Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Freitag, 20. Juli 2018

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Tash Sultana - Harvest love

Tash Sultana habe ich beim letztjährigen A Summer's Tale-Festival nur kurz gesehen, aber sie hat mich beeindruckt: Selten habe ich einen Menschen alleine so viele Musikinstrumente zur gleichen Zeit spielen sehen. Bald erscheint ihr Album, hier gibt es den Song "Harvest love" daraus:

Donnerstag, 19. Juli 2018

Musik: Dirty Projectors - Lamp lit prose

























Ein Schritt zurück in die Wohlfühlzone 


Nach der Trennung von Amber Coffman war "Dirty projectors" David Longstreths Solo-Album mit Gästen zum Zwecke der Vergangenheitsbewältigung und gleichzeitig Zeichen eines Aufbruchs. Der verstärkte Rückgriff auf R 'n' B war die auffälligste Neuerung.  

Nun sind die Dirty Projectors wieder eine Band. Nat Baldwin und Mike Daniel Johnson waren bereits in der Vergangenheit am Bass/Keyboard bzw. hinter dem Schlagzeug der New Yorker Band zu finden, neu hinzu kamen Maia Friedman, Felicia Douglass und Kristin Slipp. Sich und uns beweisen muss Longstreth aktuell offensichtlich nichts, selbstbewusst rückt er auf diesem achten Album wieder ein Stück näher an die Höhepunkte seines bisherigen Schaffens heran, anstatt Grenzen auszuloten. 

Viele musikalische Ideen, viele Gäste (u. a. Robin Pecknold von den Fleet Foxes und Haim) machen "Lamp lit prose" zu einem äußerst abwechslungsreichen Album. Das mag stellenweise für den Hörer etwas stressig wirken, aber die meist schmeichelnden Stimmen sorgen für einen angenehmen Ruhepol. 

"I feel energy" und "Zombie conquerer" sind für mich die Highlights auf "Lamp lit prose".

Das Video zu "That's a lifestyle":


"Break-thru":


Die Dirty Projectors auf Tour:
  • 09.08. Haldern (Festival)
  • 14.08. Berlin

"Lamp lit prose" ist:

Mittwoch, 18. Juli 2018

Welcome back: Torres

Torres meldet sich mit dem neuen Song "Gracious day" zurück:

Montag, 16. Juli 2018

Form folgt Funktion... und Hygiene steht hinten an

Klar, es bot sich an, Toilettenpapierhalter rund gestalten. Doch der Handy-Nutzer von heute möchte sich offensichtlich zu keinem Zeitpunkt mehr von seinem Gerät trennen oder zumindest so kurz wie möglich. Daher wurde dann wohl dieses Produkt geschaffen:


Ich fände ja eine Handy-Ablage jenseits des Waschbeckens (von der Toilette aus gesehen) hygienischer...

Sonntag, 15. Juli 2018

Welcome back: Suede - Don't be afraid if nobody loves you

Wäre ich Fußball-Fan, würde ich diesen Titel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft widmen. So freue ich mich allerdings einfach über einen neuen Suede-Song:

Samstag, 14. Juli 2018

Statt Regen

Nein, das ist kein Regen, das sind Mofetten.


Und das ist das passende Bier dazu und die praktische Tragehilfe für Einzelflaschen. Zumindest ein Ansatz zur Lösung des größten Problems beim flaschenweisen Bierkauf.


Donnerstag, 12. Juli 2018

Back-Update

Gibt es eigentlich bald "Vorrundenletzter-Brötchen" oder kommen dann Croissants in diese Tüten?


Mittwoch, 11. Juli 2018

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Adam Naas - Cherry lipstick

Nicht nur im Fußball, sondern auch in der Pop-Musik scheinen unsere französischen Nachbarn aktuell selbstbewusst auf Erfolge zu schielen. Adam Naas aus Paris wird am 21.09. sein Debütalbum "The love album" veröffentlichen. Der Song "Cherry lipstick" daraus macht mich sehr neugierig:

Dienstag, 10. Juli 2018

Musik: Mark Kozelek - Mark Kozelek

























Musikgewordene "Seinfeld"-Episoden. 

Eigentlich sollte Mark Kozeleks aktuelles Album stinklangweilig sein: Singer/Songwriter-Werke können per Definition über Albumlänge ereignisarm sein. Kozelek hat die elf Songs weitgehend alleine in diversen Hotelzimmern im Raum San Francisco aufgenommen, nur auf einem Song ließ er sich von Sonic Youth-/ Sun Kil Moon-Drummer Steve Shelley unterstützen. Somit werden die fast 90 Minuten Spieldauer fast ausschließlich mit Kozeleks Stimme und Gitarre bestritten.

Wahrscheinlich wäre "Mark Kozelek" auch stinklangweilig, hätte der Musiker nicht so unterhaltsame Geschichten zu erzählen. Er berichtet aus seinem oder dem Leben. Man könnte ihm vorwerfen, dass sich mit einer Gitarre in ein Hotelzimmer setzen, "Record" drücken und aus dem eigenen Leben zu erzählen ein sehr einfacher Weg zur Produktion neuer Musik ist. Aber wir so manche Mahlzeit, liegt gerade in solcher Einfachheit auch ein Reiz. So ein wenig klingt "Mark Kozelek" wie elf musikgewordene Seinfeld-Episoden. Ich erfreue mich an ihnen, auch wenn es die Tierstimmen-Imitation im Song "666 Post" auf die Spitze treibt:

Lust, Mark Kozelek 13 Minuten anzuschauen? Dazu gibt es den Song "My love for you is undying":


Sowohl mit Sun Kil Moon als auch als Solo-Künstler war Kozelek in den letzten Jahren sehr fleißig. Dieses Jahr soll noch ein weiteres Album erscheinen. Ich bin gespannt, ob er sich für dieses ein paar Ideen aufgehoben hat.

"Mark Kozelek" ist: