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Samstag, 5. November 2011

Anstehen für Ramschklamotten…

… kann man aktuell in Hannover. Während ich eines dieser Fotos machte, wurde ich von einem Passanten übel beschimpft. “Kinderarbeit” war das einzige zitierfähige Wort seiner Ausführungen. Offenbar hielt er mich für einen Fan der irischen Bekleidungskette und ebenso offenbar zweifelt er an der moralischen Grundlage des Geschäftsmodells. Meine empirischen Tests haben ergeben, dass aktuell ca. jeder 4. Shopper in Hannover eine “Primark”-Tüte in der Hand hat…

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Kommentare:

U. hat gesagt…

Ist Dir auch aufgefallen, dass diese Primark-Tüten besagter Shopper ausnahmslos riesig und prall gefüllt sind? Es scheint, als wäre es unmöglich, dort nur ein Teil zu kaufen. Vielleicht packen sie einem an der Kasse auch einfach unaufgefordert noch zehn weitere Sachen dazu??

Ich war schon ein paar Mal im Frankfurter Primark (die Herstellungsbedingungen der Kleidung sind sicher nicht sozial, aber auch nicht schlechter als bei H&M, Zara und Konsorten), wurde aber jedes Mal schnell vom sehr penetranten Plastikgeruch vertrieben. Also keine Riesentüte für mich.

Burgherr hat gesagt…

In der Tat habe ich bislang weder kleine noch halbgefüllte Tüten gesehen. Vielleicht wird nach Gewicht bezahlt?