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Montag, 2. Januar 2017

Film: Rogue One

























Gelungen. 

Die Star Wars-Maschinerie muss laufen, daher erschien auch dieses Jahr vor Weihnachten ein Film aus diesem Universum. Ein neuer Film der Reihe wird erst Ende dieses Jahres veröffentlicht, daher galt es, die Wartezeit mit einem "Zwischenspiel" zu verkürzen. "Rogue One" erzählt die Geschichte von der Beschaffung der Baupläne des Todessterns, die letztlich einen wichtigen Beitrag zur Handlung in Episode 4 leisten. 

Befreit von vielen Restriktionen der Reihe und vermutlich auch einige Fehler der Episoden 1-3 vermeidend konnten Regisseur und Drehbuchautoren so recht frei im Star Wars-Universum wildern und sich vieler erfolgreicher Elemente bedienen: Einige bereits etablierte Charaktere (u. a. Darth Vader, der komplett und nahezu perfekt animierte General Tarkin, Prinzessin Leia, Bail Organa), bekannte Technik (inklusive AT-AT), einem unterhaltsamen Androiden und zum Teil bekannte Planeten. Darüber hinaus konnten sie auf Schauspieler wie Mads Mikkelsen und Forest Whitaker zurückgreifen. 

Der Film ist sehr action- und kriegslastig geraten, aber es galt ja auch aus nahezu aussichtsloser Situation gegen das übermächtige Imperium zu kämpfen. Mission gelungen. Einigen Charakteren hätte man durchaus noch weitere Einsätze im Star Wars-Universum gewünscht, aber das gab die Einbettung in die Episoden nun mal zwangsläufig nicht her. "Rogue One" ist tatsächlich eine "Star Wars Story".

Ich verließ diesen Film in einer besonderen Stimmung... während im Abspann Carrie Fisher gedankt wurde, erkundigte ich mich per Handy nach Neuigkeiten und las im gleichen Moment von ihrem Tod. 

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