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Freitag, 13. März 2015

Musik: Modest Mouse-Strangers to ourselves

MM

Nach acht Jahren keine Überraschungen aber hohe Qualität.

Wenn eine Band schon vor Veröffentlichung eines Albums viele Songs raushaut, hat sie entweder sehr viel Material und/oder sie ist sich ihrer Sache ziemlich sicher. Seit Dezember 2014 koppelte das Label bereits die Singles “Lampshades on fire”, “Coyotes” und “The best room” aus. Ferner wurden “The ground walks, with time in a box” und “Of course we know” als Preview vorweggeschickt. Aber mit insgesamt 15 Titeln verfügt das nun veröffentlichte zugehörige Album “Strangers to ourselves” auch über genug “Material”. Und angeblich reicht es sogar noch für ein weiteres Werk, welches schon bald erscheinen soll.

Dafür ließen sich Modest Mouse auch Zeit: Der Vorgänger “We were dead before the ship even sank” erschien bereits im Jahr 2007. Seit der Gründung durch Isaac Brock, Jeremiah Green und John Wickart im Jahr 1993 hat die Band damit ihre (bislang) längste Auszeit hinter sich. Durchgängig und von Beginn an dabei war Isaac Brock. Damit ist er neben langen Song- und Albumtiteln und Alben mit mindestens 14 Tracks eine der Konstanten der Band aus dem Staat Washington. 

“Strangers to ourselves” erscheint mir als ein außergewöhnlich homogenes Album. Ich konnte bislang keinen zwingenden Hit heraushören, aber einen schwachen Song fand ich auch nicht. Von der einstündigen Spielzeit des Albums dürfte sich kein Indierock-Anhänger enttäuscht fühlen. Für einen schnelleren Zugang empfehle ich “Lampshades on fire”, “Shit in your cut”, “The ground walks, with time in a box”, “Pups to dust”, “Wicked campaign”, “The tortoise and the tourist” und “Of course we know”. 

“Of course we know”:

“Lampshades on fire”:

Die Band wird am 30.06. in Berlin auftreten.

“Strangers to ourselves” klingt nach:

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