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Dienstag, 23. März 2010

Musik: Gorillaz – Plastic beach

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Gorillaz-Alben werden in meiner Musikwelt in der Kategorie “Spoiler statt Hubraum” eingeordnet. Für ein bis zwei Hits pro Album ist das Projekt immer gut. Grundsätzlich finde ich die Idee und die Umsetzung um die Musik herum nett und sympathisch. Leider konnte mich die Musik selbst nie fesseln.

“Plastik beach” ist das dritte reguläre Album der Gorillaz. Viele Gastmusiker (unter ihnen Mark E. Smith, Lou Reed, Bobby Womack, Snoop Dogg, Mick Jones und Mos Def) und vornehmlich elektronische Musik wurden von Damon Albarn gefällig zusammengefügt. Dabei gab er sich wirklich Mühe, aber das Gesamtwerk ist nicht wesentlich gehaltvoller als die Summe der Zutaten. Ich erkenne eine Analogie zum Konzept hinter “Plastic beach”: Die besagte Insel besteht aus Plastikmüll. “Mehr Plastik als Bach Beach” ist auch das Motto des Albums.

Neben der ersten Single “Stylo” sind die relaxten Songs (vor allem “Rhinestone eyes”) die Highlights auf “Plastic beach”. Soul- und Hip Hop-Elemente stören eher den Gesamteindruck, als dass sie ihn bereichern.

Das Video zu “Stylo”:

Der Song “Superfast jellyfish” preist zu Beginn ein “drei-Minuten-Mikrowelle-Frühstück” an. Dazu liefert “Plastic beach” den Soundtrack. Für ein gehaltvolles Abendessen fehlt die Substanz. Irgendwie ist diese Rezension negativer geraten, als sie sollte. Das Album tut nicht weh und kann einige relaxte Momente untermalen. Und besser als die Charts der letzten 15 Jahre ist es allemal.

“Plastic beach” ist:

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