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Samstag, 23. Januar 2016

Bloc Party - Hmyns

























Bloc Party 2.0. Eine echte Überraschung. 

Bloc Party erreichte den bisherigen Höhepunkt gleich mit dem Debüt "Silent alarm" im Jahr 2005. Die drei weiteren Alben waren nicht wirklich schlecht, aber dauerhaft in Erinnerung blieben sie mir nicht. Nun wird mit "Hymns" das fünfte Werk der Briten erscheinen. Es stellt in gewisser Weise einen Neuanfang dar, weil nur die beiden Gründer Kele Okereke und Russel Lissack übrig blieben. Wie in den Anfangstagen schrieben sie die Songs alleine und später verstärkten sie sich mit Menomenas Bassisten Justin Harris und Louise Bartle am Schlagzeug. 

Nach dem unglücklich gewählten Opener "The love within" überrascht "Hymns" mit vornehmlich ruhigen Songs. "Only he can heal me", "So real", "The good news", "Different drugs" und "Virtue" können mich überzeugen. Viele der restlichen Titel erinnern doch sehr an Keles seltsame Dance- und Electro-Spielereien. Ein Stück weit hat sich die Band tatsächlich neu erfunden. Fans werden die echten Bloc Party-Titel fehlen. Dafür zeigt Bloc Party aber neue Facetten und diese recht überzeugend. "Hymns" ist ein gutes Album, von der Langzeitwirkung möchte ich aber noch überzeugt werden. 

Das Video zur ersten Single "The love within":

"The good news" aus einer Live Session:


"Hymns" bietet nicht wirklich viele Hymnen, sondern klingt nach:


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