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Freitag, 25. Mai 2012

Musik: Admiral Fallow-Tree bursts in snow

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Menschen fliegen im Winter in die Sonne. Warum sollte eine schottische Band dann nicht auch im Mai ein Album mit “Snow” im Titel auf den Markt bringen? Wenigstens diesbezüglich schwimmt sie damit gegen den Strom.

Admiral Fallows Debütalbum “Boots met my face” konnte mich nicht restlos überzeugen. Doch irgendwie machte mich der schottische Charme der Band um Louis Abbott noch einmal neugierig und ich wurde positiv überrascht. “Tree bursts in snow” ist weniger poliert als der Vorgänger. Während ich 2010 den Kammerpop-Teil als etwas zu präsent empfand, nehmen nun Indierock und “Indiefolkpop” erfreulicherweise mehr Platz ein. Vielleicht liegt es am Bandgefüge, welches fünf Jahre nach Gründung der Band ein gewisses Eigenleben entwickelt haben muss. Das Ergebnis ist gefällig. Durch die vielfältige Instrumentierung und die Duette mit Sarah Hayes erhebt sich Admiral Fallow ein Stück weit aus der Masse der radiotauglichen Bands in der Indiegrauzone.

Snow Patrol-Fans sollten das Album ganz schön gerne haben, Schottlandfreunde sowieso.

“The paper trench”, “Guest of the government” und “The way you were raised” sind die rockigeren und damit von mir bevorzugten Songs auf “Tree bursts in snow”.

Das Video zu “The paper trench”:

 

“Tree bursts in snow” klingt nach:

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