Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Sonntag, 23. Juli 2017

Aliens Ringbrot



Da hatte ich schon so tolle Assoziationen zu "Aliens Ringbrot".... da fährt das Kassenband weiter...




Samstag, 22. Juli 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Wanda - 0043

Wenn mein Telefon eine Nummer mit +43 anzeigt, atme ich kurz durch und stelle mich darauf ein, mich während des Gesprächs je nach Intensität des Dialekts besonders konzentrieren zu müssen.

Bei Songs der österreichischen Band Wanda stellt sich dieses Problem nicht. Vielleicht war Wanda auch aus diesem Grund mit ihren ersten beiden Alben "Amore" und "Bussi" nicht nur in ihrer Heimat sondern auch in Deutschland recht erfolgreich.

Das neue Album "Niente" wird im Oktober erscheinen. Schon jetzt gibt es den neuen Song "0043", vielleicht auch im Hinblick auf die anstehenden Festival-Auftritte:


Wanda live:
  • 17.08. St. Pölten - FM4 Frequency Festival
  • 19.08. Übersee - Chiemsee Summer
  • 09.09. Berlin – Lollapalooza Festival 

Freitag, 21. Juli 2017

Analog ist besser

1995 stellte Tocotronic eine These auf

Aber wenn 2017 eine Wagennummer verlässlich angezeigt werden soll...

Donnerstag, 20. Juli 2017

Musik: Kevin Morby - City music

























Perfekte Fusion aus "Stadt" und "Land".

In Texas geboren, in Kansas City aufgewachsen, vor ca. zehn Jahren nach New York City gezogen und dann über Los Angeles wieder in Missouri gelandet... Kevin Morby hat in seinen knapp 30 Lebensjahren einige Facetten Amerikas kennengelernt. Auf "City music" schildert er seine Eindrücke der Großstädte Amerikas.

Als Geschichtenerzähler hat sich Morby durch die Stationen seines bisherigen Lebens qualifiziert. Seine muskalische Entwicklung und Ausrichtung ist ebenfalls vielseitig. Er startet am Bass der Noise Folk-Band Woods und landete anschließend mit seiner Mitbewohnerin Cassie Ramone von den Vivian Girls bei der Indie-/Garage-Band The Babies. Seit 2013 veröffentlicht er Solo-Alben und "City music" ist bereits sein vierter Longplayer.

Die solide Basis für "City music" sind Morbys Qualitäten als Singer/Songwriter. Er versteht es, Geschichten zu erzählen, die zugleich intim und doch losgelöst oder relaxt klingen. Seiner Herkunft geschuldet, scheint Folk durch, aber im Kern ist "City music" Indierock in Ausprägungen von Lo-Fi bis Garage. Da passen "Folk" und "Indierock" besser zusammen als üblicherweise "Stadt" und "Land".

"Come to me now", "Crybaby" und der Titelsong sind meine Empfehlungen für dieses unspektakuläre aber erfreulich solide Album. 

Das Video zum Titelsong:


"Come to me now":


Kevin Morby kommt nicht jetzt, aber im November:
  • 12.11. Köln
  • 15.11. München

"City music" klingt nach:

Mittwoch, 19. Juli 2017

Früher liefen solche Sachen um Musikfernsehen: Broken Social Scene - Vanity pail kids

Zum Album "Hug of thunder" reiche ich gerne noch das Video zu "Vanity pail kids" nach:

Dienstag, 18. Juli 2017

Serien Fallout

Bei "Twin Peaks" explodiert eine Atombombe (Episode 8 der dritten Staffel, ich denke so definiert man skurril)  ist und bei "Game of Thrones" kommt der Winter. Das nenne ich mal ein gelungenes Crossover.

Montag, 17. Juli 2017

Musik: Broken Social Scene - Hug of thunder


























Viele Ideen und Künstler harmonisch vereint. 

Sage und schreibe 18 (oder doch "nur" 16?)Musiker haben an den Aufnahmen zum aktuellen Broken Social Scene-Album "Hug of thunder" beigetragen. Unter ihnen sind solch erfolgreiche Musiker wie Leslie Feist, die erstmals seit dem Jahr 2006 wieder Lead Vocals beisteuerte (zum Titelsong) und Emily Haines, die den "Protest song" klar prägt. Das kanadische Bandkollektiv hat direkte Verbindungen zu Metric, Feist, Stars, Apostle of Hustle, Do Make Say Think, KC Accidental, Valley of the Giants, Land of Talk, Kevin Drew, Emily Haines, Amy Millan, Brendan Canning und Jason Collett (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). 

