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Donnerstag, 17. Juli 2008

Film: The Bank Job

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit: 1971 wurde in Londons Baker Street eine Bank beraubt. Wie Maulwürfe verschafften sich die Räuber Zugang zu dem Tresorraum und räumten Schließfächer aus. Während die Medien vier Tage lang kaum ein anderes Thema kannten, war einen Tag danach nichts mehr über den Raub zu lesen bzw. hören. Die Britische Regierung hatte eine Nachrichtensperre verhängt. Die Täter wurden zwar gefasst, aber nur vergleichsweise milde bestraft. Die Akten zu dem Fall sind teilweise noch bis zum Jahr 2054 unter Verschluss. Gerüchten zufolge wurden kompromittierende Beweise geraubt, welche die Britische Königsfamilie betrafen. Auch einige Prominente aus der Unterwelt waren unter den "Opfern" und mischten bei der "Aufklärung" des Raubes mit.

Bis heute weiß man nicht, was alles gestohlen wurde. Einige der Schließfachbesitzer weigerten sich, Auskünfte zu erteilen.

Der Film ist eine solide Gangster-Story und lebt von der tatsächlichen Geschichte, die sicher noch mehr hergegeben hätte. Die Schauspieler (von denen ich nur Jason "The Transporter" Statham zuvor bewusst in Filmen gesehen habe) liefern ihren Beitrag zu einem unterhaltsamen Film, der mich (und sicher auch andere) zu intensiven Nachforschungen im Web zur tatsächlichen Geschichte anregte. Einige Infos zu den Tatsachen finden sich hier.

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