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Samstag, 1. September 2012

Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Artificial Brothers-Oh my god

In knapp drei Wochen erscheint das Debütalbum der dänischen Band Artificial Brothers. Der erste Eindruck lässt mich Vergleiche mit den Editors und Interpol anstellen. Ich werde noch ausführlicher berichten und nun gibt es erst einmal das Video zum Song “Oh my god”:

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Freitag, 31. August 2012

Rufschädigung

Soeben wurde mir klar, wer die Wahl zum US-Präsident gewinnen wird.

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Donnerstag, 30. August 2012

Musik: The Unwinding Hours–Afterlives

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Synthie-Britpop an der Grenze zwischen Glanztat und Langweile.

2008 aus Aereogrammes  Resten hervorgegangen veröffentlichte die schottische Band The Unwinding Hours vor zwei Jahren ein hörenswertes und hochgelobtes Debütalbum. Daher war ich dem Nachfolger “Afterlives” gegenüber mehr als positiv gestimmt. Und tatsächlich bietet das Album eigentlich viele tolle Sachen aber vor allem verursacht es weitgehende Gleichgültigkeit meinerseits. “Afterlives” ist im Kern ein synthetisches Britpopalbum und wirkt auf mich weitgehend steril. Die hymnischen Momente sind nicht stark genug und es fehlen Ecken und Kanten. Die rhythmische Entrücktheit von “The right to know” und die Schlichtkeit von “The dogs” wissen mich zu begeistern. Ansonsten zog das Album während vieler Durchläufe weitgehend spurlos an mir vorüber.

Ich finde überschwänglich positive Stimmen zu dem Album und freue mich, dass viele Menschen das Album der Schotten zu schätzen wissen. Vor allem aber hoffe ich darauf, dass das nächste Werk der Band mich wieder in seinen Bann ziehen kann.

Das Video zu “The right to know”

und das zu “The dogs”

“Afterlives” ist:

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Die Band ist bald zu Besuch in Deutschland und der Schweiz:

  • 04.09. München
  • 05.09. Dresden
  • 06.09. Hamburg
  • 07.09. Köln
  • 08.09. Münster
  • 09.09. Berlin
  • 10.09. Heidelberg
  • 11.09. Zürich (CH)
  • 12.09. Düdingen (CH)

Mittwoch, 29. August 2012

Süddeutschland verstehen…

Spätestens hierbei

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und bei Wurstsalat ist bei mir Schluss mit Verständnis.

Dienstag, 28. August 2012

Film: The Dark Knight Rises

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Wurden inzwischen schon alles Rezensionen zu diesem Film geschrieben? Ich vermute man wird diesen krönenden Abschluss der Nolan-Batman-Triologie nicht so schnell vergessen und spätestens bei Veröffentlichung des nächstens Batman-Films als Benchmark bemühen. Daher lasse auch ich noch ein paar Kommentare dazu los.

Direkt nach dem Besuch drängte sich die Frage auf: Ist der letzte Film der unter Christoper Nolans Regie entstandenen Batman-Triologie besser als “The Dark Knight”? Mir fällt der direkte Vergleich schwer, da die Filme doch sehr unterschiedlich sind. In “The Dark Knight” fiel dem Joker eine entscheidende und prägende Rolle zu und er rüttelt an den Grundpfeilern von Batmans und Bruce Waynes Leben. Dass er ganze Arbeit geleistet hat erkennt der Zuschauer zu Beginn von “The Dark Knight Rises”. Und nachdem Nolan Batmans Grenzen derart wirkungsvoll aufgezeigt hat wendet er sich höheren Zielen zu: Er lässt den aktuellen Bösewicht Bane mal gleich Gotham City an den Rand des Abgrunds bringen.

Auf die komplette Zerstörung der Stadt arbeitet der brutale Bane in “The Dark Knight Rises” hin. Vor allem Catwoman und der umtriebige Police Officer Blake holen Bruce Wayne aus seiner selbstgewählten Isolation heraus. Nicht in Höchstform aber dank Lucius Fox wieder sehr gut mit Equipment ausgestattet tritt er wieder als Batman in Erscheinung. Während Gotham City komplett von der Außenwelt isoliert auf das unausweichliche Ende der Stadt zusteuert nimmt er mit wenigen Verbündeten in diesem Endzeitszenario den Kampf gegen die übermächtige Armee des Gegners in einer anarchistisch-totalitär beherrschten Stadt auf. Vor allem diese Voraussetzungen machen “The Dark Knight Rises” besonders. Die ganze Stadt in der Hand eines Bösewichts (ein harmloses Wort für Bane), James Gordon und Blake als Anführer einer kleinen Gruppe von “Aufständischen”, Dr. Jonathan Crane / Scarecrow aus “Batman Begins” als Richter eines Tribunals der über Leben und Tod entscheidet und die anstehende Auslöschung der Stadt schreien nach einem Auftritt des “schwarzen Ritters”.

In “The Dark Knight Rises” werden einige Fäden aus “Batman Begins” und “The Dark Knight” aufgenommen und zu einem Strang verflochten. Die Kenntnis dieser Filme ist keine Voraussetzung für den Genuss des aktuellen Werks aber hilfreich. Am Ende werden sogar einige Anknüpfungspunkte für weitere filmische Interpretationen der Batman-Saga geliefert.

