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Mittwoch, 10. August 2011

Music: J Mascis - Several shades of why

cover

Mal wieder ein nettes Singer/Songwriter-Album. Besonderheit? Es stammt von J Mascis!

Anscheinend konnte sich J Mascis als Dinosaur Jr.-Mastermind nicht komplett ausleben, so dass er nun mit “Several shades of why” sein erstes “echtes” Soloalbum vorlegt. Im Vergleich zum Output seiner geschätzten Band darf darauf nur selten die Gitarre heulen und lange Solos auf dem Instrument werden ebenfalls vermieden. Völlig unaufgeregt liefert er solide plätschernde Singer/Songwriter-Kunst ab, die an Neil Young und Eddie Vedders Soundtrack “Into the wild” erinnert.

Die vornehmlich unverstärkte Instrumentierung lässt viel Platz für Mascis’ Stimme. Vielleicht ist deren Wirkung die größte Überrschung auf “Several shades of why”. Unterstützt von einer stattlichen Anzahl von Gastsängern (Kurt Vile, Ben Bridwell von Band Of Horses, Kevin Drew von Broken Social Scene und Pall Jenkins von The Black Heart Procession) erfindet Mascis hier nichts neu… abgesehen von der Art und Weise, wie er und seine Musik in Zukunft wahrgenommen werden wird. Da hat jemand über mehr als zwei Jahrzehnte Gefühle und Tiefen hinter Soundwänden versteckt, obwohl diese absolut vorzeigbar bzw. anhörbar sind. Ein ruhiges Werk für alle gereiften Grunge- und Indierockfans.

Besonders gut gefallen mir die Songs “Where are you” und “What happened”.

Das entzückende Video zu “Not enough”

und das zu “It is done”

Dort findet sich eine Daytrotter-Session von und mit J Mascis. Und an dieser Stelle gibt es Links zu den Downloads der Songs “It is done” und “Not enough”.

“Several shades of why” klingen nach:

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