Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Samstag, 8. Januar 2011

Mal wieder Frankfurt

Trotz einiger schöner Seiten hat es mir Frankfurt noch nie so richtig angetan. Gestern verschlug mich das Schicksal mal wieder in die Stadt und selbst die Deutsche Bahn konnte das nicht verhindern.

Das (sau-)mäßige Wetter sorgte für ein trübe Sicht P1030503 (Small)

und trieb mich in den Einkaufstempel “MyZeil”. Die Geschäfte sind natürlich weitgehend die gleichen Geschäfte, die man überall findet. Das Gebäude selbst kann man sich mal anschauen, so etwas findet man ja sonst nur in Science Fiction-Filmen.

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Besonders unterhaltsam fand ich die Schlange vor dem Hollister-Shop. Da wollen junge Menschen ein Stück amerikanisches Lebensgefühl erwerben, indem sie vorher sozialistisch in der Schlange anstehen.

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Ich habe mich dann lieber mal in einige Asia Läden begeben und mich dort mit einigen Zutaten eingedeckt,

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die mir dabei helfen werden, solche Sachen nachzubauen.

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Freitag, 7. Januar 2011

T9-Quiz

Wer weiß was der SMS-Tipper meint, wenn das Handy “HÜHNERR” versteht, kennt meinen Plan für den Abend…

Blogparade: Musik des Jahres 2010

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cimddwc hat zur Blogparade “Musik des Jahres 2010” geladen und bei Julia stieß ich auf die Aktion.

Musik mag ich und 2010 war ich dabei. Daher beteilige ich mich gerne:

Dein Song des Jahres? “Rising sea” von The Strange Death Of Liberal England

Dein Album des Jahres? “Go” von Jónsi

Dieses Jahr konnte ich kein hervorragendes Album entdecken. “Go” gefällt mir und den Schritt zum Solokünstler hat Jónsi gut genutzt. Exemplarisch lässt sich das am Song “Animal arithmetic” erkennen.


Dein Live-Konzert des Jahres? 2010 habe ich leider zu  wenig Konzerte besucht. Begeistert war ich von Kasabian bei Rock am Ring.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Musik: Erik & Me - Versteck

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Auch wenn manche Landsleute die Tatsache feiern, dass es 2010 acht deutsche Künstler in die Top 10 der Jahresalbumcharts geschafft haben (darunter solche Knaller wie Unheilig, Peter Maffay, Helene Fischer und Andrea Berg), hat es mir deutsche und deutschsprachige Musik im letzten Jahr nicht wirklich angetan. Ich bin gespannt, ob 2011 mich diesbezüglich positiv überraschen kann. Als erste Veröffentlichung des jungen Jahres kam mir Erik & Me unter.

Erik ist Erik Lautenschläger und er gründete die Band 2003. Die erste EP erschien 2004 noch mit englischen Texten, während das Album “Hundertsechzig Zeichen” auf die Muttersprache des Sängers setzte. Die deutsche Antwort auf Travis sah die Plattenfirma darin.

Die in Berlin ansässige Band um Erik Lautenschläger fabrizierte mit “Versteck” nun einen abwechslungsreichen Nachfolger. Während die Texte hörenswert, ausdrücklich keine Berliner Befindlichkeitslyrik und eindeutig deutsch sind, kann die Musik nicht nur durch die kanadischen Bandmitglieder durchaus “internationalen” Anforderungen gerecht werden.

Das Album beginnt recht rockig und druckvoll mit den Songs “Schreien” und “Sonderbar” um danach zwischen beschwingter Melancholie, schönem Indiepop und Singer/Songwriter-Stimmung zu pendeln. Erik Lautenschlägers Stimme kann diesen Stilen locker bestehen und seine Texte auch. Vielleicht ist der Travis-Vergleich gar nicht so doof.

Den Song Herbst gibt es hier als Video und dort als kostenlosen Download:

Erik & Me sind diesen Monat auch auf Bühnen anzutreffen:

  • 19.01.2011 Leipzig - Café Waldi
  • 22.01.2011 Berlin - Magnet Club

“Versteck” ist:

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Mittwoch, 5. Januar 2011

DVD/TV: Flight Of The Conchords – Second Season

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Die erste Staffel der HBO-Serie ließ mich begeistert und voller Vorfreude auf eine Fortsetzung zurück. Inzwischen durfte ich mir auch diese zu Gemüte führen.

Das Konzept der mäßig enthusiastischen und vor allem weniger als mäßig erfolgreichen Musiker Bret und Jemaine wird konsequent fortgesetzt und stellenweise zugespitzt. Die beiden Neuseeländer schlagen sich weiter durch New Yorks Großstadtdschungel. Wirklich überraschende Neuerungen wurden nicht spendiert, aber für zehn unterhaltsame Episoden reicht es locker.

Meine Lieblingsepisode der Staffel war “Prime Minister”. Allein der Auftritt des Duos als Simon & Garfunkel

und “Bret Simons” Solo-Bestrebungen waren sehenswert.

Die Anspielungen auf die Provinzialität Neuseelands wurden nach meinem Empfinden in dieser Staffel etwas überstrapaziert. Die Songs hingegen können weitgehend überzeugen.

Am Ende der Staffel landen die beiden illegalen Einwanderer übrigens wieder in in ihrer Heimat Neuseeland. Von mir aus dürfen sie gerne in einer weiteren Staffel erneut erfolglos auf den musikalischen Durchbruch hoffen, auch wenn es Bret und Jemaine ausgeschlossen haben. Flight Of The Conchords ist eine der witzigsten TV-Serien der vergangenen Jahrzehnts. Jemaine wird in “Men in Black III” zu sehen sein. Das ist zumindest ein Grund, sich mit diesem Film zu beschäftigen.

