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Montag, 1. Dezember 2014

Film: Interstellar

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Wenn “2001 – Odyssee im Weltall”, “Gravity”, “Inception” und eine Dystopie in einem Film kombiniert werden, dann kann dieser schon mal fast drei Stunden dauern… und trotzdem nicht langweilen. Er kann sogar rühren.

Regisseur Christopher Nolan siedelt die “Interstallar” Story auf einer zunehmend lebensfeindlich werdenden Erde an. Die Flucht ins Weltall erscheint als die letzte Hoffnung. Dafür lässt der Protagonist Cooper gar seine Kinder zurück. Seine Reise führt ihn durch ein Wurmloch und den Zuschauer auf einen Trip durch Zeit und Raum und Wissenschaft um sich mit Liebe und den Menschen an sich zu befassen. Da braucht es schon einer vierten und fünften Dimension, damit der Zuschauer selbst in aussichtlosen Situationen noch auf ein Happy End hoffen darf.

Christopher Nolan hat mal wieder einige Schauspieler aus seinen bisherigen Filmen verpflichtet und auch ansonsten diesbezüglich ein glückliches Händchen bewiesen. Matt Damon ist natürlich wieder eine Fehlbesetzung. In der ersten Szene war ich mir unsicher, ob es sich tatsächlich um ihn handelt. Er schien im Gesicht noch rosiger als sonst. Erst als sich dieses Gesicht auch in den weiteren Szenen nie änderte war ich mir sicher, dass es sich um Damon handelt. Nur wenige Schauspieler können mit und ohne Raumhelm auf dem Kopf ähnlich teilnahmslos wirken.

“Interstellar” erreicht m. E. nicht ganz das, was Nolan beabsichtigte. Nach der Batman Triologie wollte er gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan ein filmisches Denkmal schaffen. Das ist den Herren nicht ganz gelungen, aber ein toller Film allemal. Ich bin gespannt, was sie sich nun vornehmen.

Ach und wie erholsam war das, mal wieder einen aktuellen Kinofilm ohne 3D-Brille schauen zu können. Für die räumlichen Effekte war so hauptsächlich Hans Zimmer mit seinem opulenten Soundtrack verantwortlich.

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