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Mittwoch, 23. Mai 2018

Le tour 2018 (7): Le Guilvinec

Le Guilvinec ist kein typisches Touristenziel, bekannt ist dieser Ort vor allem für seine Fischer und deren Fänge.

Am Nachmittag kommen die Fischerboote an und löschen ihre Ladung. Fisch-Fans besuchen dieses Event offensichtlich gerne.


Aussichtsplattform für Besucher:

Langusten, Seeteufel, Seezungen, Krabben und viele andere Meeresbewohner werden sortiert und zum Teil schon ausgenommen von Bord und auf den Markt bzw. zu den Händlern gebracht.



 

Beim Händler im Hafen sieht die Auslage dann so aus:

Ja klar, an dem Abend gab es Hummer!

Vor der Zubereitung:

Danach:


Und das in ansprechender Umgebung (links das Meer, rechts das Restaurant) und mit passenden Getränken (hier Kir Breton)


Und als Krönung die abendliche Sonne bei Flut:

Hier noch ein paar weitere Bilder aus Le Guilvinec:

Die Kreise im Fels wurden von Menschenhand gemacht. Mühlsteine wurden "herausgenommen" und gleichzeitig Becken für Meerwasser gewonnen.

Stellenweise gibt es auch hier verfallene / leer stehende Häuser im Zentrum.

Aber auch thematisch passende Bilderausstellungen:



Langusten:

Und wenige Kilometer entfernt gibt in Penmarc'h Ausblicke, wie man sie sich von einem Trip in die Bretagne wünscht: Den Leuchtturm Phare d'Eckmühl und eine Kirche direkt an der Küste.





Und meine besonderen Freunde: Die Strandläufer. Denen kann man auch mal eine ganze Weile zuschauen. 

Dienstag, 22. Mai 2018

Le tour 2018 (6): La Pointe du Raz

La Pointe du Raz ist eine "Grand site de France" und diese Tatsache rechtfertigte einen Umweg auf der Reise zur nächsten Etappe. Irgendwie fühle ich mich an Asterix' "Tour de France" erinnert. 

Auf dem Weg zum Pointe Du Raz ergaben sich interessante Einblicke in relativ schwach besuchte und nur mäßig bewohnte kleine Orte. Leerstände von Häusern und Wohnungen scheinen in dieser Gegend ein verbreitetes Phänomen zu sein. 

Außerdem konnte ich schon tolle Blicke auf die Atlantik-Küste erhaschen. 






Nahe des Kaps wird es dann noch felsiger. Über 70 m hohe Klippe ragen aus dem Meer. Der Leuchtturm gibt ein dankbares Motiv ab und beeindruckend ist die Strömung, die sich selbst an einem ruhigen und sonnigen Tag bemerkbar macht.













Habe ich schon erwähnt, dass ich während der bisherigen Reise noch keinen Tropfen Regen abbekommen habe? In Huelgoat hat es über Nacht wohl etwas geregnet. Aber ansonsten...

Montag, 21. Mai 2018

Le tour 2018 (5): Huelgoat

Von Le Mont Saint-Michel ging es ins Département Finistère. Der Name steht schon seit der Römerzeit für  das "Ende der Welt".

Angemessen begann dieser Teil der Reise in dem abgelegenen und kleinen Ort Huelgoat. Kennern der Gegend ist dieser bekannt für seine Lage in einem Naturpark ("Huelgoat" = bretonisch für "hoher Wald") und für seine Ausgrabungsstätte Camp d'Artus. 

Und was gibt es da so zu sehen?

Einen überschaubaren Marktplatz als Dorfzentrum.

Malerische Wege und Perspektiven.


Häuser, an denen man sich nicht anlehnen mag.

Einen schönen See.

Die Produkte der lokalen Lederhandwerkers:


Den Weg in den namensgebenden Wald und einige der Attraktionen dort:

Ein großer Fels ("La roche tremblante"), der sich früher von einem Menschen hat bewegen lassen. Inzwischen wird das von Geröll unter dem Fels verhindert. Und das macht natürlich niemand weg. 

Eine Felsformation, die wie ein Champignon aussieht.

Andere große Steine.

Für mich als Asterix- und Obelix-Fan wichtig: Ein "Hinkelstein".

Noch mehr Steine, z. T. mit Wasser und / oder Bäumen:
  


Was Angkor Wat kann, kann Huelgot schon lange:


Auch im kleinsten Dorf beeindruckend: Die Fischauswahl um Supermarkt und die Backkunst der Herbergsmutter: