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Sonntag, 17. April 2011

Musik: Scams – Rewrite fiction

cover

Tanzbarer Indierock aus Leeds, der im Radio für Schwung sorgen könnte. Ansonsten ist das weder Fisch noch Fleisch.

Während der Durchläufe des Albums “Rewrite fiction” kamen mir Panic At The Disco, Jimmy Eat World und 30 Seconds To Mars in den Sinn. Ansonsten blieb nicht so viel bei mir hängen. Vielleicht, weil ich dass ich die eben genannten Referenz-Bands nicht sooo toll finde…

Scams aus Leeds liefern auf ihrem Debüt recht gefälligen Rock-Pop ab und versuchen durch Indie-, Punk- und Emo-Anleihen dem Resultat etwas Glaubwürdigkeit zu verleihen. Echte Alleinstellungsmerkmale fand ich auf “Rewrite fiction” leider nicht. Passend zum Albumtitel zitiert die Band anscheinend lieber, als dass sie selbst Geschichte schreiben möchte.

In der zweiten Hälfte des Albums scheint sie etwas mutiger zu werden, für ein klares Profil reicht es aber auch dann noch nicht. Grundsätzlich wissen die Jungs ihre Gitarren zu bedienen, aber Ich vermisse so gut wie jede Dynamik. Vielleicht erhält bei den Aufnahmen zum nächsten Album ein anderer Produzent eine Chance, das vermutlich vorhandene Potential der Band zu entfachen.

Die Songs “Lions and tigers and bear”, “Stories” und “Sturges’ travels” könnte ich Anhängern der o. a. Referenzbands empfehlen.

Auf NME.com gibt es das Video zum Song “Lost for words” und hier das zu "Youngblood”:


Dort gibt es den Song auch als Download. Und eine akustische BBC Radio-Session lässt sich an dieser Stelle digital bestaunen.

“Rewrite fiction” klingt nach:

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