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Sonntag, 22. Februar 2015

Musik: Susanne Sundfør-Ten love songs

ss

Irgendwo zwischen “Gewalt”, “Liebe”, großer Stimme und Electro.

Die Musikwelt ist klein. Kürzlich stellte ich Man Without Countrys “Maximum entropy” vor und verwies darauf auf direkte und indirekte Beziehungen zu Röyskopp und M83. Da fällt die Überleitung zu “Ten love songs” leicht, da sich Susanne Sundfør bei den Aufnahmen u. a. von Anthony Gonzalez (M83) und den beiden Herren von Röyksopp unterstützen ließ.

Vielleicht revanchierten sich die Herren für Sundførs Auftritte als Gastsängerin: Für M83 steuerte Sundfør 2013 die Vocals zum Titelsong des “Oblivion”-Soundtracks bei. Mit Röyksopp verbindet sie die gemeinsame norwegische Heimat sowie musikalische Zusammenarbeiten in Form des Songs “Running to the sea” und des Depeche Mode Covers “Ice machine”. Den Titelsong von Nils Petter Molværs “Baboon moon” veredelte Sundfør ebenfalls mit ihrem Gesang.

Neben solchen Zusammenarbeiten kann Sundfør seit 2007 auf nunmehr bereits sechs veröffentlichte Alben zurückblicken. Das aktuelle Werk sollte eigentlich Gewalt thematisieren. Daraus wurden nun einmal “Ten love songs”. Ähnlich groß ist auch die Spannbreite der Titel darauf: Allein wegen der Länge von zehn Minuten muss der Kammerpopsong “Memorial” erwähnt werden. “Trust me” stellt die Stimme der Sängerin wohltuend in den Mittelpunkt. Recht mitreißend sind die elektronik-/dancelastigen “Accelerate”, “Delirious” und vor allem “Insects” geraten.

Meines Erachtens hätte Sundførs Stimme durchaus noch mehr Platz eingeräumt werden können, aber auch so ist “Ten love songs” ein hörenswertes Album.

“Delirious” live im TV:

Susanne Sundfør live auf deutschen Bühnen:

  • 12.03. Köln
  • 16.03. Hamburg
  • 17.03. Berlin

Diese “Ten love songs” klingen nach:

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