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Donnerstag, 4. September 2014

Musik: The Kooks-Listen

The Kooks Albumcover

Die Band beweist Mut und überrascht positiv.

Seit zehn Jahren gibt es The Kooks aus Brighton und mit “Inside in/Inside out”, “Konk” und “Junk of the heart” haben sie jeweils für Interesse und Aufsehen gesorgt. Für den einen oder anderen Hit war die Band immer gut. Grundsätzlich war sie mir sogar sympathisch nur konnte mich keines ihrer mal mehr oder weniger polierten Alben bislang wirklich fesseln oder mitreißen. Es tauchten einfach zu viele beliebige und austauschbare Songs auf.

Den ersten Eindruck des neuen Albums verschaffte mir der Song “Down”: Der rumpelnde Rhythmus des Songs macht zweifellos Laune. Obwohl mich der Hinweis auf die Zusammenarbeit mit dem Hip Hopper Inflo skeptisch stimmte, konnte ich eine gesteigerte Neugier nicht unterdrücken. Nun erscheint “Listen” und wie so häufig wird natürlich nicht alles so heiß gegessen wie… usw. Die Hälfte der elf Titel auf “Listen” fällt durch einen signifikanten Electro-, Soul-, Funk- oder Dance-Anteil auf. Da ansonsten Indiepop und Indierock weiter eine starke Basis darstellen sollte auch den Fans der älteren Platten der Zugang zu “Listen” leicht fallen.

Wann muss man schon mal bei der Beschreibung einer Indiepop/Indierock Scheibe auf die Wörter “funky” oder “groovy” zurückgreifen? Mit “Listen” haben The Kooks eine unerwartete Abzweigung genommen, die nicht in eine Sackgasse führt sondern der Band endlich mal ein paar Alleinstellungsmerkmale verschafft und für die Zukunft einige Türen öffnet. Ich bin gespannt.

Das Video zu “Down”:

“Bad habit” Live aus den Hansa Studios:

Meine Favoriten auf “Listen” sind “Around town”, “Bad habit” und vor allem “It was London”.

“Listen” ist:

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Ich hoffe für dieses Bild musste kein Hund leiden:

 The Kooks 2014 1 ©UniversalMusic

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