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Dienstag, 29. Mai 2012

Buch: Gregor Weber-Feindberührung

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Ich kenne Gregor Weber eher als “Stefan Becker”, Tatort-Fans mochten ihn als “Stefan Deininger”. Nebenbei verdingt sich der Schauspieler auch als Autor. 2009 erschien sein Sachbuch “Kochen ist Krieg! Am Herd mit deutschen Profiköchen.” und mit “Feindberührung” wagte er sich an seinen ersten Kriminalroman.

Gerne lasse ich ihn selbst ein paar Worte zu seinem Werk sagen:

Zwei aktuelle Themen (die Folgen von Soldateneinsätzen in Afghanistan und die Machenschaften im Motorrad- und Rockerclubmilieu, eigentlich fehlt nur noch ein Vorfall in einem AKW…) sorgen für viele Anknüpfungspunkte für den Leser. Natürlich erfährt man im Rahmen der Ermittlung um den Mord am ehemaligen Fallschirmjäger Lars “Bomber” Rems auch einiges über das Ermittlerteam mit und um Hauptkommissar Grewe und Therese Swoboda. Die beiden werden nicht unnötig in den Mittelpunkt gestellt bieten aber genug Ansatzpunkte, um durchaus in weiteren Fällen Profil aufzubauen.

Der Schwerpunkt des Kriminalromans liegt aber auf den m. E. sauber recherchierten Schilderungen der als Rückblende eingebauten Vorkommnisse in Afghanistan die zu Rems’ Verletzung führten (ich fühlte mich an “The hurt locker” erinnert), auf dem vermutlich für die Dreharbeiten zu Tatort-Episoden angesammelte Wissen zur Polizeiarbeit und auf dem Einblick in die Aktivitäten organisierter Rockerclubs. Die Handlung erfährt die ein oder andere Wendung, vermeidet Längen und daher wird die Spannung durchgängig aufrecht erhalten.

Würden Tatort-Episoden auf solchen Vorlagen basieren würde ich mir vielleicht mal wieder eine anschauen…

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