Als "Schafshirten" der Band gelten Kevin Drew und Brendan Canning. Die gründeten Broken Social Scene im Jahr 1999 und veröffentlichten 2001 das Debüt "Feel good lost". Über die Jahre wurde die Anzahl der musikalischen Weggefährten größer und die Intervalle zwischen den Albumveröffentlichungen länger. Zwischen dem Vorgänger "Forgiveness rock record" und "Hug of thunder" vergingen sieben Jahre. Drews und Cannings Leistung kann man m. E. gar nicht hoch genug bewerten: Trotz der großen Anzahl Beteiligter ist "Hug of thunder" zu keinem Zeitpunkt zerrissen oder überladen. Das wirkt nicht, als würden sich Musiker um den Platz im Rampenlicht prügeln sondern wir eine Gruppe von Freunden, die beim Klassentreffen friedlich das Mikrophon (und die weiteren Instrumente) im Kreis wandern lassen. Opulente Orchester-Teppiche wechseln sich ab mit ruhigen Kammerpop-Momenten und soliden Indierock. 

Besonders gut gefallen mir "Halfway home", "Protest song" und "Vanity pail kids". 

"Hug of thunder":


Aktuell sind keine Konzerte außerhalb des Heimatkontinents der Band geplant. Wenn die Koordination für die Produktion eines Albums wegen der zahlreichen Mitglieder schon anspruchsvoll ist, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie die Organisation einer internationalen Tournee laufen würde.

"Hug of thunder" ist:

Sonntag, 16. Juli 2017

Musik: Mammút - Kinder versions


























Toller Indierock mit düsterer Note aus Island. 

Die Mammute starben vor ca. 4.000 Jahren in Nordsibirien aus. Es hat nichts mit DNA-Experimenten zu tun, dass die Band Mammút vor knapp 15 Jahren in Island (anfangs noch als ROK) gegründet wurde. Die Mammute konnten sich offensichtlich nicht schnell genug an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen. Diesbezüglich erweist sich die Band Mammút als äußerst flexibel: Als pure Frauenband gestartet, wurden später auch männliche Mitglieder aufgenommen. Und nachdem die ersten drei Alben in ihrer Muttersprache veröffentlicht wurden, folgt nun der erste englischsprachig Longplayer. Nachdem die Band die Heimatinsel bereits begeistert und eingenommen hat, schielt sie vermutlich jetzt auf internationale Anerkennung und Erfolg. Die EP "River's end" konnte mich bereits vor zwei Jahren begeistern. 

Um einen Vergleich mit Björk komme ich bei der Beschreibung der Musik nicht herum: Die Sängerin Katrína Kata Mogensen ist Birgir Morgensens Tochter. Der musizierte gemeinsam mit Björk bei Kukl, der Vorgängerband der Sugarcubes. Katrína Kata Mogensen erinnert nicht selten an Björk, jedoch klingt Mammút merklich düsterer und weniger hektisch als die Sugarcubes. Neben Indierock klingt Mammùt nach Post-Punk und Alternative. Wer das aktuelle Album "Kinder versions" hört, könnte durchaus auch an die Desperate Journalists denken. Mir gefällt die Dynamik aus stellenweise mächtigen Gitarren und Rhythmen und den ruhigen Passagen, die zwischendurch die Spannung zurücknehmen. 

Der Titelsong, "What's your secret" und "Pray for air" sind meine Empfehlungen auf "Kinder versions".

Das Video zu "Breathe into me":


Mammút live:
  • 11.08. Haldern Pop Festival
  • 20.10. Köln
  • 21.10. Rheine
  • 22.10. Hamburg
  • 23.10. Berlin
  • 26.10. München

"Kinder versions" ist:

Samstag, 15. Juli 2017

TAFKAN

The artist formerly known as "Negerkuss":



Was ist nur aus dem guten alten  "Negerkuss" geworden.