou Barlow gründete Sebadoh 1986 als Projekt neben seiner Beschäftigung als Dinosaur Jr.-Bassist. "Act surprised" ist der neunte Longplayer der Band und der erste seit "Defend yourself" aus dem Jahr 2013. Über die Zeit ist die Band offensichtlich nicht eingerostet und auch nicht in Würde gealtert sondern einfach weiter eine tolle Indierock-Truppe. 

Das Video zu "Celebrate the void":


"Stunned":


Sebadoh live:
  • 20.09. Köln
  • 22.09. Berlin
"Act surprised" ist:

Dienstag, 28. Mai 2019

Podcast: Guest DJ Joe Talbot

Joe Talbot von den Idles (gerne erinnere ich an deren Album "Joy as an act of resistance") spielte Gast DJ beim NPR-Podcast "All songs considered" und diese Episode ist sowohl wegen seiner Erzählungen und seiner Musikauswahl sehr hörenswert. Dort

Montag, 27. Mai 2019

Musik: Hayden Thorpe - Diviner

























Der Traum vom wilden Biest.

Die Wild Beasts waren toll... ihre Auflösung ein kleiner Schock, aber es blieb die Hoffnung auf neue Projekte der ehemaligen Mitglieder der britischen Band. Hayden Thorpe, der Sänger mit der höheren Stimme, wagt sich nun mit seinem Solo-Debüt "Diviner" aus der Deckung.  

Und er liefert so ziemlich genau die Hälfte von dem, was ich an den Wild Beasts so richtig gut fand: Mit seinem hohen Gesang und tollen Melodien sorgte er für die heimelige Grundstimmung. Doch gerade, wenn man sich in diese Stimmung eingelullt fühlte, setzten die Wild Beasts mit einer noch tolleren Harmonie und / oder Bass-Einsatz noch einen drauf. Diese Momente fehlen "Diviner" leider, so dass Hayden Thorpe zweifellos ein hörenswertes und gutes Album abliefert, aber leider nicht die Lücke schließen kann, welche die Band hinterließ. Ich setzte noch Hoffnung, auf das restliche Dreiviertel der Band, aber vermutlich fehlt mir dann bei denen Thorpes Falsettgesang. 

"Straight lines", "Love crimes" und "Impossible object" sind meine Anspieltipps für "Diviner". "Spherical time" ist eine Beispiel für einen Song, wie ich ihn von diesem Künstler in Zukunft bitte nicht mehr hören möchte. 

Das Video zu "Love crimes":


Der Titelsong:


"Diviner" klingt nach:

Sonntag, 26. Mai 2019

Freitag, 24. Mai 2019

Musik: Ralph Pelleymounter - Dead debutante's ball

























Kurzweiliger Indiefolk. 

Dieser Vorstellung nähere ich mich über Referenzen: Wikipedia führt zur Beschreibung der vor zehn Jahren gegründeten Band To Kill A King gleich Hochkaräter wie The National, Grizzly Bear und Frightened Rabbit an. Und nun, zur Veröffentlichung des Solodebüts deren Sängers Ralph Pelleymounter werden zu Promotionzwecken gar Aracade Fire und Dry The River gezogen. Wie soll man da nicht neugierig werden? Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch Mumford & Sons als weiteren Ankerpunkt und damit sollte "Dead debutante's ball" hinreichend ausführlich beschrieben sein.

"Wild beast" und "Your pet scan (brain on drugs)" sind die frühen Höhepunkte auf diesem kurzweiligen Album und "Oh my my" ist der würdige Abschluss. 

Das Video zu "Wild beast":


"Dead debutante's ball" ist:



Donnerstag, 23. Mai 2019

Dienstag, 21. Mai 2019

Musik: Woodkid (for Nicolas Ghesquière) - Louis Vuitton works one

























Funktioniert auch in der Welt außerhalb des Laufstegs. 

Ich mag "Komplementärhits". Das sind in meiner Welt Songs, die hervorragend zueinander passen. Ein Beispiel ist Of Monster And Mens "Little talks" und Edward Shape & The Magnetic Zeros' "Home". Oder aus einer anderen Zeit The Cures "Lovecats" und Peter Gabriels "Games without frontiers".  Und aus Sympathie für Fans noch älterer Musik gibt es Led Zepplins "Whole lotta love" und "Sympathy for the devil" der Stones. 

Seit Jahren erfreue ich mich an dem Song "Colouring of pigeons". Dieser stammt aus The Knives ehrgeizigem Opernprojekt "Tomorrow, in a year". Zugegebenermaßen ist der Titel etwas kantig und begeistert vielleicht nicht unverzüglich:

Den Spott meiner Freunde und Kollegen über diesen Titel ertrug ich gerne. Doch nie hätte ich erwartet, zu diesem Song auch noch einen Komplementärhit zu finden. Und dann auch noch von Woodkid, der für mich weder mit seinem Hit "Run boy run" noch mit seinem Album "The golden age" im Jahr 2013 oder danach begeistern konnte.

Hinter Woodkid steht Yoann Lemoine, der sich u. a. auch als Komponist von Soundtracks und als Videoregisseur verdingt. Seiner Vorliebe für opulente Arrangements und die Verbindung mit visuellen Kunstwerken konnte er nun freien Lauf lassen, in dem der seinem Landsmann Nicolas Ghesquière half. Dieser ist der Kopf hinter Louis Vuittons Damenmodelinie und für Präsentationen dieser liefert Woodkid / Yoann Lemoine die musikalische Untermalung. Als "Louis Vuitton works one" wurden sechs Tracks mit einer Spielzeit von knapp 40 Minuten nun auch den interessierten Menschen zugänglich gemacht, welche sich nicht auf Modeshows herumtreiben. Und in seiner Gesamtkeit klingt diese Zusammenstellung tatsächlich wie die Fortführung des oben erwähnten Songs "Colouring of pigeons". Treibende elektronische Rhythmen treffen auf orchestrale Arrangements und Operngesang.

Abwechslungsreich wird dieses Album (oder dieses EP, je nach Geschmack) durch die Beiträge der Schauspielerin Jennifer Connelly (u. a. bekannt aus "A beautiful mind"), die für den Track "On then and now" aus einem Gedicht liest und dem Singer/Songwriter Moses Sumney. Hier der Titel "Standing on the horizon" mit ihm:


Und mein Favorit "Otto":


"Louis Vuitton works one" klingt nach:

Montag, 20. Mai 2019

Theater: Linie 16 im Bad Godesberger Schauspielhaus, 17.05.2019

Der Besuch dieses Theaterstücks hat mich derart begeistert, dass ich gar "Theater" als Label für Posts einführe. ;-) 

Dieser Zeitungsartikel und die darin enthaltene Aufforderung machten mich neugierig: 
Ich empfehle dringend, Karten zu reservieren, und zwar sofort. Diesen bewegten, inspirierenden und unterhaltsamen Abend sollte man nicht verpassen.
Linie 16 verkehrt zwischen Köln und Bad Godesberg. Ich hatte einen Tick mehr lokalen Inhalt erwartet, aber bis auf etwas Lästerei über Widdig hätte das Stück auch in vielen anderen deutschen Städten angesiedelt sein können. 

Ansonsten bin ich restlos begeistert: Interessante Geschichten und viele tolle Songs. In "Linie 16" ist die Musik (zwischen Eminems "Lose myself" und Joy Divisons "Love will tear us apart") ebenso vielseitig wie die Wandlungsfähigkeit der Schauspieler. Auch ich empfehle: Ansehen! Zumindest am 21.06. sollte es noch eine Gelegenheit geben. 



Sonntag, 19. Mai 2019

Freitag, 17. Mai 2019

"Being ashamed for runaways"

Ich hoffe, keiner der Flüchtlinge spricht so gut englisch, dass er die Bedeutung dieser Übersetzung hinterfragt. Wer wohl da übersetzen durfte...



