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Freitag, 7. März 2014

Musik: Elbow-The take off and landing of everything

Elbow

Das unbeschwerteste und “rundeste” Album der britischen Band… bislang.

Seit 1990 als Band und seit 17 Jahren unter dem Namen Elbow aktiv, keine Umbesetzungen, bislang kein schlechtes Album veröffentlicht, hinreichend erfolgreich und für “The seldom seen kid” 2008 mit dem Mercury Music Prize bedacht… diese Band muss sich nichts mehr beweisen. Und exakt so klingt das sechste Album der Band “The take off and landing of everthing”. Während ich auf den älteren Werken den raren musikalischen “Eruptionen” entgegenfieberte und ich diese auf “Build a rocket boys!” vermisste, kann mich “The take off and landing of everything” gerade wegen seiner souveränen Unaufgeregtheit begeistern. Grundsätzlich wird der Weg des Vorgängers konsequent fortgesetzt. Aber auf “The take off and landing of everything” erscheint mir das Gesamtbild überzeugend, weitgehend perfekt und unbeschwert.

Gesanglich erinnerte mich Guy Garvey (vor allem im Song “New York morning”) noch nie so an Peter Gabriel wie auf diesem Album. Vielleicht liegt es daran, dass es zum Teil in dessen Real World Studios aufgenommen wurde. Die Rhythmus macht souverän ihren Job einige Beats erzeugen einen elektronischen Eindruck. Vorherrschend sind allerdings tolle Melodien.

“The take off and landing of everything” soll als Titel das Auf und Ab in den Leben der Bandmitgliedern reflektieren. In dieser Form sehe ich das “Ab” für diese Band nicht einmal am Horizont.

“Charge”, “New York morning”, “Real life (Angel)” und “Colour fields” gefallen mir sehr gut. Und über allen Titeln thront “Honey sun”.

Das Video zu “New York morning” gibt es dort.

Konzerte auf deutschen Bühnen sind noch nicht angekündigt. Aber vielleicht verirren sich die Herren auf das eine oder andere Festival.

“The take off and landing of everything” klingt nach:

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