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Dienstag, 20. März 2012

Affen in ihrem natürlichen Lebensraum besuchen (14,5): Ankunft am Nil

An dieser Stelle hätte ein Bild des Nilstaudamms erscheinen können. Statt dessen kann ich nur eine Warnung aussprechen, die bestimmt auch in irgendwelchen Reiseführern zu finden ist: Fotografiert nie den Nilstaudamm in Uganda oder gar das Kraftwerk dahinter. Auch wenn es keine entsprechenden Hinweisschilder oder gar Warnungen gibt, ist es anscheinend verboten. Kurz nachdem ich einen Schnappschuss gemacht hatte stand hinter und ein uniformierter Mann mit einem großen Gewehr um uns in ein “Pförtnerhaus” zu schicken. Dort erwarteten uns ein kleiner Mann in Uniform und eine offenbar sprachlose Frau. Der Mann erklärte uns, dass wir potentielle Terroristen sind und er uns eigentlich der Polizei übergeben müsste. Nach einigem hin und her kamen wir zu dem Schluss, dass wir beweisen mussten “good people” zu sein. Und offenbar war eine Spende im Gegenwert von 6 € für Erfrischungsgetränke in dieser Hinsicht überzeugender als all unsere Beteuerungen.

Obwohl ich vornehmlich gute Erinnerungen an den Uganda-Urlaub habe, war der Umgang mit Menschen in Uniformen in dem Land doch häufig anstrengend. Ich weiß nicht ob wir als weiße Touristen besondere Aufmerksamkeit genossen oder ob auch in Uganda solch eine Uniform manchen Menschen einfach zu Kopf steigt.

Trotz alldem kam ich an diesem Tag noch zu meinen Nil-Fotos und einem Abendessen und fühlte mich so mehr als entschädigt:

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