Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Dienstag, 2. Februar 2010

iPad: Review

Ein Expertengremium konnte den iPad testen:

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Montag, 1. Februar 2010

Vorhören: Massive Attack - Heligoland

Was soll man zu Massive Attack sagen… nun ja, es wäre mal wieder Zeit für ein starkes Album. Vielleicht klappt es mit “Heligoland”. Stream.

Buch: Shane Jones - Thaddeus und der Februar

cover

Es passierte mir schon häufiger: Gerade Bücher, die mir irgendwie unterkamen, begeisterten mich. Was hätte mich sonst bewogen, nach “Thaddeus und der Februar” zu greifen?

Die grobe Inhaltsangabe hätte mich vielleicht neugierig gemacht: Schon viele hundert Tage regiert der Februar mit eiskalter Faust.  Die Erinnerung an warme und freudige Zeiten lassen die Einwohner einer Stadt zur Tat schreiten. Sie erklären dem Februar den Krieg und Thaddeus zu ihrem Anführer. Dieser findet den Februar in Form eines alten Mannes in einer Hütte.

Gerade dieses Jahr kann den kalten und “erbarmungslosen” Februar m. E. sehr gut nachfühlen. Daher gibt es als besonderen Service hilfreiche Tipps aus dem Buch für meine Leser:

Liste der Heilmittel gegen den Februar, gefunden in der Hütte des Februars:

1. Baldrianwurzeln und Vitamin-C-Tabletten, eingenommen im Dunkeln

2. Yoga und Meditation

3. In Kinderhänden schmelzender Schnee

4. Leuchtkästen?

5. Ein heißes Bad mit Minzenextrakt

6. Den Mond an Stellen berühren, von denen der Mond nichts weiß

7. Einnehmen von Johanniskraut

8. Den inneren Garten bestellen

9. Bianca zurückgeben

10. Alle Ängste in Begehren verwandeln

11. Stimmungstagebuch

12. Den Körper hydrieren

13. Sich dem Mädchen zuwenden, das nach Rauch und Honig riecht

An solch phantastischen / surrealen Büchern ging ich bislang vorüber (oder diese an mir). Aber es ist erstaunlich, wie sehr dieses Buch meine Phantasie während des Lesens angeregt und gefordert hat: Gerade wenn eine Figur oder eine Handlung “unvorstellbar” war, blühte meine Vorstellungskraft auf. Diesen Versuch empfehle ich jedem Leser, der sich gerne mindestens zu “Versuchszwecken” neuen Eindrücken öffnet. Dafür ist “Thaddeus und der Februar” hervorragend geeignet, da es sich flott liest. Bevor erste Zweifel kommen, ob man überhaupt etwas versteht, ist man bereits in der Mitte des Buches angelangt. Am Ende frage ich mich, ob ich den Sinn des Buches erfasst haben und ob es einen gibt oder ob wie so häufig auch in diesem Fall der Weg das Ziel ist. Meine Phantasie hat sich auf jeden Fall über die Abwechslung gefreut. Und die Bilder habe ich weiter im Kopf. Ich bin recht froh, dieses Buch nicht in der englischsprachigen Originalversion gelesen zu haben. Dann hätte ich wahrscheinlich nicht nur an meinem Verstand gezweifelt.

Einen Eindruck des Buches vermittelt dieser Kurzfilm, welches auf Basis der enthaltenen Illustrationen erstellt wurde:

Noch mehr bewegte Bilder wird es dazu vielleicht auch bald geben, hat sich Spike Jonze doch die Filmrechte gesichert.

Noch viel mehr Infos zum Buch gibt es hier.

Sonntag, 31. Januar 2010

Don’t panic

Eben gehört im ICE 974:

Eine Durchsage an alle Fahrgäste: Falls sich unter Ihnen ein Lokführer befindet, melden Sie sich bitte beim Zugpersonal!

Mir deucht, beim nächsten Stopp in Hannover sind mehr Passagiere als sonst ausgestiegen.

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“Keine Ahnung” wäre ehrlich

Dass die Deutsche Bahn aktuell viele Verspätungen produziert, sollte inzwischen bekannt sein. Auch die Ursachen (von wegen das Wetter) werden überall in den Medien genannt.

Grundsätzlich sollten sich also auch die Bahnmitarbeiter auf die Situation eingestellt haben. Aber dass im Verspätungsfall die Angaben zu Alternativzügen absolut unzuverlässig und selten optimal sind, empfinde ich als Frechheit. Mit eigener Recherche kann man da locker einige Umstiege und Minuten bis Stunden sparen. Da sollten die Herren und Damen an den Schaltern doch einfach sagen:

“Die Deutsche Bahn hat Ihnen schon zur ersten Verspätung verholfen. Jede weitere Unterstützung durch unser Unternehmen verbessert die Lage für Sie nicht. Steigen Sie einfach in irgendeinen Zug, der grob die Himmelsrichtung Ihres Ziels anpeilt. Dann haben Sie eine gute Chance, tatsächlich irgendwann irgendwo anzukommen. Wir entschuldigen uns für Ihre Reise mit der Deutschen Bahn.”

Samstag, 30. Januar 2010

Vorhören: The Knife – Tomorrow, in a year

Die ersten Eindrücke lassen mich beeindruckt zurück. Radiohead-Intensität mit ganz anderen Mitteln. Anhören.

Freitag, 29. Januar 2010

Vorfreude: Verdammnis

Das ZDF bietet im Internet einige Minuten der Verfilmung des zweiten Teils der Millennium-Triologie an. Der Film “Verdammnis” läuft ab dem 04.02. in den Kinos. Den ersten Teil (“Verblendung”) sollte man allerdings gesehen, bzw. das Buch gelesen haben.

Hier die ZDF-Seite zur Vorbereitung.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Der lange Weg

Manch eine Reise mit der Deutschen Bahn kann sehr lang erscheinen. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, hat der Konzern ein Formular entwickelt, welches dem Kunden zu seinem Recht verhelfen soll und nicht wesentlich kürzer ist. Allen unbedarften Reisenden präsentiere ich das “Fahrgastrechte-Formular”:

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Neben der “Süddeutschen Zeitung” wirkt es gar nicht so groß, finde ich. Ausschließlich über dieses Formular erfolgt die Entschädigung verspäteter Passagiere. Ich bin gespannt, welche Hürden eingebaut werden, sobald sich zu viele Kunden an dieses Formular herantrauen.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Aus “Plus” wurde “Netto”…

… nur die Kühlkette blieb anscheinend auf der Strecke. Zumindest in Hannover.

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