Donnerstag, 16. Mai 2019

Mal wieder an der Donau

In Sigmaringen.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Musik: The Beta Machine - Intruder

























Die dritte Welle der Tool-Ersatzdrogen. 

Ende August soll nach einer gefühlten und tatsächlichen Ewigkeit das neue Tool-Album erscheinen. Wie viele Bands und Platten konnten sich in den vergangenen Jahren als Ersatzdroge für die loyalen Fans dieser Gruppe um Sänger Maynard James Keenan in Stellung bringen? Ganz vorne dabei ist sicherlich A Perfect Circle. Neben dem besagten Maynard James Keenan spielt dort Billy Howerdel eine wichtige Rolle. Und solide im Hintergrund wirken dort und bei Howerdels anderer Band Ashes Divide Jeff Friedl an den Drums und Matt McJunkins am Bass. Friedl war in der Vergangenheit außerdem u. ab bei Filter aktiv und McJunkins bei 30 Seconds To Mars. 

Offensichtlich sind die beiden bislang nicht ausgelastet gewesen, so dass sie mit Sängerin Claire Acey und Gitarrist/Keyboarder Nicholas Perez zusätzlich The Beta Machine formierten. Deren Debüt "Intruder" erschien kürzlich und buhlt keinesfalls um Tool-Fans, dafür sind die zehn Songs des Albums zu gefällig geraten. Vor allem Aceys Gesang steht für Dark Wave-Stimmung, die recht gut zu den prägenden Synthesizer-Linien passt. Für Kanten sorgen allenfalls die durchaus stellenweise rockigen Gitarren. Nicht nur wegen McJunkins' Gesang musste ich während der Durchläufe immer mal wieder an Depeche Mode denken (vor allem während des letzten Songs "Bleed for you").

"Your enemy", "The fall" und "Intruder" sind für mich die Highlights auf diesem Longplayer, der mir die Wartezeit auf das neue Tool-Album etwas verkürzt hat. 

Der Album-Opener "Embers":


"Palindrome" zeigt in der Akustik-Version eine andere Seite der Band:


"Intruder" ist:

Dienstag, 14. Mai 2019

Song: Isbells - The utmost way

Ein toller Song der Isbells geht mir gerade nicht mehr aus dem Kopf:

Montag, 13. Mai 2019

Musik: Vampire Weekend - Father of the bride


























Das Indiepop-Album des Jahres?


Bereits im Februar machten mir Vampire Weekend mit diesem Song richtig Lust auf deren neues Album:


Ich nehme es vorweg: Nicht alle Titel auf "Father of the bride" spielen auf diesem Niveau, aber ein echter Ausfall ist auch nicht dabei. Und bei sage und schreibe 18 Tracks ist das eine Leistung.

Sechs Jahre sind seit Veröffentlichung des Vorgängers "Modern vampires of the city" vergangen. Da blieb genug Zeit für eine Tour, Ezra Koenigs eigene Radiosendung, seine Netflix-Serie und die eine oder andere weitere musikalische Tätigkeit. Und Vater wurde er letztes Jahr auch noch.

Gründungsmitglied Rostam Batmanglij hat die Band bereits vor einiger Zeit verlassen, aber zu "Father of the bride" hat er ebenso beigetragen wie viele Gäste. Besonders prägend ist Danielle Haims Gesang, welcher auf der Hälfte des Songs zu hören ist. Selbst ohne die Gäste hätten Koenigs Ideen dieses Album eindrucksvoll gefüllt. Vampire Weekend war schon seit dem Debüt schwer berechenbar und vielseitig. Doch nun auf "Father of the bride" klingen sie dazu noch souverän, erwachsen.. und trotzdem nie langweilig: Das ist nahezu perfekter Indiepop.

Neben dem bereits gelobten "Harmony hall" stechen vor allem "This life", "How long?", "Sympathy" und "Flower moon" hervor. Insgesamt kann man "Father of the bride" nur als äußerst gelungen bezeichnen und für die Jahresbestenlisten vormerken.

