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Montag, 23. Januar 2012

Musik: The Maccabees-Given to the wild

cover (Individuell) 

Als hätte Coldplay dem Pathos abgeschworen oder die Editors die Elektro-Spielereien unterlassen… ein guter Start ins Indierock-Jahr

Die englische Band wurde 2004 gegründet und nach dem Debütalbum "Colour it in" erschien 2009 das stärkere Zweitwerk "Wall of arms". Vor allem der darauf enthaltene Hit "No kind words" blieb mir in Erinnerung. Auf Tour waren The Maccabees u. a. mit den Editors und ich meine die eine oder andere Anlehnung an die Band auf dem aktuellen Album “Given to the wild” herauszuhören. Noch auffälliger ist allerdings die Nähe zu Coldplay. Aber sowohl übertriebener Pathos als auch Komplettausfälle finden nicht statt. Da “Given to the wild” in sich sehr geschlossen wirkt und Indierock mit wohl dosierten Eletro-Einwürfen verbindet darf es sicher nicht mit den auf den jeweils letzten Alben schwächeren Momenten der beiden Referenzbands verglichen werden. Vor allem der Song “Forever I’ve known” zeugt vom Potential der Band. Ein eindeutigeres Bekenntnis der Band zur Kraft der Gitarren hätte mich noch mehr begeistert. So erkenne ich an, dass die Maccabees bislang jedem Album eine eindeutige Färbung geben, die Richtung aber jeweils ändern. Vor allem der starke Song “Forever I’ve known” und weitere starke Songs wie “Unknown” lassen mich “Given to the wild” als einen guten Start ins musikalische Jahr 2012 wahrnehmen.

Das Video zu “Feel to follow”:

“Given to the wild” klingt nach:

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