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Dienstag, 7. Dezember 2010

Musik: Admiral Fallow - Boots met my face

cover

Die Band Admiral Fallow nannte sich früher Brother Louis Collective. Die Namensänderung macht Sinn, könnte man doch ein Singer-/Songwriter-Album als Ergebnis erwarten. Über weite Strecken der Spielzeit von "Boots met my face" läge man damit auch nicht falsch. Unterbrochen wird diese romantische Idee durch einige Indierock-Songs und Indiepop, welcher durch die Wahl einiger Instrumente zum Kammerpop wurde.

Die Band nennt u. a. Tom Waits, Elbow, Low, Midlake und Bruce Springsteen als Einflüsse. Mir scheint auch die Produktion durch den ehemaligen Delgados-Drummer Paul Savage ebenfalls nicht ohne Wirkung zu sein. Dieser ist offensichtlich bei Aufnahmen schottischer Bands stets willkommen, wirkte er doch u. a. für Arab Strap, Malcolm Middleton, Franz Ferdinand und The Twilight Sad.

Die im Gesang zelebrierte schottische Herkunft des Sängers Louis Abbott macht den Charme des Albums aus. Darüber hinaus erfreuen die Duette mit Sarah Hayes.

Leider fehlt den meisten Songs auf “Boots met my face” Dynamik, so dass mich das Album nicht wirklich fesseln konnte. Schottland-Fans können sich aber bestimmt für das Album begeistern. Ich greife erst mal wieder zu einem The Twilight Sad-Werk.

"Old balloons" erscheint mir als der beste Song des Albums:

“Boots met my face” klingt nach:

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