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Samstag, 30. Mai 2009

Film: Star Trek

Ein Trekkie bin ich nicht, aber alle Serien (nicht alle Episoden) und alle Filme habe ich gesehen. Als ich vernahm, dass es einen neuen Film geben soll, wurde ich natürlich aufmerksam. Wird es die Crew der Serie “Enterprise” sein? Ich hätte ihnen die Chance gegönnt. Sie kamen m. E. in der Serie zu schlecht weg. Als diese Frage durch das Web negativ beantwortet wurde, kam noch mehr Neugier auf. Was denn bitte dann? Die Vorgeschichte mit komplett neuen Leuten? Von mir aus. J.J. Abrams? “Lost” hatte ich nie gesehen. Etwas Skepsis war also angebracht.

Kürzlich habe ich mir den Film nun endlich anschauen können. Ich denke für eine neue Herangehensweise an das komplexe Thema “Star Trek” ist es ein guter Start. Es ist ein moderner Film geworden, der sich sicherlich weniger an die “die hard”-Fans als an ein breiteres und jüngeres Publikum wendet. Hier werden Traditionen weniger fortgesetzt als deren ironisches Potential ausgelotet. Vielleicht werde ich den Film als albern empfinden, wenn er irgendwann mal im TV läuft. Aktuell scheint mir der Humor-Anteil am Film gut gewählt. Sehr gut gefiel mir die Darstellung der jüngeren “Pille”- und “Scotty”-Ausgaben. Wie bei Kirk und Spock sind auch dort schon die Grundsteine gelegt für die Originale, die sie später werden. Die schwere Aufgabe, trotz wesentlich besserer technischer Möglichkeiten die Atmosphäre und Limitierungen der Original-Serie einzubeziehen gelang.


Die Story an sich hat mich nicht umgehauen. Aber irgendwie muss man ja den Einstieg in das neue Star Trek-Paralleluniversum schaffen. Und so wirklich richtig toll fand ich die Handlungen der Filme selten. Also wird auch untere diesem Gesichtspunkt die Tradition fortgesetzt. Und als zum Abspann des Films die wohlbekannte Melodie erklang, bekam ich eine Gänsehaut.

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