Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Kürbissaison

 Offensichtlich auch in freundlich erhältlich:



Freitag, 23. Oktober 2020

Welcome back: Fury In The Slaughterhouse

Schau an... 2008 verabschiedet und nun das Comeback nach dem Comeback. Viele Konzerte führten offensichtlich auch zu neuen Songs. Das neue Album "Now" wird nächstes Jahr erscheinen. 

Vorab gibt es bereits "Sometimes (stop to call)":



Donnerstag, 22. Oktober 2020

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: The Kings Of Quarantine - We care a lot

Schon immer ein toller Song. Als Cover-Version mit Musikern von Anthrax, Korn, Mastodon, Men Without Hats, Slaves On Dope, Refused, Quicksand, Brutal Truth, Czarface, Run DMC, Filter und Our Lady Peace. Und fast hätte Billy Gould von Faith No More auch mitspielen dürfen. ;-) Durch den Kauf des Songs (und durch Spenden) kann man Leuten im Musikbusiness helfen. Infos dazu unter dem Video und bei Bandcamp



Montag, 19. Oktober 2020

Film: Jim Kroft - A conversation with America

Jim Kroft habe ich als Musiker hier bereits vorgestellt. Während des Präsidentschaftswahlkampfs vor vier Jahren reiste er durch die USA und im Film "A conversation with America" porträtiert er einige der Menschen, denen er begegnete. Der Film bietet viele interessante Perspektiven und ist ab sofort zu sehen:

Der Soundtrack dazu wird im Januar folgen. 

Sonntag, 18. Oktober 2020

Konzert in Corona-Zeiten: Jonah Matranga - PSONGS Series (from home) PSHOW, 18.10.2020

Jonahs Kickstarter Kampagne war erfreulich erfolgreich. Daher beehrt seine Fans bis zum Ende des Jahres mit monatlichen Gigs von zu Hause für zu Hause.

Die Wünsche der Zuhörer waren wieder willkommen, aus aktuellem Anlass coverte er außerdem "Jump" und trug sein Lars-von-Trier-im-Stile-von-Van-Halen-T-Shirt. Er stellte die These auf, dass kaum ein Mensch Lars von Trier-Filme und Van Halens Musik mögen würde. 


Und gegen Ende gab es noch einen Vorgeschmack auf einige neue Songs!!

Freitag, 16. Oktober 2020

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Gabríel Ólafs - Nordic House Session

 Wenn es mal etwas ruhiger sein darf, ist Gabríel Ólafs' Musik eine gute Wahl.


Heute veröffentlicht der Isländer seine Doppelsingle "Lóa (Niklas Paschburg Rework)" / "Bára (Hugar Rework)".

Am Anfang stand 2019 sein Album "Absent minded". Dieses Jahr folgte die EP "Piano works" mit reduzierten Piano-Versionen einiger der Titel daraus. Auf "Absend minded reworks" durften sich nun noch andere Künstler seine Songs vornehmen. Recycling im besten Sinne. 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Musik: Matt Berninger - Serpentine prison


 

Die relaxtere Variante von The National. 

Vielleicht ist manchmal die Summe der einzelnen Teile doch mehr als das Ganze? Als Band hat sich The National bereits in den Herzen von Fans und Kritikern verewigt. Durch Solo-Aktivitäten kristallisieren sich nun nach und nach die Facetten der Band klarer heraus. Aaron Dessner ist nebenbei mit Justin Vernon in Big Red Machine aktiv und er ist ein gefragter Produzent, der Taylor Swift bei ihrem in jeder Hinsicht überraschenden aktuellen Album zur Seite stand. Darüber hinaus arbeitete er u. a. mit Sharon Van Etten, Frightened Rabbit und Lisa Hannigan zusammen. Mit seinem Zwillingsbruder Bryce produzierte er die Charity Compilations "Dark was the night" und "Day of the dead". Bryce steht ebenfalls als Vollblutmusiker für einige Soundtracks und seine gefragten Orchesterarrangements. Die solide Arbeit an Bass und Drums fällt bei The National Scott und Bryan Devendorf zu. 

Ohne diese Band im Rücken probierte sich Matt Berninger vor fünf Jahren schon mal mit Brent Knopf bei EL VY aus. Nun geht er den nächsten Schritt und veröffentlicht mit "Serpentine prison" seine erste Solo-Platte. Allein durch seine Stimme ist die Nähe zu The National unverkennbar. Auch einige Arrangements und Melodien von "Serpentine prison" hätten in dieser oder sehr ähnlicher Form auf Alben der Hauptband landen können. Ohne die Dessners entfällt aber offensichtlich der Druck (oder die Möglichkeit), den Hörern das eine oder andere musikalische Experimente nahe zu bringen. "Serpentine prison" klingt relaxter, ausgeglichener und gesetzter als die letzten The National-Alben. Außerdem rücken Folk- und Americana-Elemente ein Stück weit in den Fokus. Reduziert aber nie minimalistisch und ein wenig wie The National unter dem Mikroskop in Zeitlupe ist "Serpentine prison" ein passendes Album für einen gedämpften Herbst und Winter. 

