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Freitag, 7. Juni 2013

Musik: Tricky-False idols

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Tricky konzentriert sich mal wieder auf das, was er am besten kann: Trip Hop.

An Tricky und seiner Tauglichkeit als Idol kann man durchaus verzweifeln. Den Grundstein seiner Karriere legte der in Bristol geborene Musiker als Gast auf dem ersten Massive Attack-Album “Blue lines”. Seine Solo-Karriere startet mit ihrem musikalischen Höhepunkt in Form des Debüts “Maxinquaye” im Jahr 1995. Seitdem veröffentlichte Adrian Nicholas Thaws in unregelmäßigen Abständen und in schwankender Qualität Alben die jeweils eine rote Linie aufweisen und verschiedene Richtungen einschlagen ohne “Maxinquaye” zu übertreffen. Die stärksten Songs über alle Alben waren Duette mit Frauen. Besonders gut klappte das auf dem Debüt und einigen Nachfolgern mit seiner (damals auch) privaten und musikalischen Partnerin Martina Topley-Bird. Seine düstere Stimme und die passenden Rhythmen sind einfach dafür gemacht, von weiblichem Gesang umschmeichelt zu werden.

Regelmäßig lobt der Sänger seine neuen Platten als Abkehr von der schwachen Form der Vorgänger. Auch im Vorfeld der Veröffentlichung von “False idols” erschienen solche Meldung. Mir gefielen sowohl “Knowle West boy” als auch “Mixed race”, doch das zehnte Album “False idols” ist eine Rückbesinnung auf Trickys Kernkompetenz: Trip Hop. Es fehlt ein treibender Hit im Stile von “Black steel”, aber die schleichenden Songs entfalten ihre Wirkung. “Nothing’s changed”, “Is that your life” und “Does it” sind bislang meine Lieblinge auf “False idols”.

“Nothing’ changed”:

Im Rahmen dieser Festivals lässt sich Tricky im Sommer im deutschsprachigen Raum blicken:

  • 19.-21.07. Melt Festival, Gräfenhainichen (Programm und Tag anscheinend noch unklar)
  • 21.07. Blue Balls Festival, Luzern (CH)

“False idols” klingt nach:

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