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Freitag, 4. Mai 2012

Musik: Soundtrack-Music from and inspired by Marvel Avengers Assemble

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Erkenntnisse: Vom neuen Soundgarden-Album sollte man nicht zu viel erwarten, Kasabian ist aktuell eine der besten Alternative-Bands, Faith No More werden trotzdem schmerzlich vermisst.

Soundracks zu aufwendig inszenierten und vor allem teuer beworbenen Filmen glänzen häufig mit großen Namen auf dem Cover des Soundtracks. Für "Avengers Assemble” standen mit Soundgarden, Shinedown, Papa Roach, Scott Weiland, Bush und Kasabian (um nur die populärsten Acts zu nennen) aktuelle bzw. in die Jahre gekommene Größen des Alternative Rocks zur Verfügung. Mit dem Beisatz “Music from and inspired by..” wird auch schon gleich ein Freibrief dafür geliefert, dass einige Songs vielleicht gar nicht im Film auftauchen.

In sich ist die Compilation recht homogen geraten. Dem Motto “Alternative Rock” wird weitgehend treu geblieben. Einige Ausfälle die zu stark nach Bon Jovi klingen sind verzeihlich. Wirklich erwähnenswert sind aber aus meiner Sicht nur

  • Soundgardens “Live to rise”: Weil sich darin abzeichnet, dass Chris Cornells seichtere Ausflüge wohl auch das neue Soundgarden-Werk nachteilig beeinflussen werden.
  • Kasabians “Pistols at dawn”: Der stärkste Song auf dem Album.
  • Bushs “Into the blue”: Definitiv eine der gelungeneren Reinkarnationen von Helden der 90er Jahre.
  • Scott Weilands “Breathe”: Weil ich mich wohl nicht weiter mit seinen Solo-Songs befassen muss.
  • Five Finger Deaths Punchs “From out to nowhere”: Weil diese mäßige Cover-Version des Faith No More-Songs daran erinnert, wie toll Faith No More waren.

Diese Compilation ist wohl eher etwas für Menschen, welche den Film noch etwas nachwirken lassen wollen als für Alternative Rock-Fans. Positiv werte ich, dass es sich weitgehend um unveröffentlichte Songs handelt.

Das Video zu “Live to rise”:

“Music from and inspired by Marvel Avengers Assemble” klingt nach:

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