"Sunflower":

"This life":

"Father of the bride" klingt nach:




Sonntag, 12. Mai 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The National - Hairpin turns

Das neue The National-Album wird mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht. Ich bin gespannt. Vorab gibt es noch den Song "Hairpin turns":

Freitag, 10. Mai 2019

Konzert: Desperate Journalist und The Underground Youth im Köln MTC, 09.05.2019


Der Abend der Drummerinnen. 

Der Platz hinter dem Schlagzeug ist häufig von Männern besetzt. Doch gestern fanden gleich zwei Bands zusammen, bei denen Frauen den Job übernommen haben. Die Band Desperate Journalist wird schon seit Veröffentlichung ihres Debüt im Jahr 2014 in höchsten Tönen gelobt und mit "Happening" hat die Truppe um Sängerin Jo Bevan einen Hammer-Song im Programm (wenn auch leider nicht auf der gestrigen Setlist). Mit The Underground Youth hatte ich mich noch nicht intensiv gefasst, daher begann diese Doppel-Headliner Show für mich mit der interessanteren Band, Desperate Journalist.


Ich weiß nicht, woran es lag. Es war nicht die befürchtete Shoegaze-Langweile, aber so richtig klickte es nicht zwischen ihnen und mir. Mangelnden Einsatz kann ich der Band nicht unterstellen, aber auf mich wirkte das Set über weite Strecke arg angestrengt und nicht authentisch. Vielleicht hatte die Band oder ich einen schlechten Abend erwischt.  



Setlist Desperate Journalist:



  • Murmuration 

  • Why Are You So Boring? 

  • Jonatan 

  • Hollow 

  • Cedars 

  • To Be Forgotten 

  • Be Kind 

  • Lacking In Your Love 

  • Ocean Wave 

  • Black Net 

  • Girl of the Houses 

  • Cristina 

  • International Waters 

  • Satellite
  • Zugabe


  • Resolution

  • Positiv überraschte mich hingegen The Underground Youth: Düsterer Post-Punk wie aus dem Bilderbuch. Die Band wirkte hervorragend eingespielt. Vor allem Olya Dyers schnörkellosen Einsätze an den Drums verliehen den Songs einen unwiderstehlichen Drive.





    Setlist The Underground Youth:
    • Sins
    • This Is but a Dream
    • Art House Revisited
    • Morning Sun
    • Delirium
    • Hope & Pray
    • The Outsider
    • Last Exit to Nowhere
    • Half Poison, Half God
    • Juliette
    • I Can't Resist
    • Fill the Void
    • I Need You
    • Strangle Up My Mind
    • The Death of the Author

    Zugabe
    • Mademoiselle
    • Blind I

    Zugabe 2
    • Blind II
    • Heart on a Chain 

    Donnerstag, 9. Mai 2019

    Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Schwarz - Beneath the skin

    Wenn man Roland Meyer de Voltaire heißt, bietet sich ein einfacher Bandname an. Dieser lautet Schwarz, das Debütalbum "White room" wird am 24.05. erscheinen und so klingt der Song "Beneath the skin" daraus:



    Live-Termine gibt es auch:

    • 31.05. Berlin
    • 01.06. Köln

    Mittwoch, 8. Mai 2019

    Film: Avengers - Endgame


























    Im Vergleich mit "Infinity war" enttäuschend. 

    Nach 22 Filmen endet das MCU. Aus Marketingsicht clever: Offensichtlich wurde für den vorletzten Film so gut wie alles gegeben, um den Weg zu bereiten für das rekordebrechende Finale. Leider erfüllt dieses die hohen Erwartungen nicht. So fällt der Abschied gar nicht so schwer. 

    Dienstag, 7. Mai 2019

    Sri Lanka (15): Weligama - Strand, Schlangen und Essen

    Mittagessen (Aussicht und Gericht)

    Zubereitung:

    In dieser "Küche":

    Vorbereitung:

    Rohzustand:

    Weligamas Strände sind beliebt bei Surfern (ja, auf den Bildern sind keine zu sehen ;-) ):


    Der Kinderspielplatz:

    Und dann war da noch die Schlangenfarm:










    Und natürlich noch einmal Curry: