Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Affen in ihrem natürlichen Lebensraum besuchen (14): Reise nach Jinja und Wahlzettel

Von der Silvesternacht in Ugandas Hauptstadt kann ich leider keine Fotos liefern, da Kameras in Uganda als potentielle Sprengkörper von vielen Feten ausgeschlossen sind. Aber ich kann bestätigen, dass man Uganda zu feiern weiß.

Am nächsten Tag hatten wir die Wahl zwischen einem der unzähligen Matatus

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und einem Bus. Die Wahl fiel leicht…

Meine Sitznachbarin stärkte sich mit einem während eines Stopps erworbenen Snack.

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Das ist an sich nicht erstaunlich, doch das “Einwickelpapier” macht mich neugierig. Es handelte sich nämlich um offizielle Wahlunterlagen.

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Neben der aus Sicht der Ressourcennutzung vorbildlichen Wiederverwertung begeisterte mich vor allem die Darstellung der zu wählenden Parteien. Da gibt z. B. die etablierten Parteien, die entweder per Abkürzung und Logo aufgeführt werden

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(siehe Bus und Ameise oben oder Kuh und Hammer unten).

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Besonders erfreut haben mich aber die unabhängigen Kandidaten, die als “Tisch”, “Teekessel”, “Tasse” oder “Fußball” antreten.

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Dienstag, 28. Februar 2012

Musik: Motorpsycho-The death defying unicorn

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Es klingt als würden sich Pink Floyd, Tool und Talk Talk anschicken, ein Benefizkonzert für einen ein Not geraten Jazzclub zu unterstützen… und während des Gigs die Location in Schutt und Asche legen.

Bereits 1989 wurde die Band Motorpsycho gegründet. Diesen Monat erschien mit “The death defying unicorn” das 15. Studioalbum der Band. Ich kann nicht über alle 14 Vorgänger urteilen aber besonders in Erinnerung blieben mir das harmonische “Let them eat cake” aus dem Jahr 2000 und das krachige “Heavy metal fruit” welches 2010 erschien.

Wer zu einem Motorpsycho-Album greift tut das vor allem, weil er die musikalische Unberechenbarkeit der Band schätzt. Wenn dann noch ein Jazz-Musiker namens Ståle Storløkken als Kollaborateur auf dem Cover genannt wird, sollte man sich auf einen wilden Trip gefasst machen. Motorpsycho hat mit Progrock und Jazz zwei Stile zu den Leitmotiven ihres Albums erkoren, welche dafür geschaffen sind, wohlwollende Anerkennung oder abgrundtiefe Verachtung bei Hörern hervorzurufen. Die Kombination dieser “Extreme” stellt dementsprechend eine Herausforderung für das potentielle Publikum dar. Es geschieht im Verlauf der knapp 1,5 Stunden häufig, dass Jazz-Verspieltheit und Prog-Wucht frontal aufeinandertreffen und ein ergreifendes Gewitter entfachen. Während harmloseren Passagen wird dem Hörer etwas Erholung gegönnt. Jazz ist auf “The death defying unicorn” kein Beiwerk sondern das Gerüst für ein mutiges und großartiges Album.

Doch wirklich besonders wird das Album nicht durch das “Crossover-Konzept” sondern durch eine weitere Tatsache: Während mich ansonsten lange Songs (ab ca. fünf Minuten Dauer) gerne mal langweilen, weil deren jeweilige Songidee einfach nicht so weit trägt, gewinnt jeder Song auf “The death defying unicorn” mit seiner Länge und gerade die Songmonster entpuppen sich nach einigen Durchläufen als das Rückgrat des Doppelalbums.

Besonders empfehle ich das “Through the veil”, welches über 16 Minuten zu fesseln weiß und die beiden Abschlusskracher “Mutiny!” und “Into the mystic”.

Eine “rather special” Tour wurde angekündigt und diese umfasst auch Dates in Deutschland:

  • 17.4. Köln
  • 18.4. Bremen
  • 19.4. Leipzig
  • 20.4. Berlin

“The death defying unicorn” klingt nach:

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Montag, 27. Februar 2012

Vorhören: Julia Holter-Ekstatis

Ich weiß noch nicht, ob es bis zur Ekstase reicht, aber ein guter Start in die Woche ist der Stream mit Julia Holters bald erscheinendem Album “Ekstatis” auf jeden Fall. Sparsam elektronische Musik mit Ideen. Ich bin auf das Album gespannt.

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Sonntag, 26. Februar 2012

Sonntagserkenntnisse

1. Heute wurde in Hannover ein willkommener Vorgeschmack auf den Frühling geboten.

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2. Hannover bietet an einigen Stellen genau das, was viele Menschen von der Stadt erwarten.

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3. Heute fahren nicht viele Menschen mit dem Zug in Richtung Süden.

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Freitag, 24. Februar 2012

Konzert aus der Konserve: The Cranberries-Tiny Desk Concert

Ich bin mir unsicher, ob man sich mit dem aktuellen Album der Cranberries befassen muss, aber dieser Auftritt hinter Bob Boilens Schreibtisch ist auch eher eine Greatest Hits-Show ergänzt um zwei neue Songs:

  • Linger
  • Tomorrow
  • Ode to my family
  • Zombie
  • Raining in my heart

Das gibt es auch als Podcast. Mehr dort.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Comebacks welche die Welt nicht braucht: East 17

East 17 bringen im April ein neues Album heraus. Es ist seltsamerweise nicht für den 1.4. angekündigt….

Und jetzt kommt die echte Überraschung, es soll von den Klängen der Kings Of Leon, U2, Brian Adams und Billy Joel inspiriert sein.

Erinnern wir uns:

Nun ja… ich bin gespannt. Was blüht uns denn noch? S Club 7?

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Musik: Mark Lanegan Band-Blues funeral

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Endlich gönnt uns Mark Lanegan mal wieder ein komplettes Album anstatt eine Vielzahl an Kollaborationen ohne Tiefenwirkung.

Mark Lanegan seine musikalische Karriere bei den Scream Trees und veröffentlichte mit “Dust” 1996 eines der beeindruckensten Grunge-Alben. Schon 1990 begann er an seiner Solo-Karriere zu werkeln. Außerdem arbeitete er an den stärksten Alben der Queens Of The Stone Age mit, veröffentlichte mit Isobel Campbell von Belle & Sebastian drei Alben (u. a. “Sunday at Devil Dirt”) und mit Greg Dulli als Gutter Twins “Saturnalia”. Gemeinsam ist all diesen Werken Lanegans prägnant düstere Stimme. Diese verhalf ihm auch zu unzähligen Einladungen als Gastsänger (u. a. Unkle, Soulsavers, Mike Watt, Melissa Auf der Maur).

Solo bzw. als Mark Lanegan Band veröffentlicht er nun mit “Blues funeral” sein siebtes Werk und auf diesem verbindet er die Stoner Rock und Alternative mit Indie- und Electro-Elementen, die ihm im Laufe seiner Karriere unterkamen. Einige der Electro-Spielereien (z. B. “Ode to sad disco”) hinterlassen einen faden Beigeschmack und für dieses Album gilt “je weniger Electro pro Song desto besser”. Aber letztendlich ist es doch fast egal, worüber Lanegans Stimme thront. Und über Albumlänge funktioniert das besser als während der vornehmlich zurückhaltenden Gastbeiträgen der letzten Jahre. Seit seinem letzten Soloalbum “Bubblegum” sind immerhin schon acht Jahre vergangen.

“Kein” Video zu “The gravedigger’s song”:

Auf Tour besucht Mark Lanegan u. a. diese Städte:

  • 14.03. Köln
  • 15.03. Hamburg
  • 18.03. Berlin
  • 22.03. Wien
  • 23.03. Zürich

“Blues funeral” klingt nach:

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Dienstag, 21. Februar 2012

Download/Tour: Felix Wickman

Auf Felix Wickmans EP “Whatever her sins” hatte ich bereits hingewiesen. Seine Debüt-EP “Dry hands” gibt es weiter auf der Bandcamp-Seite des Künstlers als kostenlosen Download oder zum Preis der Wahl.

Wem die Musik Lust auf mehr Felix Wickman macht, kann ihn sich bei diesen Gelegenheiten in den nächsten Wochen anschauen:

  • 25.02.2012 Berlin, Aufsturz
  • 26.02.2012 “secret show”
  • 27.02.2012 “secret show”
  • 28.02.2012 Würzburg, Kellerperle
  • 29.02.2012 Köln, Stereo Wonderland
  • 01.03.2012 Frankfurt, Ponyhof
  • 02.03.2012 Freiburg, Slow Club
  • 04.03.2012 Hain (bei Aschaffenburg), Schwarzer Adler

Erst im Rahmen des ersten Berlin-Konzerts werden die Locations für die beiden folgenden Shows bekannt gegeben.

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Montag, 20. Februar 2012

Regionalbähnchen

Ob es am Karneval liegt, dass der Zugchef im ICE als Umsteigemöglichkeit “Regionalbähnchen” ankündigt? Er ist zweifellos eine Kölner Frohnatur und ich vermute er leidet ein wenig darunter, dass er heute arbeiten muss.

Das Internet gibt Auskunft: Anscheinend bleibt er sich auch außerhalb des Karnevals treu.

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Vorhören: Fanfarlo-Rooms filled with light

Es könnte eines der besten Alben des noch jungen Jahres werden. Dieser Stream kann zur Meinungsbildung über das neue Fanfarlo-Album “Rooms filled with light” beitragen. Ende der Woche wird es dann auch käuflich zu erwerben sein.

Sonntag, 19. Februar 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Yacht-Shangri-La

Das Album des Duos hatte ich bereits letztes Jahr auf dem Radar. Angehört hatte ich mir jedoch noch nicht. Mal sehen, ob das Video zum Titelsong meine Neugier steigert:

 

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Samstag, 18. Februar 2012

Version wars: Chris Cornell vs. Whitney Houston

Whitney Houston hatte nur geringe Chancen, hier erwähnt zu werden. Doch Chris Cornell fordert es heraus…

Hommage:

Original:

Donnerstag, 16. Februar 2012

Affen in ihrem natürlichen Lebensraum besuchen (13): Acht Stunden mit dem Bus

Mit dem Bus ging es entlang unzähliger Dorfplätze (Man sieht dort gerade die Verarbeitung der Zwiebelernte in verkaufsfähige Bündel, die direkt an Busfenstern angeboten werden. Bemerkenswert sind auch die samstäglichen Schlachtrituale. An diesen Tagen wird auf dem Dorfplatz ein Rind geschlachtet vor Ort “verarbeitet”),

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liebevoll sortierter Obst- und Gemüsestände

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und nur unterbrochen durch die üblichen Haltestellen und zwei Pinkelpausen

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zur Hauptstadt Kampala. Am Stadtrand geht es recht rustikal zu

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während im Zentrum Verkehr und Menschenmassen regieren.

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In solch ein Gefährt passen übrigens ca. 20 Menschen, danach wird es eng. Und bevor so ein Matatu losfährt, muss es komplett voll sein.

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Mittwoch, 15. Februar 2012

Musik: The Twilight Sad-No one can ever know

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Manchmal ist weniger… noch genauso viel. Die aktuell indierockigsten Schotten legen ein starkes Album vor.

Nächstes Jahr können die Herren von The Twilight Sad ihr zehnjähriges Bandjubiläum begehen. Sicherlich haben viele andere Bands im gleichen Zeitraum merklich mehr als drei Alben veröffentlicht, aber nicht viele Musiker konnten wie The Twilight Sad ein derart hohes Niveau über drei Longplayer halten. Schon das Debüt “Fourteen autumns & fifteen winters” war stark. “Forget the night ahead” kapitulierte die Band in die erste Indierockliga und nun endlich legen die Schotten mit “No one can ever know” einen würdigen Nachfolger vor. Auf diesem ist von vielem weniger: Weniger Rock, weniger Shoegaze. Statt dessen werden verstärkt Synthesizer- und weitere Electroklänge eingesetzt. Mit weniger brachialen MItteln wird aber so eine ähnlich düstere Stimmung aufgebaut. Diese geht weniger oft in die Tiefe um über die gesamte Spieldauer in der Breite zu wirken. Ich könnte hier einige Referenzbands aufzählen, aber The Twilight Sad sind originell genug um für sich zu stehen. Freunde düsterer Rockmusik sollten sich “No one can ever know” anhören.

Besonders gut gefallen mir aktuell die Songs “Not sleeping”, “Kill it in the morning” und “Don’t look at me”.

Das Video zu “Another bed”:

The Twilight Sad auf Tour:

  • 13.04. Duisburg – Steinbruch
  • 14.04. Köln - Gebäude 9
  • 15.04. Berlin – Magnet
  • 16.04. Stuttgart – Schocken
  • 26.04. Trier – Exhaus

Statt “Kuchen” gibt es den direkten Vergleich mit dem Vorgängerwerk, denn beide klingen nach:


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Dienstag, 14. Februar 2012

Montag, 13. Februar 2012

Vorhören: Lambchop-Mr. M

3,5 Jahre nach “OH (Ohio)” und nach dem Country-Ausflug mit Cortney Tidwell in Form des Albums “Invariable heartache” kehrt Kurt Wagner mit “Mr. M” zurück. Das Album wird vorab im Rahmen von NPRs “First listen”-Reihe als Stream angeboten. Dort.

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Sonntag, 12. Februar 2012

Affen in ihrem natürlichen Lebensraum besuchen (12): Vorbereitung zur Weiterreise

Irgendwann muss man sich selbst von solche einem Anblick verabschieden:

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Länder in denen man Vanilleschoten frisch ernten kann bieten einfach andere Möglichkeiten… spätestens beim Anblick dieses Vanillemuffins sollte man sich ärgern, dass das Internet noch nicht Geschmack oder gar Vanillemuffins transportieren kann.

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Ansonsten war an dem Tag nicht viel zu erleben, außer noch Bustickets für den nächsten Tag zu reservieren und zu erfahren, dass sich seit “einiger Zeit” keine Tickets mehr reservieren zu lassen. Und ich habe festgestellt, dass diese Straßen weder im trocken Zustand (zu staubig) noch im feuchten bis nassen Zustand (zu matschig) wirklich ihren Zweck erfüllen.

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Freitag, 10. Februar 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Bush-Baby come home

Ein weiteres Video zu einem Song aus Bushs “The sea of memories”:

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Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Vierkanttretlager-Das neue Gold

Heute laufen sie auf tape.tv. Auch das Album “Die Natur greift an” empfehle ich gerne.

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Donnerstag, 9. Februar 2012

Musik: The Dirt Tracks-Never been to Mars (EP)

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Drei Songs, welche den Rahmen für ein ganzes Album abstecken und definitiv Lust auf einen Longplayer machen.

The Dirt Tracks kommt aus Spanien und “Never been to Mars” ist deren Debüt-EP. EPs zählen für mich nicht wirklich als Tonträger, aber die mit den auf “Never been to Mars” enthaltenen Songs zeigt die Band eine beeindruckende Bandbreite. Der Opener und zugleich Titelsong belegt die Indierock-Qualitäten der Musiker. Anschließend zeigt “House of dolls” eine ruhigere Seite, die an Muse erinnert, ohne deren Pathos zu kopieren. Wirklich ambitioniert geht es dann bei “The square” zu. Ich finde es schwer, bei diesem Song nicht an “Paranoid android” zu denken.

The Dirt Tracks befindet sich aktuell im Studio. Ich bin auf das Ergebnis gespannt. Weitere Songs werden sicherlich im Rahmen der Tour dargeboten:

  • 20.03 - Meisenfrei Blues Club (Bremen)
  • 21.03 - Rocker Hannover (Hannover)
  • 22.03 - Die Kaltschale (Braunschweig)
  • 24.03 - Ex 'n' Pop (Berlin)
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Mittwoch, 8. Februar 2012

Vorfreude/Konzert aus der Konserve: Fanfarlo-Feathers (Live session)

Nicht nur die Temperaturen lassen mich auf ein baldiges Ende des Monats hoffen. Außerdem steht ab dem 28.02. das neue Fanfarlo-Album “Rooms filled with light” in den Läden. Der Song “Feathers” wird sich in etwa so anhören:

Dort gefunden.

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Dienstag, 7. Februar 2012

Irgendetwas fehlt…

Aktuell gilt:

- “Sibirische Kälte”

- Schneefall

Was fehlt in der Aufzählung? Genau… das Bahnchaos. Jetzt weiß ich, was mir bislang diesen Winter gefehlt hat. Und macht bitte nicht mich dafür verantwortlich, falls bald wieder Züge ausfallen…

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Montag, 6. Februar 2012

Vorhören: Shearwater-Animal joy

Nach einer Albentriologie, die mit “Rook” ihren Höhepunkt fand und mit “The golden archipelago” endete, steht nun der Nachfolger “Animal joy” in den Startlöchern. Dort gibt es ihn vorab als Stream.

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Sonntag, 5. Februar 2012

Musik: Terry Hoax-Serious

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Leider oder sinnvollerweise erwachsenes und gutes Album der Hannoveraner.

1992 veröffentlichte die Band Terry Hoax mit “Freedom Circus” ein großartiges Album. Die danach einsetzende Entwicklung führte zwar noch zu zwei weiteren hörenswerten Alben aber vor allem zur Auflösung der Band.

Im Zuge der Fury In The Slaughterhouse-Abschiedstournee kam es im Jahr 2008 zu einer aus meiner Sicht willkommen Reunion. Das Album “Band Of The Day” stellte das konservierte Äquivalent zu den Live-Auftritten dar: Die Band hatte einerseits noch die rockigen und mitreißenden Songs der älteren Werke darzubieten und gleichzeitig der Tatsache gerecht zu werden, dass sowohl sie als auch das Publikum gereift bis gealtert sind.

Nun erschien mit “Serious” das insgesamt sechste Studioalbum und somit das zweite nach dem Comeback. Laut Eigenwerbung handelt es sich dabei um das beste Album der Band seit “Freedom circus”. Müsste ich es mit diesem vergleichen, würde ich vor allem auf den dort enthaltenen Song “Hot heyday” und dessen Pop-Feeling verweisen. Es liegen tatsächlich 20 Jahre zwischen “Freedom circus” und “Serious”. Und anscheinend hat sich die Band um Oliver Perau entschlossen, die alten rockigen Tage ein Stück weit hinter sich zu lassen. Der Vergleich zu Fury In the Slaughterhouse lag und liegt wegen der räumlichen Nähe nahe. Und während in der Vergangenheit Terry Hoax klar die rockigere Alternative darstellte, erinnert die Band nun stellenweise (z. B. während des Songs “Sense of pleasure”) an die musikalisch verblichenen Furys. “Serious” ist ein Rockpop-Album ohne Ausfälle. Die Energie der älteren Werke wird durch abgeklärte Arrangements ersetzt. Ja, wir werden alle nicht jünger und Terry Hoax hilft uns dabei dies zu erkennen und damit würdig umzugehen. Trotzdem ich hoffe ich, dass auf der Tour im Frühling wieder mächtig gerockt wird.

Hervorzuheben sind “What are you here for?” und das für Terry Hoax-Verhältnisse exotisch klingende “Istanbul”.

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Wer überprüfen möchte, ob er mehr oder weniger stark als die Band gealtert ist sollte eine dieser Gelegenheiten wahrnehmen:

  • 23.03. Hannover
  • 31.03. Alfeld 
  • 04.04. Brilon
  • 05.04. Osnabrück
  • 12.04. Bielefeld
  • 13.04. Oldenburg
  • 14.04. Brunsbüttel
  • 19.04. Berlin
  • 20.04. Braunschweig
  • 24.04. Köln
  • 25.05. Frankfurt
  • 26.04. Göttingen
  • 27.04. Essen
  • 28.04. Kiel
  • 11.05. Hildesheim
  • 12.05. Annaberg
  • 17.05. Hamburg
  • 18.05. Lübeck

Dort gibt es Snippets als Stream.

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Donnerstag, 2. Februar 2012

Elaines Tanz

Elaines Tanz ist unvergesslich:

Und wie dieser und weitere Tänze der TV-Geschichte als Poster aussehen seht Ihr dort.

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Mittwoch, 1. Februar 2012

Affen in ihrem natürlichen Lebensraum besuchen (11): Rund um den Lake Bunyonyi (Fortsetzung)

An schönen Seen auf 2.000 Metern Höhe hält man es auch länger als einen Tag aus

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Der Dorfschmied mit seiner Familie an seinem Arbeitsplatz

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Vorher:

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Später:

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Endprodukt:

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“Restaurant”:

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Launch:

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Abendblick:

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