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Dienstag, 11. Februar 2014

Rum und Zigarren (11,5): Sierra de los Órganos und das Tal von Viñales

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Das war wohl der schönste Fahrradtag: Eine unbeschreibliche Landschaft und zwei Anstiege lieferten auf den gut 60 km und knapp 700 Höhenmetern tollste Eindrücke.

Die “Hacienda Cortina” stellte einen würdigen Startpunkt für diese Etappe dar.

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Anschließend führte ein Weg fast ständig “nach oben”.

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Falls Ferkel wirklich Glück bringen lag es vielleicht an diesen vier Gesellen, dass es das Wetter an dem Tag zumindest während der Fahrt sehr gut mit uns meinte.

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In solchen Hütten wird Tabak getrocknet. Diese Felsformationen im Hintergrund und ähnliche sind typisch für das Tal von Viñales und den Weg dorthin.

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Wie vielerorts auf Kuba lag auch hier ein Kunstatelier auf dem Weg.

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Ananas kennt man ja sonst auch eher aus dem Supermarkt als so:

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Weitere Eindrücke dieser Etappe:

Ein reich gedeckter Mittagstisch durfte nicht fehlen:

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Vielleicht hielten uns die Geier deshalb für eine leichte oder schmackhafte Beute.

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Trotzdem kamen wir an unserem Zielort an. Zuerst boten sich solche Ausblicke:

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(Foto: Michael Reß)

Und dann kam der Regen:

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Staatlich geführte Hotels in Kuba sind häufig mehr als renovierungsbedürftig. In unserer Unterkunft manifestierte sich dieser Zustand in

  • fehlenden Fenstern im Flur (die Auskunft der kubanischen Reinigungskraft dazu: “Morgen scheint wieder die Sonne. Wofür brauchen wir Fenster?”)
  • Zimmern ohne funktionierende Toilette und anderen Zimmern mit unerträglicher Lärmbelästigung durch den Wind (daher bekamen einige Mitreisende gleich zwei Zimmer zugeteilt. Eines für den relativ ruhigen Schlaf und ein weiteres für… sonstige Geschäfte.)
  • einem Handwerkertrupp, der aus einem Mann mit Hammer und einem Mann mit Saugglocke bestand
  • Balkontüren, die während des Abendessens in mehr oder minder regelmäßigen Abständen aufgeweht wurden. Inspiriert von bestens ausgestatteten Mitreisenden werde auch ich in Zukunft Kabelbinder in meinem Gepäck haben.

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Aber zwei Sachen funktionieren auch in solchen Hotels fast immer: Die Versorgung mit Rum und die Bürokratie.

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Konsumierte Getränke und Mahlzeiten werden genau notiert und ausgewertet.

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