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Montag, 10. Oktober 2016

Musik: The Wytches - All your happy life




Roher aber weniger anstrengend als das Debüt. 

Man wird sehen, wie und wohin sich das UK entwickeln wird. Eines der wertvollen Exportgüter der Inseln ist Musik. Daher ist es nachvollziehbar, dass mittels des "Music Export Growth Scheme" der internationale Erfolg gefördert werden soll. In der Liste der Geförderten tauchen durchaus auch von mir geschätzte Musiker auf, so z. B. Wild Beasts, The Twilight Sad, Kate Tempest, Public Service Broadcasting und Dry The River. Nun könnte man vermuten, dass solch eine Förderung vor allem auf die breite Masse potentieller Hörer zielt. Mindestens die Auswahl der Band The Wytches zeigten aber Mut zum Krach. Zur Entstehung der Band hatte ich mich bereits im Rahmen der Veröffentlichung ihres Debüts "Annabel dream reader" ausgelassen.

Inzwischen wurde die Band um Mark Breed ergänzt, als Produzent kam mit Jim Sclavunos ein Mitglied von Nick Caves Bad Seeds zum Einsatz. Musikalisch haben sich The Wytches auch verändert. Die Songs klingen im Vergleich zum Debüt roher, aus den Surf Gitarren wurde Garage Rock. Kristian Bells Gesang hingegen wirkt wesentlich weniger angestrengt als früher und vor allem diese Tatsache tut dem Album gut. "C-side", "Can't face it", "Bone-weary", "A dead night again" und "Dumb-fill" sind meine Empfehlungen auf "All your happy life".

"Bone weary":

Nicht auf dem Album enthalten, aber sehenswert: Eine Cover-Version des Ace Of Base-Titels "All that she wants":


"All your happy life" ist:

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