Dienstag, 4. Januar 2011

Musik: Kanye West – My beautiful dark twisted fantasy

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(Ich habe mich für die entschärfte Cover-Variante entschieden. Ich weiß ja nicht, wer hier so vorbeischaut…)

Hip Hop gehört in die USA. Dort wird diese Musikrichtung als Ausdrucksform verstanden, während sie hoffentlich nicht nur in meinen Augen für eine weitreichende Abwesenheit von Intelligenz steht. Ich schließe für mich aus, jemals ein Hip Hop-Fan zu werden. Aber mit einem derart gelobten Album kann man sich ja durchaus mal befassen. Man riskiert ja höchstens eine Korrektur des erprobten Weltbilds. Und ein derart gepriesenes Hip Hop-Album ist mir seit Jahren nicht untergekommen. Daher sollte es als “Benchmark” sicher herhalten können.

Kanye West stammt aus Chigaco und veröffentlicht seit 2003 eigene Singles und Alben. Darüber hinaus arbeitet(e) er mit so ziemlich jedem Künstler zusammen, der im Bereich Hip Hop / RnB einen Namen hat.  “My beautiful dark twisted fantasy” ist bereits sein fünftes Soloalbum. Neben seinem musikalischen Output  fiel er vor allem durch einige Ausfälle bei Video Award-Shows und zweifelhafte Meinungsäußerungen auf.

Menschen, die sich mit der Szene befassen bescheinigen Kanye West einige interessante Alben zu Beginn seiner Solokarriere. Nach dem mittelmäßigen Vorgänger “808s & Heartbreak” musste man von ihm keine Großtaten mehr erwarten. Als Person hatte er in den USA so gut wie alle Credits verspielt. Vielleicht brauchte er diese Stimmung, um für einen Befreiungsschlag auszuholen.

Hätte ich dieses Album ohne die Lobeshymnen zu kennen gehört, hätte ich es für ein recht typisches Hip Hop-/ RnB-Produkt gehalten. Vor allem das gefällige “All of the lights” hätte mich in diesem Urteil bestätigt.

Nun habe ich mich intensiver mit “My beautiful dark twisted fantasy” beschäftigt. Während viele Stimmen die Komplexität des Werks preisen, empfinde ich diese als Mindestvoraussetzung für ein einigermaßen spannendes Album. In der Tat wird mit Samples, Rhythmen und Tempo gespielt. Das mag das ansonsten im Bereich “Radio-Hip-Hop” gerne gelebte Schema “Timbaland-Beat + Rihanna-/Beyoncé-Refrain + böser Rapper” sprengen, tut aber nichts, was ich nicht auf Trip Hop-Alben schon vor einigen Jahren gehört habe. Auch im Bereich Progrock habe ich durchaus schon einige Alben gehört, denen die Bezeichnung “Monster” eher stehen würde.

Das Album unterhält über mehrere Durchgänge, verstecke Schätze entdeckte ich aber spätestens ab der zweiten Wiederholung nicht mehr.

Bei der Entstehung des Albums waren u. a. Jay-Z, Eminem, Lil Wayne, John Legend, Fergie, Rihanna, Elton John,[20] M.I.A., Justin Vernon (!), Seal, Beyoncé Knowles, Mos Def, Santigold, La Roux und Alicia Keys beteiligt. Allein darin ist wahrscheinlich schon eine gewisse Vielfalt begründet.

Wenn man die Suche nach dem perfekten Pop-Album als eine globale Aufgabe erfasst, muss man “My beautiful dark twisted fantasy” wohl als Zwischenstation bei dieser Suche anerkennen. Koppelt man sich nicht völlig von der musikalischen Entwicklung ab, kommt man um eine Berücksichtigung möglicher Hip Hop-Einflüsse nur schlecht herum. Wenn die “Komplexität” dieses Albums das typische Hip Hop- und RnB-Publikum an etwas aufregendere Songstrukturen heranführt, kann auch das nicht schaden. Daher kann man Kanye Wests Werk als relativ erträgliches Album tolerieren. In keiner meiner Jahresbestenlisten wird es zu finden sein.

Kanye Wests “My beautiful dark twisted fantasy” ist:

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Montag, 3. Januar 2011

Vorhören: The Decemberists - The King Is Dead

Ein Jahr mit neuer Musik wirft seine Schatten voraus. Bei npr.org gibt es das neue Album “The king is dead” der Decemberists als Stream bis zum 18.01.. Viel Spaß beim Vergleich mit dem Vorgängeralbum “Hazards of love”.

Sonntag, 2. Januar 2011

Konzert aus der Konserve: Eagle Seagull – Daytrotter session

Das gleichnamige Debütalbum der Band Eagle Seagull aus dem Jahr 2006 gefiel mir. Mit dem Nachfolger “The Year of the How-To Book” aus dem letzten Jahr habe ich mich nicht befasst.

Die Band hat sich inzwischen aufgelöst. Mastermind/Singer/Songwriter Eli Mardock arbeitet bereits an seinem Solo-Debüt unter dem Namen Beauty in the Beast.

Als Vermächtnis wird dort noch eine Daytrotter Session verschenkt.

Samstag, 1. Januar 2011

Aus aktuellem Anlass

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