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Dienstag, 23. Februar 2016

Musik: Wild nothing - Life of pause




















Weitgehend ausgereift aber etwas lahm. 

Wahrscheinlich wird über nur wenige Musiksampler aus der Zeit häufiger berichtet als über die durch den NME veröffentlichte Kassette "C86" aus dem Jahr 1986. Die Reichweite zeigt sich auch daran, dass selbst bei Jake Tatum aus Blacksburg im US-Bundesstaat Virgina der ab 2009 als Wild Nothing in Erscheinung trat auf diese Referenz zurückgegriffen wird. Damit und durch sein Cover von Kate Bushs "Cloudbusting" und seiner damit öffentlich gemachten Leidenschaft für Pop sind die Eckpfeiler seines Outputs auch schon gut beschrieben:



Mit "Life of pause" veröffentlichte Tatum gerade sein drittes Album. Und es überrascht mich positiv, indem es so gut wie nie Shoegaze-verwaschen oder zu künstlich poppig klingt. Statt dessen entdecke ich sogar einen nennenswerten Indierock-Anteil und nicht selten gerät der Gesang sogar in den Vordergrund. So kommt es zu hörenswerten Titeln wie "Lady Blue", "To know you" oder dem Titelsong, aber leider auch weniger inspirierten Momenten. Insgesamt konnte mich "Life of pause" nicht fesseln, aber unterhalten. 

Das "Doppelvideo" zu "To know you" und "TV Queen":


Fans können sich bis Juni auf Konzerte freuen:
  • 22.06. Hamburg
  • 23.06. Berlin
"Life of pause" klingt nach:

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