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Freitag, 29. März 2013

Musik: Moddi-Set the house on fire

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Ein ergreifendes Singer/Songwriter-Album mit “Pop/Pomp”-Turbo.

Seine erste EP veröffentlichte Pål Moddi Knutsen oder kurz Moddi 2008 gemeinsam mit Einar Stray. Anschließend erfreute er 2010 Freunde es gepflegten Singer/Songwriter/Indiepops mit dem Album “Floriography”. Im gleichen Jahr erhielt er ein von a-ha gesponsertes Stipendium und damit die Möglichkeit seinen musikalischen Ambitionen noch mehr Nachdruck zu verleihen. Ich weiß nicht, wie das aktuelle Album “Set the house on fire” ohne diese Unterstützung geklungen hätte, aber wesentlich besser hätte das Ergebnis aus meiner Sicht nicht ausfallen können.

Moddi präsentiert gefühlvolle Songs und hinreißende Melodien. Wie auf “Floriography” schreckt er nicht vor hemmungslosem Streichereinsatz zurück. Und ob wunderbar reduziert (“For an unborn”) oder etwas dichter und mitreißend (“Let the spider run alive”) findet der Musiker stets den passenden Kontext für seine Geschichten.

Sowohl Moddis musikalische Richtung als auch seine Herkunft (er wuchs aus der zweitgrößten Insel Norwegens auf) zeigen eine deutliche Nähe zu den einschlägig bekannten isländischen Künstlern und deren tragenden Soundlandschaften. Und noch dazu beherrscht er die Singer/Songwriter-Handwerk wie Damien Rice oder Glen Hasard. Die Kombination dieser Voraussetzungen nutzt Moddi zum Wohle der Hörer.

Die Höhepunkte sind gleichmäßig über das Album verteilt und nennen sich: “Let the spider run alive”, “The architect” und “One minute more”.

Das Video zu “House by the sea”:

Moddi live:

  • 02.04.13 Hamburg
  • 04.04.13 Berlin
  • 05.04.13 München
  • 06.04.13 Frankfurt
  • 07.04.13 Köln

“Set the house on fire” klingt nach:

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