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Samstag, 7. Februar 2015

Musik: Zun Zun Egui-Shakles’ gift

Zun_Zun_Egui_Shackles_Gift

Mauritius trifft auf britischen Indierock.

“Shakles’ gift” macht Lust auf Frühling, Sommer… und Gewitter. Nur so kann ich die Mischung aus Indierock, Afrobeat / World Music, Funk, Electro und Stoner Rock annähernd greifbar beschreiben und auf Referenzen wir David Byrne, Paul Simon und Queens Of The Stone Age verweisen. Die Pressemitteilung bemüht “Tropicalia, Punk funk, Afrobeat, Ethio Jazz und No Wave”.

Zun Zun Egui wurde 2008 vom mauretanischen Sänger und Gitarristen Kushal Gaya und dem japanischen Keyboarder Yoshino Shigihara in Bristol gegründet. 2011 erschien das Longplay Debüt “Katang” der Band. Mit “Shakles’ gift” erschien nun der starke Nachfolger.

Produziert von Andrew Hung (Fuck Buttons) gelingt der Band ein pulsierendes Album. Die Indiegitarren darauf verstehen sich hervorragend mit den afrikanischen Rhythmen. Die Band wurde maßgeblich durch einen Besuch in der Heimat des Sängers beeinflusst. Wenn Mauritius wirklich so abwechslungsreich ist wie “Shakles’ gibft”, dann möchte ich die Insel bald besuchen. Und wenn die Integration zwischen europäischen und außereuropäischen Einflüssen überall so gut gelänge, dann wäre hier statt Fastnacht bald “Notting Hill Carnival”.

“Rigid man”, “African tree” und “Late bloomer” sind die stärksten Titel auf “Shakles’ gift”. Und “City thunder” klingt wie der stärkste Song, den Chris Cornell nach Soundgardens erster Auflösung fabriziert hat.

Das Video zu “African tree”:

“Shakles’ gift” klingt nach:

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