Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 20. März 2014

Musik: Foster The People-Supermodel

FTP

Foster The People entdecken die Gitarre und die Vielseitigkeit.

Das erste  Foster The People Album “Torches” (2011) erschien mir zu belanglos. Meine entsprechende skeptische Einstellung gegenüber dem Nachfolger überrannte die kalifornische Band nun hemmungslos mit kaum zu bremsender Spielfreude, munteren Melodien und vor allem bedeutungsvolleren Gitarren auf “Supermodel”.

Die durch “Torches” und vor allem den Hit “Pumped up kicks” gewonnen Popularität nutzt die Band, um einen Schritt experimenteller und selbstbewusster als auf ihrem Debüt aufzutreten. Vermutlich hatte der Produzent Paul Epworth dafür zu sorgen, dass “Supermodel” trotzdem über das notwendige Pop-Appeal verfügt. Seine diesbezüglichen Fähigkeiten hat er schon bei Adeles “21”, Bloc Partys “Silent alarm”, Maximo Parks “A certrain trigger”, Kate Nashs “Made of bricks” und vielen weiteren Alben unter Beweis gestellt. Trotzdem schlichen sich die schon erwähnten Gitarren und vielseitigere Rhythmen ein. Für einige Liebhaber des Debüts mag das eine Herausforderungen darstellen, meinem Geschmack kommt diese Entwicklung entgegen. Foster The People 2014 steht für modernen, packenden und weitgehend tanzbaren Indiepop mit clever eingebundenen Gitarren.

“Are you what you want to be?”, “Coming of age”, “Best friend” und “The truth” sind in meinen Ohren die Highlight auf “Supermodel”. Und dann ist da noch der eigentlich deplatziert wirkende Abschluss “Fire escape”. Spätestens mit diesem lässt die Band eine noch größere Spannbreite ihres Repertoires erahnen. Mit Foster The People muss es über Jahre nicht langweilig werden.

Das Video zu “Best friend”:

 

Am 03.07. gibt die Band ein Konzert in Berlin.

“Supermodel” klingt nach:

image

 

Keine Kommentare: