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Freitag, 3. März 2017

Musik: Peter Silberman - Impermanence

























The Antlers in ruhig. Sehr ruhig.

"Post-Rock" ist für mich die Musikrichtung für Zeiten, in denen ich von sonstigem Rock mal gerade die Nase voll habe. Peter Silberman ist mit seiner Band The Antlers ist in diesem Momenten durchaus ein potentieller Lieferant solcher Musik.

Nun ereilte Peter Silberman ein für einen Musiker vermutlich schlimmes Schicksal: Nach einem Tinnitus wurde ihm strenge Ruhe verordnet. Daraus machte Silberman eine Therapie und ein stilles Meisterwerk: "Impermanence". Und es klingt wie The Antlers in Zeitlupe oder eben reduziert auf die stillen, stellenweise erhaben schön-traurigen und fragilen Momente. Songs wie "New York" und "Karuna" möchte man wie eine schmelzende Schneeflocke unter dem Mikroskop betrachten. Ich kann den rockigen und opulenten Songs der Antlers durchaus viel abgwinnen, aber auf "Impermanence" wären sie fehl am Platz.  

Es gibt Momente, da hilft selbst Post-Rock nicht mehr. Für diese Momente gibt es Alben wie "Impermanence". Für mich gehört es neben Mark Hollis' Solo-Album. 

Das Video zu "New York":


"Ahimsa":


Einen Podcast inklusive Interview mit Silberman zu "Impermanence" und den Hintergründen gibt es dort

"Impermanence" klingt nach:

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