Songs von The National könnte Berninger problemlos mit seinen eigenen Titeln im Rahmen von Konzerten kombinierten. Ach ja, Konzerte...

Der Titelsong ist für mich der Hit des Albums. Stark sind außerdem "Distant axis", "Loved so little" und "All for nothing". 

Das Video zu "One more second":


"Distant axxis":


"Serpentine prison":


"Serpentine prison" klingt nach:

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Musik: Wingenfelder - Sendeschlusstestbild
















10 Jahre Wingenfelder. 

In vielerlei Hinsicht führen Kai und Thorsten Wingenfelder als Wingenfelder Fury In The Slaughterhouse-Traditionen fort. Fury-Stimme und -Gitarre sind auch auf diesem fünften Album des Wingenfelder-Doppels prägend. Inzwischen habe ich mich auch schon fast an den Gesang in der Muttersprache gewöhnt. Irgendwie passt es zu dem "altern in Würde"-Prozess der beiden Herren. Bereits unter dem Fury-Label wurde der Bereich zwischen Indie, Pop, Rock und ein paar modernen Ideen weitgehend ausgelotet. Daher bringt "Sendeschlusstestbild" kaum einen Song, der in englischer Sprache nicht auch vor dem vorläufigen Fury-Abschied im Jahr 2008 hätte erscheinen können. 

Eine weitere Tradition ist das Wechselbad der Gefühle, denen mich Fury und nun seit zehn Jahren Wingenfelder aussetzten. Da gab es immer wieder starke Songs und auch viele Enttäuschungen. Auf dem "A summer's tale"-Festival im Jahr 2019 sammelten die Wingenfelders vor allem wegen des starken Songs "Bis nach Berlin" vom vierten Album "Sieben Himmel hoch" mächtig Punkte bei mir. Für mindestens einen wirklich guten Titel sind die beiden immer gut. 

Auf "Sendeschlusstestbild" fällt diese Ehre dem Titelsong zu. Mit politischer Aussage und musikalisch ansprechend bietet das Album damit einen tollen Auftakt. Nicht überraschend aber leider wird dieses Niveau nicht gehalten. Einige gefällige aber auch beiläufige Titel sorgen für ein insgesamt mittelprächtiges Bild. "Rette mich wer kann" und "Ein kurzes Hallo" laufen in meiner Gunst auf der Haben-Seite. Für Titel wie "Bis mein Bauch glüht" kann ich mich allerdings nicht erwärmen. Nach zehn Jahren ist "Sendeschlusstestbild" somit ein der Karriere der Band entsprechender Meilenstein... leider etwas durchwachsen. 

Im Rückblick auf die zehn Jahre wurde dem Album noch eine CD mit Live-Aufnahmen von Songs der früheren Alben spendiert. 

Das Video zu "Starwars":


Und das zum Titelsong: 


"Sendeschlusstestbild" klingt nach:



Dienstag, 13. Oktober 2020

Musik: Róisín Murphy - Róisín machine



Stellenweise der Sound für Tanz-Abende unter Corona-Bedingungen. 

Mit Róisín Murphy verband ich bisher den Moloko-Hit "The time is now", ein Konzert mit Gus Gus im Jahr 2003 (ja, ich war wegen der isländischen Vorgruppe da) und vor allem den tollen Song "Don't you agree?" aus David Byrnes "Here lies love"-Album. Moloko ist seit dem Jahr 2004 Geschichte, Murphys erstes Solo-Album erschien 2005. "Róisín machine" ist bereits die fünfte unter ihrem Namen veröffentlichte Platte. Mit dem Produzenten Richard Barratt (könnte man als Teil von All Seeing I kennen) arbeitete die Irin bereits seit ca. zehn Jahren immer mal wieder zusammen. 

Der erste ("Simulation") und letzte Track ("Jealousy") des aktuellen Albums entstammen aus dieser Zusammenarbeit und sie wurden bereits vor einigen Jahren veröffentlicht. Nun dürfen sie die weiteren Titel umschließen, die den Weg auf "Róisín machine" gefunden haben. Ihrer "Electropop meets Disco and Dance"-Linie bleibt Murphy auch mit diesem Werk treu. Die zehn Titel kommen insgesamt auf eine Spielzeit von knapp 55 Minuten. Fast alle Songs wirken wie auf 12 inch-Format ausgewalzte Singles. Titel wie "Kingdom of ends", "We got together" und "Narcissus" verfügen über die dafür ausreichende Substanz und wissen zu überzeugen. Andere Songs (z. B. "Something more") driften hingegen in Langweile ab. Zweifellos dürfte kaum ein Hörer beim Genuss des Albums die Füße stillhalten können. "Róisín machine" ist der Soundtrack für Tanz-Abende unter Corona-Bedingungen zu Hause. 

Das Video zu "Narcissus":


"Murphy's law" ist nicht der beste Song auf diesem Album aber es ist der beste Songtitel. So klingt er live:


"Róisín machine" ist: