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Dienstag, 22. November 2011

Musik: Puscifer–Conditions of my parole

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Tool-Intensität mit anderen Werkzeugen.

Maynard James Keenan wurde als Sänger der phantastischen Band Tool bekannt. Da die Herren nur alle paar Jahre die Welt mit einem ihrer Werke erfreuen, musste sich der hyperaktive Keenan weitere Beschäftigungen suchen. A Perfect Circle war eine davon. Darüber hinaus ist der als Schauspieler aktiv und um sein Weingut muss er sich auch kümmern. Als Gastsänger war er u. a. in Rage Against The Machines Song “Know your enemy”, im Duett mit Tori Amos, in Deftones “Passenger”  und sehr kurz in Green Jellÿs “Three little pigs” zu hören.  Und die Ideen, die er dann noch übrig hat fließen in Puscifer.

2007 veröffentlichte er das Debüt “’"V’ Is for Vagina”. Der Nachfolger “Conditions of my parole” erschien vor wenigen Wochen und fiel etwas weniger elektrisch aus. Trotzdem gelingt es Kennan über weite Strecken die Existenz des Albums gegenüber einer weiteren Tool-Großtat zu rechtfertigen. Als überraschend empfinde ich die ruhigen Songs und Passagen, die einer weitere Facette in Keenans Schaffen zeigen. Insgesamt wirkt “Conditions of my parole” wesentlich ausgereifter und weniger steril als das Vorgängeralbum, welches trotz provokanter Aufmachung einen faden Nachgeschmack hinterließ. Besonders die Songs “Telling ghosts”, “Man overboard” und “Toma” sind allen Tool-Fans wärmstens empfohlen. Eine beeindruckende Gästeliste sorgt dafür, dass “Conditions of my parole” erstaunlich vielseitig ausfällt und gekonnt harte Elektroklänge einbindet. Von dem albernen Cover sollte man sich nicht abschrecken lassen. Das Video zum Titelsong:

“Conditions of my parole” klingt nach:

 

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