Die neu in Nolans Batman-Welt eingeführten und bereits in “Inception” von ihm promoteten Schauspieler Marion Cotillard (“Miranda Tate”), Tom Hardy (“Bane”, der zu seinem Glück eine Maske trug und so hoffentlich nicht für alle Zeiten mit dem Image des Bösewichts leben muss) und Joseph Gordon-Levitt (“Blake”) leisteten ganze Arbeit. Ich freue mich schon darauf, sie dank Nolans Schauspielertreue in weiteren Werken sehen zu dürfen. Anne Hathaway überrascht positiv als Catwoman und im direkten Vergleich mit Scarlett Johansson als Black Widow in “The Avengers” wirkt sie gar überzeugend (ich zitiere meine wissbegierige Kinobegleitung “Wie fandest Du Catwoman im Vergleich zu der anderen Frau aus dem anderen Film?”).

Vor allem ein Gedanke half mir dabei, die Qualität von “The Dark Knight Rises” zu bewerten: Unbestritten waren die Erwartungen an ihn nach dem gelobten und kommerziell sehr erfolgreichen “The Dark Knight” enorm hoch. Und üblicherweise können solche Erwartungen ja nur enttäuscht werden. Egal als wie “gut” man “The Dark Knight Rises” empfindet, kaum jemand wird behaupten können, dass er im Vergleich zum Vorgänger wirklich enttäuscht wurde. Und mit etwas Abstand betrachtet ist das die wirklich erstaunliche Leistung, die Nolan damit vollbracht hat. Aktuell liegt der Film im Einspielergebnis noch ca. 60 Millionen Dollar hinter dem Vorgänger. Das sollte zu schaffen sein…

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Montag, 27. August 2012

Vorhören: Animal Collective-Centipede Hz

Den Hype um Animcal Collectives “Merriwether post pavilion” konnte ich nicht nachvollziehen. Ich bin mäßig gespannt ob die Band aus den U.S.A. inzwischen so gut ist wie ihr Ruf.

Dort gibt es das neue Album “Centipede Hz” vorab als Stream.

Sonntag, 26. August 2012

Nachmittagsvorstellung

Lange war ich nicht mehr in einer Nachmittagsvorstellung im Kino. Es war wohl “Susi & Strolch” oder ein Asterix-Abenteuer. Aber bei einer Spielzeit von über 3 h inklusive Pause und der üblichen Werbung vorab ist das ok, finde ich. Und “The Dark Night Rises” rechtfertigt sowieso alle Rahmenbedingungen.

Freitag, 24. August 2012

Fahrräder + Ehrlichkeit = Münster

Viele Fahrräder

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und offensichtlich sehr ehrliche Menschen

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Das ist Münster.

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Donnerstag, 23. August 2012

Musik: Zen Zebra-Awaystation

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Zeitgemäßer Alternative Rock aus Leipzig mit Unterstützung aus Koblenz.

Marv Endt (Gesang),  Eric Badstübner,  Stefan Heinrich (beide Gitarre),  Lars Wollmann (Bass) und Johnny Cotta (Schlagzeug) bilden die Band Zen Zebra aus Leipzig. Kurt Ebelhäuser von Blackmail nahm sie als Produzent des Debüts unter seine Fittiche und beim Blackmail-Label “45 Records” unter Vertrag. Das Ergebnis wird morgen veröffentlicht und ist eine Melange aus den härteren Alternative-Spielarten Post-Hardcore/Punk, Post-Rock und etwas Progrock. Aufgelockert wird diese durch ein paar Pop-Momente. Als Referenzen kamen mit Glassjaw, The Used und Story Of The Year in den Sinn. Auch den Verweis der Presseinfo auf Dredg nehme ich gerne auf. Im Vergleich zu den genannten Bands ist “Awaystation” etwas weniger opulent aber dafür solide produziert. Der Gesang ist für meinen Geschmack manchmal etwas zu überdreht, aber das gehört bei Post-Hardcore nun einmal dazu. An den harmonischeren Stellen prägt er das Album jedoch nachhaltig.

Besonders gut gefallen mir “The hypnagogic state” und “Will”. Erwähnenswert ist zudem der Song “This song could bear your names”, weil dieser alle Stilelemente des Album in sich vereint und so während seiner gut dreiminütigen Spieldauer zu einem vielseitigen Monster erwächst. Wer Lust auf ein zeitgemäßer Alternative Rock-Album hat, sollte “Awaystation” ein Ohr leihen.

Das Video zu “Lake Lauer”:

Den Song gibt es dort als kostenlosen Download.

Ich vermute engagierte Konzerte der Band. Bei diesen zahlreichen Gelegenheiten lässt sich das überprüfen:

  • 08.09. Dessau
  • 13.09. Hamburg
  • 14.09. Berlin 
  • 18.09. Reutlingen
  • 20.09. Wiesbaden
  • 24.09. Freiburg
  • 26.09. Köln
  • 27.09. Stuttgart
  • 28.09. Rastatt
  • 29.09. Wabern
  • 02.10. Radebeul
  • 04.10. Bonn
  • 05.10. Oberhausen
  • 06.10. Hameln
  • 10.10. Mittweida
  • 11.10. München
  • 12.10. Basel (CH)
  • 13.10. Aulendorf
  • 18.10. Zwickau
  • 19.10. Erfurt
  • 20.10. Leipzig

“Awaystation” ist:

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