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Mittwoch, 29. April 2009

Musik: Doves – Kingdom of rust

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Die Doves sind so etwas wie die ewigen Talente im Britpop-Universum. Trotz eines guten Ausgangspunkts mit dem zweiten Album “The Last Broadcast” (2002) hat es bislang nicht zum endgültigen Durchbruch gereicht. Vier Jahre nach Veröffentlichung des dritten Albums “Some cities” steht nun “Kingdom of rust” in den Startlöchern.

Führt man sich einige Kritiken zum Album zu Gemüte, stößt man u. a. auf Vergleiche mit den folgenden Bands:

  • Elbow
  • U2
  • Coldplay
  • Radiohead
  • Bloc Party

Ich höre an einigen Stellen auch Oasis heraus. Durchaus Vergleiche, die neugierig machen können. Das Album hat mich vom ersten Moment an begeistert und auch einige weitere Durchläufe konnten daran bislang nichts ändern. Während einige der oben genannten Gruppen durchaus über Albumlänge mal langweilen können, liefert “Kingdom of rust” vergleichsweise abwechslungsreiche Kost: Hymnen, Drive, ein paar Ecken und Kanten… alles dabei. Wer Elbow schon immer interessant aber teilweise als langweilig empfand, sollte sich auf jeden Fall mit “Kingdom of rust” befassen. Daher stimme ich diesem Urteil zu:

In a year that's fast becoming a vintage one for albums, Doves storm to the top of the pile. Absolutely brilliant. BBC Music

Als Gegenpol tritt Plattentests.de auf:

Zugegeben, die Erwartungen sind so hoch, dass "Kingdom of rust" ihnen kaum gerecht werden kann. Beim ersten Album nach vier Jahren, die sie von der Bildfläche verschwunden waren, stellt sich aber schnell heraus, dass Doves zumindest den Dreh raus haben, nicht ins offene Messer des Rückschritts zu laufen. […] Zwar reicht auch "Kingdom of rust" nicht an das Meisterwerk "The last broadcast" heran und entfaltet erst mit der zweiten Hälfte sein gesamtes Potenzial. Besser spät als nie - gilt ja für die ganze Geschichte dieser Band.

Music Review liefert neben einem Track-by-track review dieses Fazit:

Kingdom of Rust isn’t, as a whole, instantly catchy or accessible, and new converts to Doves will find it difficult to immediately embrace the album in it’s entirety, but efforts will be rewarded.  Ardent fans, however, will adore the maturation and diversity of sounds that the band have employed throughout the album, and with each play will likely spot something new as the songs continue to grow.  A grown-up, dark and sultry success.

Snippets aller Songs stehen in Form eines Albumplayers auf der Website der Band parat. Itunes rückt gegen knapp zwei € zwei Bonustracks heraus.

Das Video zum Titelsong:

“Kingdom of rust” klingt wie:

Doves

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