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Donnerstag, 26. November 2015

Musik: Kamasi Washington-The epic

KM

Ja kann denn Jazz hörbar sein?

Von einigen wird Kamasi Washingtons “The epic” als Jazz-Album des Jahres und Revolution gefeiert, andere belegen es mit dem schlimmsten Urteil aus dem Munde von Jazz-Fans: “Jazz für Leute, die keinen Jazz mögen”.

Unzweifelhaft beherrscht Kamasi Washington sein Instrument, das Saxofon, und große Arrangements. Der Amerikaner ist bereits über viele Jahre sowohl jazztypisch als auch mit populäreren Musikern wie Herbie Hancock, Lauryn Hill, Snoop Dog und Flying Lotus in Erscheinung getreten. Größere Bekanntheit erlangte er durch seinen Beitrag zu Kendrick Lamars “To pimp a butterfly”.

Auf “The epic” verlässt er sich auf sein Saxofon und seine in vielerlei Hinsicht ausufernden Kompositionen. Da wird sowohl in der Besetzung als auch in der Dauer geklotzt und nicht gekleckert.

Wer schon immer mal Jazz-Album haben wollte, um sich mit dem Genre anzufreunden oder einfach ein wenig seine Besucher zu beeindrucken, ist mit “The epic” sehr gut bedient: Hochgelobt, hörbar und noch dazu bietet das Album mit knapp 3 h Spielzeit wirklich viel Musik für’s Geld. Das reicht locker als Untermalung eines ausgiebigen Abendessens mit Freunden, die man mit Jazz beeindrucken möchte.

“Re run home”:

“The epic” ist:

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