Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Samstag, 15. Juni 2019

Musik und Gedichte

Über manche Neuerscheinungen freut man sich besonders. Und bei Kate Tempest bekommt man Musik und Poesie!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Zitat aus einer anderen Zeit

"Wir haben eigentlich nur Ableger von Romanen und Komödien. Aus dem Samen werden wenige gezogen."


Nein, stammt nicht aus einer Erklärung für den Flop des aktuellen X-Men-Streifens an den Kinokassen. Aber es klingt plausibel. 

Es stammt von Georg Christoph Lichtenberg und wurde irgendwann im 18. Jahrhundert von ihm aufgeschrieben. Anscheinend ist das Problem der Sequels älter als vermutet...

Mittwoch, 12. Juni 2019

Freudsche Fehlleistung

Was war ich erleichtert, als ich dann doch das "ö" im "Föhrer Weißbrot" erkannte.


Dienstag, 11. Juni 2019

Welcome back: Bat For Lashes

Natasha Khan aka Bat For Lasges wird ihr fünftes Album "Lost girls" im Herbst veröffentlichen. Vorab gibt es den Song "Kids in the dark".



Nun ja, vielleicht findet sich ja auch noch der eine oder andere spannende Song auf dem Album.

Montag, 10. Juni 2019

Pfingsten im Freistaat

Schloss und Park Nymphenburg.





Freitag, 7. Juni 2019

Musik: Psychedelic Porn Crumpets - And now for the whatchamacallit

























Psychedelic Rock aus Australien. 

Vor einigen Wochen habe ich erstmals Crumpets selbst gebacken. Üblicherweise lassen sich diese englische Spezialitäten recht komfortabel kaufen und in den Toaster werfen. Aber anscheinend gab es Lieferengpässe und sie waren nirgends in der Umgebung zu bekommen. Aber, selbst ist der Mann und mit dem Ergebnis meines Experiments war ich zufrieden. 

Vor wenigen Tagen besuchte ich die aktuelle Interpol-Tour und die Vorgruppe machte mich alleine schon wegen ihres Namens neugierig: Psychedelic Porn Crumpets. Offensichtlich ist das Gebäck auch auf dem austalischen Kontinent bekannt und sogar in einer psychedelischen Porno-Variante erhältlich. Neben Tame Impala und King Gizzard & The Wizard Lizard klingt auch diese vornehmlich nach Gitarren-lastigem psychedelischen Rock. Anscheinend bietet Australien einen guten Boden für diese Art Musik. 

"And now for the whatchamacallit" ist der dritte Longplayer der Band aus Perth. Souverän verbinden die jungen Männer Psychedelic Rock der 70er Jahre mit Garage Rock und das alles mit einer Attitüde und Frisuren wie zu den Hochzeiten des Grunge. Das sollte doch für fast jeden Rock-Fan etwas dabei sein. Im Vergleich zu den bereits genannten Referenzen Tame Impala und King Gizzard & The Wizard Lizard wirken Psychedelic Porn Crumpets kompromissloser und frecher. 

"Bill's mandolin", "Hymn for a droid" und "Social candy" sind meine Anspieltipps für "And now for the whatchamacallit".

"Hymn for a droid":


"Social candy":


Die Termine in Interpols Vorprogramm sind bereits gelaufen. Dieses Jahr stehen aber noch weitere Termine in Deutschland an:

  • 02.08. Beelen (Festival)
  • 02.11. Bremen
  • 05.11. Hamburg
  • 06.11. Berlin

Diese Psychedelic Porn Crumpets setzten sich zusammen aus:

Donnerstag, 6. Juni 2019

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: HÆLOS - Buried in the sand

Das aktuelle HÆLOS-Album ist stark. Hier der Song "Buried in the sand" daraus:

Mittwoch, 5. Juni 2019

Konzert: Interpol im Kölner E-Werk, 04.06.2019




Die Nacht der Bassisten.

Nach dem Abend der Drummerinnen folgte nun der Abend der Bassisten. Selten waren Bassisten so gut ausgeleuchtet wie gestern. ;-)

Aber aus Anlass meines Jubiläums war diese Licht-Show auch mehr als angebracht. Am 04.06.1991 habe ich mein erstes Rock-Konzert besucht, im E-Werk in Köln. Und gestern begann ich somit auf den Tag genau mein Konzertjubiläum am gleichen Ort. Nur die Acts waren andere.

Eigentlich war dieses Konzert für das Palladium geplant, die Ticketnachfrage sorgte glücklicherweise für eine Verlegung in das von mir bevorzugte E-Werk. Anscheinend zog Interpol weniger als gedacht, aber sie waren in den letzten Jahren ja auch recht fleißig auf Tour.



Um Punkt 20 Uhr begann der Abend mit der Band mit dem unschlagbaren Namen Psychedelic Porn Crumpets. Scheinbar hat den Jungs aus Perth irgendjemand erzählt, dass die Menschen in Europe recht klein sind, warum wären sie sonst ausschließlich mit Merch T-Shirts der Größe "S" angereist? Aber allein die Tatsache, dass ich mich für deren T-Shirts interessierte sagt etwas über die Qualität des Auftritts aus. Ich war begeistert. 




Die fünf Herren mit langhaarigen Frisuren wie zu besten Grunge-Zeiten betraten zu "Intergalactic" von den Beastie Boys die Bühne. Und direkt danach begann ein Psychedelic Rock-Feuerwerk. Ihre eigenen Songs überzeugten und auch eine Lenny Kravitz-Hommage passte glaubhaft ins Set. Nach 45 Minuten waren die Musiker nassgeschwitzt und das Publikum wirkte durchaus gut unterhalten. Das taufrische dritte Album "And Now For The Whatchamacallit" läuft bereits im Hintergrund. 



Um 21.15 Uhr war dann Interpols Zeit gekommen. Die Songauswahl berücksichtigte fast alle für mich relevanten Hits und war daher mehr als gelungen. Über die Jahre hat die Band schon einige gute Titel angesammelt. Das Publikum reagierte dank einiger Hardcore-Fans stimmungsvoll. "Slow hands" schien mir etwas zu wenig "slow" geraten und Paul Banks Gesang wirkte stellenweise etwas sehr brüchig. Aber ansonsten war es ein richtig guter Konzertabend. 


Setlist Interpol (1,5 Stunden):

  • Pioneer to the Falls
  • C'mere
  • If You Really Love Nothing
  • Public Pervert
  • The Heinrich Maneuver
  • Complications
  • Say Hello to the Angels
  • NYC
  • Take You on a Cruise
  • The Rover
  • Rest My Chemistry
  • Evil
  • Fine Mess
  • Leif Erikson
  • All the Rage Back Home
  • The New
  • Slow Hands
Zugaben:
  • Lights
  • Roland
  • Obstacle 1


Dienstag, 4. Juni 2019