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Mittwoch, 22. Juni 2016

Musik: Jambinai - A hermitage

























Krachig, aber nicht zu anstrengend. Und irgendwie mächtig. 

Die Pressemitteilung zu "A hermitage" machte mich mit dieser Aussage neugierig:
South Korean trio Jambinai sound less like a band than a force of nature, fusing the full dramatic range of post-rock dynamics to Korean folk roots to create an exhilarating, vivid and unique fusion.
Ich hatte nur eine grobe Vorstellung, wie koreanische Folkmusik klingen könnte. Doch wenn man von diesem zugegebenermaßen anspruchsvollen Mix Post-Rock, Drone, Experimental und Metal abzieht, dann bleibt wohl eben diese übrig. 

Passenderweise fanden die drei Musiker hinter Jambinai vor ca. sieben Jahren während ihres Studiums traditioneller koreanischer Musiker zueinander. Durch die Kombination traditioneller koreanischer Instrumente mit Gitarren erzeugen sie eine wirkliche hörenswerte Spannung zwischen sphärischen Phasen und manischen Ausbrüchen. Obwohl fast ausschließlich instrumental gehalten, klingt dieses zweite Album der Band keinen Moment langweilig sondern fast durchgängig fesseln und stellenweise sogar mitreißend. "A hermitage" ist nichts für zarte Ohren, aber durchaus eine kleine Überwindung wert. 

Meine Anspieltipps sind "Wardrobe", "Echo of creation", "Abyss" und "The moutain".

"They keep silence" ist ein trügerischer Songtitel:

Das Video zu "For everything that you lost":

Jambinai live (z. T. auf Festivals):
  • 08.07. Rudolstadt
  • 15.07. Ottensheim (AT)
  • 22.07. München
  • 07.08. Berlin
  • 12.08. Haldern Pop
"A hermitage" klingt nach:

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