Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 22. März 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Fazerdaze - Lucky girl

Amelia Murray alias Fazerdaze kommt aus Neuseeland und ist dadurch per Definition schon ein "lucky girl". So heißt dann auch ihr Song:


Angenehm zurückhaltend verhuscht aber nicht Shoegaze-dumpf. Das Album "Morningside" dazu wird am 05.05. erscheinen und ich freue mich drauf. 

Auf Tour kommt sie auch: 
  • 19.05. Hamburg (Festival)
  • 20.05. Köln (Festival)

Dienstag, 21. März 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Kate Tempest - Europe is lost

Mich hat Kate Tempest mit ihrem Album und live schon begeistert, nun greift sie den amerikanischen Markt an:


Und auch schön: Der von mir verehrte Nils Petter Molvaer findet sie auch gut. Dann macht halt zusammen Musik!!!


Montag, 20. März 2017

Mal wieder Ulm...

.... mit Wahrzeichen im Hintergrund.

Sonntag, 19. März 2017

TV Serie: Peaky Blinders

























Durchweg empfehlenswert. 

"Peaky blinders" ist eine auf der Heimatinsel hochgelobte BBC-Serie. Die Ausstrahlung begann im Jahr 2013. Für dieses Jahr ist die vierte Staffel angekündigt.

"Peaky blinders" bezeichnet eine Gang von Kriminellen, die nach der Rückkehr aus dem ersten Weltkrieg ihren Lebensunterhalt mit Schmuggel, Pferdewetten und ähnlichen Unternehmungen in Birmingham verdienen. Der Name stammt von den charakteristischen Schiebermützen, welche die Herren tragen. Für die nicht selten vorkommenden Handgreiflichkeiten sind die Kappen übrigens mit Rasierklingen versehen, so dass man durch Schnitte ins Gesicht der Gegner deren Kampffähigkeit effektiv einschränken kann.

Im Mittelpunkt der Peaky Blinders agieren Tommy Shelby und seine Familie. Über die ersten beiden Staffeln wird der Machtgewinn der Gang skizziert sowie die Expansion nach London. Ihnen gegenüber stehen andere Kriminelle und mit Chief Inspector Chester Campbell (Sam Neill) ein mit aus heutiger Sicht zweifelhaften Methoden agierender Repräsentant der Staatsmacht. 

Die ersten beiden Staffeln der Serie habe ich verschlungen, die dritte habe ich noch vor mir. Der Star ist eindeutig Cillian Murphy, der Tommy Shelby verkörpert. Bislang kannte ich ihn vor allem als Scarecrow aus den Batman-Filmen, mit seiner Schauspielleistung in "Peaky blinders" setzt er sich ein weiteres Denkmal. Mit Tom Hardy erscheint in der zweiten Staffel ein weiterer Batman-Schauspieler.

Interessant sind die geschichtlichen Hintergründe, vor allem die Nachwirkungen des ersten Weltkriegs und der Nordirland-Konflikt. 

Und das allerbeste an der Serie ist der Soundtrack: Nick Cave, PJ Harvey, The White Stripes, Artic Monkeys... jede Episode hat mindestens einen Top-Titel zu bieten. Der Titelsong ist Nick Cave-Fans bekannt und offensichtlich wurde er nicht für die Serie komponiert. Aber er passt wie die Faust aufs Auge:

Für die Netflix-Version der Serie wurden die Songs angeblich nicht lizenziert. Keine Ahnung, wie die Serie auf diese Weise ähnlich gut funktionieren soll. 

Samstag, 18. März 2017

Welcome back: Kasabian

Das letzte Album war ein Schnellschuss, vielleicht wird "For crying out loud" wieder stärker. Es soll Ende April erscheinen. Vorab gibt es den Song "You're in love with a psycho":



Freitag, 17. März 2017

Musik: Spoon - Hot thoughts

























Endlich das gute Album, auf das ich zehn Jahre wartete. 

Quellen in denen ich mich über Musik informiere lobten schon seit Jahren gerne Spoon-Alben. Fast 25 Jahre hat die Band aus Austin, Texas auf dem Buckel. Seit "Ga ga ga ga ga" im Jahr 2007 gab ich allen veröffentlichten Alben der Band eine Chance, nun werde ich erstmals mit einem überwiegend erfreulichen Hörerlebnis belohnt.

In der Vergangenheit war mir Spoons Musik mal zu soulig, mal zu belanglos indierockig oder einfach nichtssagend geraten ("They want my soul"). Mit dem neunten Album scheint die Band um Britt Daniel etwas mutiger geworden sein. Seine Stimme ist natürlich weiter unverkennbar und damit steht das Resultat unter Mainstream-Verdacht. Doch durch wohldosierte Elektrospielereien, längere Instrumental-Passagen und eine Wandlung des geradlinigen Rock in Richtung Art Rock und an wenigen Stellen sogar Prog oder Math Rock werden endlich die Kanten reingeschliffen, die ich in der Vergangenheit vermisste. 

Sortierungsbedingt ging "Hot thoughts" immer in Strand Of Oaks' "Hard love" über und im direkten Vergleich gewann Strand Of Oaks. Trotzdem sind "WhisperI'lllistentohearIt", "Can I sit next to you" und "Shotgun" und "Hot thoughts" empfehlenswert für Rock-Freunde.

"Can I sit next to you":


Der Titelsong:


Spoon live:
  • 17.06. Berlin
  • 19.06. München
  • 20.06. Hamburg
  • 03.07. Köln
"Hot thoughts" klingt nach:

Donnerstag, 16. März 2017

Musik: Depeche Mode - Spirit

























Vorhersehbar. 

Das neue Depeche Mode-Album erweist sich sowohl bezüglich des Veröffentlichungstermins (alle vier Jahre, meinst im Frühjahr) als auch musikalisch als absolut zuverlässig und vorhersehbar. "So much love", "Poorman" und "Scum" sind für mich Titel, die einigermaßen erinnerungswürdig sind. Mehr dazu

Mittwoch, 15. März 2017

Musik: Judith Holofernes - Ich bin das Chaos

























Vorsichtig auf Helden-Kurs.

Holofernes Solo-Debüt "Ein leichtes Schwert" war eine Enttäuschung. Der Nachfolger "Ich bin das Chaos" erreicht in den besten Momenten Wir sind Helden-Niveau. Gute Momente sind der Titelsong, und "Analogpunk", "Der Krieg ist vorbei" steht ebenfalls auf der Haben-Seite. Daneben gibt es auch kleinere bis mittlere Ausfälle. Vor allem die Beteiligung des Musiker Teitur war ein Glücksgriff.

Mehr dazu habe ich da gesagt.

Dienstag, 14. März 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Puscifer - The arsonist

Ein neues Tool-Album... ach was soll's... Tool mag die kunstvolleren Videos machen, aber Maynard James Keenans weitere Band Puscifer zeigt Humor. Im Video zu "The arsonist" z. B. mit einem prominenten Gast ab 2:15: