Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 26. April 2019

Musik: Trade Wind - Certain freedoms

























Die melodische Seite des Hardcore. 

"Mischung aus Bon Iver bis Thrice" aus dem Promo-Text hatte mich neugierig gemacht. Jesse Barnett ist der Stick To Your Guns-Sänger, Tom Williams steht bei Stray From The Path hinter der Gitarre. Hardcore können sie in diesen Bands ausleben, bei Trade Wind geht es merklich ruhiger, stellenweise gar fast sphärisch zur Sache. Einige Ausbrüche erinnern an die Herkunft der Musiker, aber die Grundstimmung ist erstaunlich ruhig. Doch diese harmonische Seite steht den Herren gut.

"Close encounters (of the 3rd floor)"", der Titelsong und "Beige" sind meine Anspieltipps auf "Certain freedoms".

Das Video zu "I can't believe you're gone":


Trade Wind live:
  • 27.04. München
  • 28.04. Wien (AT)
  • 29.04. Nürnberg
  • 30.04. Münster (Festival)
  • 01.05. Hamburg
  • 02.05. Berlin
  • 04.05. Köln
  • 08.05. Wiesbaden
  • 09.05. Aarau (CH)
  • 10.05. Stuttgart
  • 11.05. Iserlohn
"Certain freedoms" ist:



Sri Lanka (7): Von Haputale nach Nuwara Eliya

Der Abschied aus Haputale fiel uns nicht so schwer. Auf Dauer ist des wegen des Nebels dort sehr feucht. Wie wir erst kurz vor Abfahrt erfuhren, ist der Ort ca. zur Hälfte von Menschen muslimischen Glaubens bevölkert. Das erklärt vermutlich auch die angespannte Stimmung vor Ort und die massive Militärpräsenz. Jede von uns passierte Kreuzung wurde von mind. vier Soldaten kontrolliert. Einheimische wurden kontrolliert und registriert, Einheimische ohne Pass durften nicht passieren. Touristen wurden nicht behelligt. 

In Haputale besuchten wir noch kurz die Dambatenne Teefabrik. Hier wird für die Marke "Lipton" produziert. Die weißen Fahnen vor dem Gebäude wurden in Gedenken an die Todesopfer aufgehängt. Weiße Fahnen oder weiße Fahnen mit einem schwarzen Kreuz finden sich im ganzen Land als Zeichen der Trauer. 



Eine Führung war an dem Tag nicht möglich, aber wir konnten aus einem Raum einen Eindruck gewinnen. Außerdem gab es dort dieses tolle Plakat:

Auf dem Rückweg konnten wir nochmal auf wundervolle Teeplantagen blicken.


Wir ließen und von einem Fahrer zum nächsten Reiseziel bringen. Ich bin froh, dass er sich mit dem Verkehr rumschlagen durfte. 

Unterwegs machten wir Rast in einem kleinen Restaurant, so sah es dort auf dem Weg zur Toilette aus:


Dafür erwartete uns in der nächsten Unterkunft dieser Ausblick

von dieser Dachterrasse. 

Nuwara Eliya heißt der Ort. Auch dieser liegt im Hochland, bei ca. 1.900 m. Hier fühlten sich schon früher die Briten sehr wohl. Daher gibt es noch Gebäude aus dieser Zeit und standesgemäße Hotels und "Clubs".

Das Postamt:


Der Victoria Park (schön, aber schon irgendwie unwirklich):



Jemand auf der Suche nach einem Investment?

Und wenn man schon dem alten Empire nachtrauern möchte, dann richtig: Mit einem High Tea im Grand Hotel. 




Bei über 40 erlesenen Teesorten kann man schon von der Qual der Wahl sprechen:








Noch interessanter war ein Teil der anderen Gäste im Hotel um diese Zeit. Aber der Datenschutz und der gute Schmack verbieten mir die Veröffentlichung der Bilder. ;-)

Donnerstag, 25. April 2019

Sri Lanka (6,75): Verlängerung in Haputale

Die Anschläge und die Ausgangssperre verschafften uns einen Zusatztag in Haputale. Den nutzten wir für einen Ausflug zu dem höchsten Wasserfall des Landes: Bambarakanda.

Zuvor half uns allerdings noch dieser Sonnenaufgang bei der Verarbeitung der traurigen Meldungen:


Die Anreise erfolgte mit dem Tuk Tuk. Schon von der Entfernung wirkte der Wasserfall recht imposant.


Dank der Höhenlage waren die Temperaturen sehr angenehm. Daher verzichteten wir im Gegensatz zu einigen Einheimischen auf ein Bad:

Mir reichte der Sprühnebel, den der Wasserfall über die Fallhöhe von über 250 m verursacht als Erfrischung.

Ansonsten gab es wieder leckere Snacks:




Bei so viel gutem Essen klingt das Versprechen dieses Tees verlockend:



Mittwoch, 24. April 2019

Sri Lanka (6,5): In und um Haputale

Das wechselhafte aber vorhersehbare Wetter erlaubte uns einen Besuch in Haputales "Shopping-Meile". Wir fanden sehr bunte Shops und vielfältige Angebote.


Markenklamotten!

Die Kostüme für den Karneval 2020:


Der Umkleidebereich.

Die Snacks waren sehr lecker:

 So wird übrigens Kottu (unser Abendessen am ersten Abend) gemacht:

Der Koch zerhackt dabei die Zutaten auf der heißen Platte. Das ginge bestimmt auch mit weniger Show, aber das Ohr isst ja bekanntlich mit und Kottu muss offensichtlich erst rhythmisch zerhackt werden, bevor es schmeckt. 

Hier noch ein paar Bilder einer Wanderung um Haputale:


Ziege auf Tee:

Der Obstladen an der Straße:


Der Ruheraum der Teepflückerinnen:


Und nach dem Regen

kommt manchmal die Sonne wieder raus.