Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Montag, 21. August 2017

Film: Spotlight

























Eine wahre Geschichte packend erzählt. 

Diesen Film hatte ich zu lange auf der Wunschliste. Die Schilderung der journalistischen Bearbeitung von vielen Fällen sexuellen Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche Bostons ist in jeder Hinsicht eindrucksvoll gelungen. Wirklich umwerfend sind die Schauspieler. Vor allem Mark Ruffalo, Rachel McAdams und Michael Keaton stellen den Job des Journalisten so dar, wie ich ihn mir vorstelle. Kenner der Branche müssen bewerten, ob dieses Bild realistisch ist. Wandlungsfähigkeit beweist in "Spotlight" auch Liev Schreiber. 

Sehenswert.

Sonntag, 20. August 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The War On Drugs - Pain

Ich bin gespannt auf das neue The War On Drugs-Album. Der Song "Pain" ist ein toller Vorbote und in dieser Live-Version klingt er auch weniger nach Bryan Adams' "Heaven" als in der Studio-Version:



Samstag, 19. August 2017

A Summer's Tale 2017 (5)

Als Nachlese auf das gelungene "A Summer's Tale"-Festival 2017 empfehle ich noch die Berichte von Festival-Veteranin U. und die 13 Beobachtungen des Rolling Stone. 

Freitag, 18. August 2017

Welcome back? The Knife

Noch mehr hätte ich mich über ein neues Studioalbum gefreut, aber jedes Lebenszeichen der Band ist willkommen. So ist es halt ein Live-Album geworden.

Donnerstag, 17. August 2017

Musik: The Sherlocks - Live for the moment


Frischer Indierock. 

Als Bands aus Geschwisterpaaren fallen mir spontan ein: Radiohead, Oasis, Arcade Fire, Bee Gees (ok, 2 + 1), Beach Boys (2 + 1), AC/DC, Kings Of Leon, Van Halen, The Kinks, First Aid Kit, The Bangles und The Stooges. Dieser Liste kann ich nun The Sherlocks hinzufügen, bei denen gleich zwei Brüderpaare (also 2 + 2) musizieren. Mir ist keine ähnliche Konstellation bekannt, aber ich lasse mich gerne belehren. 

Doch nicht nur diese Tatsache qualifiziert sie für eine Vorstellung, sondern auch das Ergebnis ihrer musikalischen Aktivitäten: "Live for the moment" klingt erfreulich frisch versprüht viel Energie. Erst in der zweiten Hälfte mit "Was it really worth it?" und "Turn the clock" werden mal Momente zum Luft holen gewährt. Bei fast jedem der Songs des Debüts der vier Männer aus South Yorkshire dachte ich entweder an Maximo Park oder an die Arctic Monkeys. Und wenn wir schon bei Vergleichen sind: Seit den Arctic Monkeys waren The Sherlocks die erste Band ohne Plattenvertrag, welche die nahe der jeweiligen Heimat gelegene Konzert-Lokation Sheffield Leadmill ausverkaufte. Seit der Tour im Vorprogramm der Kings Of Leon und spätestens mit diesem Album sollte sich die Begeisterung für diese Band nicht mehr auf Sheffield und Umgebung beschränken lassen. 

Besonders gut gefallen mir "Will you be there?", "Chasing shadows", "Nobody knows", "Heart of gold" und "Motions".  

Einen Eindruck der Live-Atmosphäre der Band bietet das Video zu "Chasing shadows":

"Will you be there?":


"Live for the moment" klingt nach:

Mittwoch, 16. August 2017

Auch Wasserfälle sind relativ

Der Leyenbach-Wasserfall gilt als der eindrucksvollste Wasserfall an der Westerwälder Basalthochfläche. Jetzt weiß ich, dass es eine Westerwälder Basalthochfläche gibt und ich bin froh, dass ich diesen Wasserfall kurz nach einer Regenperiode besuchen konnte:


Übrigens ist dieser Wasserfall auch der einzige Wasserfall der Westerwälder Basalthochfläche. ;-)

Dienstag, 15. August 2017

Musik: UNKLE - The road., pt. 1

























Der Straße weiter folgend...

Eigentlich ist es unnötig zu erwähnen, dass UNKLE damals als Kollaboration zwischen Mastermind James Lavelle und DJ Shadow mit "Psyence fiction" eines meiner Lieblingsalben der 90er Jahre veröffentlichte. Aber nächstes Jahr ist das 20. Jubiläum der Veröffentlichung... ;-)

Das einzige konstante Mitglied der "Band" ist James Lavelle (Chef des Mo' Wax-Labels). Die Anzahl der Gäste auf seinen Alben ist umso länger. Hier die Liste der "Associated acts" aus Wikipedia: Josh Homme, Queens of the Stone Age, Ian Brown, Mark Hollis, South, Badly Drawn Boy, Mike D, Beastie Boys, Lupe Fiasco, Richard Ashcroft, The Verve, The Duke Spirit, Autolux, Oasis, Gavin Clark, Cattle Decapitation, Robert Del Naja, Ian Astbury, Massive Attack, The Stone Roses, Alice Temple, Kool G Rap, Thom Yorke, Radiohead, The Black Angels, John Debney, Mike Shinoda, Linkin Park, Elliott Power. Wenn James Lavelle ruft, kommen sie offensichtlich. So funktionierte auch das Londoner Meltdown Festival, welches er 2014 kuratierte (2015 wurde diese Ehre übrigens David Byrne und 2016 Guy Garvey zuteil). Das Festival inspirierte Lavelle zu diesem fünften Studioalbum (nicht gezählt sind die zahlreichen Remixe, Sampler,...), welches sieben Jahre nach "Where did the night fall" erscheint. 

Auch dank seiner Gäste wandelt Lavelle mit UNKLE souverän zwischen diversen Welten. Weitgehend setzt "The road., pt. 1" dort an, wo "Where did the night fall" begann, UNKLEs bisheriges Output zusammenzuführen. Der im Vergleich zu den Vorgängern reguzierte Rock-/Alternative-Teil wird von Andrew Innes von Primal Scream, Chris Goss (Kyuss, Queens Of The Stone Age), Twiggy Ramirez (Marilyn Manson), Troy Van Leuwson (ebenfalls QOTSA) und mal wieder von Mark Lanegan vertreten. Ansonsten liefert UNKLE die bekannte Mischung aus Trip Hop und Electro. Vermutlich wird "The road, pt. 2" keine sieben Jahre auf sich warten lassen. 

Meine Song-Empfehlungen sind "Looking for the rain" (mit Mark Lanegan), "Cowboys or indians", "No where to run / Bandits" und "Arms lenght". 

Das Album erscheint mit einem 36-seitigen Booklet, welches vermutlich wie immer auch optisch ansprechend gestaltet sein wird und der Instrumental-Versionen der Songs. 

"The road":


"Looking for the rain":


"The road, pt. 1" ist:



Montag, 14. August 2017

Film: Dunkirk

























Für einen Kriegsfilm absolut ok. 

Eigentlich interessieren mich Kriegsfilme nicht. Doch Christopher Nolan als Regisseur sowie Tom Hardy und Cillian Murphy als Schauspieler lockten mich ins Kino. Gut, Murphy spielte einen geschockten Soldaten und Hardy einen Piloten. Mit der Maske erinnerte er zwar an Bane (siehe "The Dark Knight Rises"), aber ansonsten flog er halt. Bezüglich der Auftritte dieser Herrn war ich enttäuscht, "Dunkirk" konnte mich trotzdem weitgehend überzeugen: An wenigen Personen und gar nicht so blutig wurde der Sachverhalt um die "Operation Dynamo" im 2. Weltkrieg dargestellt. Zu patriotisch geriet der Film auch nicht, mehr konnte man eigentlich nicht erwarten. 

Sonntag, 13. August 2017

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Terry Hoax - Shining

Dank einer äußerst erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne konnte Terry Hoax ein neues Album finanzieren. Und vielleicht gerade dank dieser Kampagne fand sich auch wieder ein Label, welches "Thrill!" im September veröffentlichten wird. Unterstützter der Kampagne konnten das Album bereits herunterladen. :-)

Hier der Song "Shining" daraus: