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Mittwoch, 3. September 2014

Musik: J Mascis-Tied to a star

jm

Konstant gut.

Gleich die ersten drei Songs auf “Tied to a star” markieren das Spielfeld, auf dem J Mascis solo agiert. “Me again” ist eine ruhige und entspannte Singer/Songwriter Nummer. Man könnte darin sogar ein paar Schnipsel von Songs erahnen, die Justin Vernon in seiner Hütte vergessen hat. “Every morning” ist einer der flotteren Songs auf Mascis’ zweitem Solowerk und dieser hält die Indierock-Fahne hoch. “Heal the star” schließlich repräsentiert die meisten Songs auf “Tied to a star”: Entspannte Singer Songwriter Titel mit etwas Folk und Indierock-Einschlag. Böse Zungen könnten nun behaupten, wer die drei Songs gehört hat kennt das gesamte Album. Andere hingegen dürften die Homogenität, Entspanntheit und Natürlichkeit der Titel auf “Tied to a star” schätzen. Zu der letzten Gruppe zähle ich.

Wie auch schon im Jahr 2011 auf “Several shades of why” bleibt Mascis den Nachweis schuldig, dass er diese Songs nicht auch mit Dinosaur Jr. hätte veröffentlichen können. Aber so viel Eitelkeit sei dem fast 50 Jährigen erlaubt. Immerhin zählt er zu den besten Gitarristen unserer Zeit und man kann ihm wirklich nicht nachsagen, dass er sich auf “Tied to a star” darauf zurückzieht. Er schreibt einfach gute Songs, die auch ohne Gitarrenwände und –soli funktionieren. Im Vergleich zu “Several shades of why” klingt die aktuelle Platten einen Tick rockiger. Hörer des ersten Albums werden ihre Meinung zu Mascis’ Soloausflügen nach “Tied to a star” nicht revidieren.

Dort gibt es das Video zu “Every morning” und hier den Opener “Me again”:

Am 15.12. gibt J Mascis seiner einziges Deutschland-Konzert 2014.

“Tied to a star” klingt nach:

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