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Dienstag, 25. Juli 2017

Musik: Kane Strang - Two hearts and no brain

























Weezers Album zum Thema Trennung... aus Neuseeland. 

"Two hearts and no brain" ist ein toller Titel für ein Trennungsalbum. Und ähnlich wie kürzlich Waxahatchees "Out in the storm" klingt dieses weniger depressiv als viele andere musikalische Auslassungen zu dem Thema. Da wird die Träne im Auge durch ein Augenzwinkern weggewischt. Selbst traurige Texte wirken "leichter" wenn sie vor locker-flockigem Indierock mit Slacker-Attitüde vorgetragen werden. Die Lockerheit und der Gesang erinnern stellenweise gar an Weezer. Zwischen Kane Strangs Heimat Dunedin in Neuseeland und Los Angeles liegen ja auch nur Wasser und ca. 11.500 km.

Strangs Debüt "Blue cheese" stammt aus dem Jahr 2015. Musikalisch setzt er weiterhin auf poppige Melodien, die aus den 60er Jahren stammen könnten und Indierock der 90er. Weezer, Pavement und die Fountains of Wayne sind Referenzen, die mir während der Durchläufe in den Sinn kamen. Unterhaltsam ist "Two hearts and no brain" zweifellos, aber die Wirkung lässt merklich schneller nach als echter Trennungsschmerz. 

"Lagoons", "Not quite", "Oh so you're off I see" und "Don't follow me" sind die Glanzstücke auf "Two hearts and no brain".

Das Video zu "Oh you're off I see":


"My smile is extinct":


"Two hearts and no brain" ist:

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