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Montag, 20. Januar 2014

Musik: I Break Horses-Chiaroscuro

cover

Die etwas weniger unterkühlte Alternative zu Fever Ray und The Knife.

2011 trat Maria Lindén mit “Hearts” erstmalig als I Break Horses in Erscheinung. Unterstützt von Fredrik Balck war das Debüt erfolgreich genug um eine bedrückende Erwartungshaltung im Hinblick auf das Zweitwerk aufzubauen. Die adäquate Antwort lautet “Chiaroscuro” und erschien kürzlich.

Neben diesem Album wird mit “Chiaroscuro” auch kontrastreise Hell-Dunkel-Malerei bezeichnet und dieser Titel stellt sich als passend heraus. Lindén schafft weitgehend synthetische Klangwelten die manchmal abgrundtief düster erscheinen und in den leichteren Momenten einen Funken Hoffnung versprühen. Sie spielt damit zweifellos im Umfeld ihrer schwedischen Landsleute von The Knife aber klingt meist ein Stück organischer und weniger unterkühlt. Fans von Fever Ray / The Knife und Menschen denen Austras “Olympia” einen Tick zu lebensfroh erschien sollten durch “Chiaroscuro” Freude bzw. die gewünschte Beklemmung finden können. Nicht umsonst hat sich I Break Horses als Support Act von Sigur Rós auf deren Tour im Herbst 2013 qualifiziert.

Im Vergleich zu “Hearts” setzt Lindén einen Tick mehr auf Synthieklänge und Beats als auf Shoegaze-Verschwommenheit. Mir gefällt die dadurch gewonnene “Klarheit”.

Als Highlights empfinde ich den Opener “You burn”, “Denial” sowie “Weigh true words” und damit die etwas “helleren” Titel auf “Chiaroscuro”.

Die Videos zu “You burn”:

“Faith”:

“Denial”:

“Chiaroscuro” klingt nach:

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