Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Lebensweisheit: Katze fangen

Ich habe es gerade am eigenen Körper erfahren müssen. Wenn sich eine junge Katze durch ein kleines Fenster in einen Heizungskeller verirrt und nicht mehr den Weg nach draußen findet: Beim Einfangen nicht nur aufpassen, dass sie nicht kratzt, Katzen können auch ganz schön fest zubeißen. Habe ich schon erzählt, dass ich gerne kurz umfalle, wenn ich mein eigenes Blut in größeren Menge sehe? So schlimm war es nicht... aber viel hat nicht gefehlt. Wenn Ihr nichts mehr von mir hört, war ich doch nicht gegen Tetanus geimpft.

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Mittwoch, 30. Januar 2008

Ausgrabungen

Kennt jemand noch dieses "Gerät"?

Buchaufsteller Buchaufsteller2

Ein paar Jahre ist es her, da kam ein Mann in unsere Grundschule und führte es vor. Es handelt sich um einen "Buchaufsteller". Natürlich waren wir Kids eine leichte Beute für den Verkäufer. Am nächsten Tag brachten wir fast alle brav das Geld mit, um es bei ihm zu erwerben. Wähnten uns unsere Eltern in sicherer Obhut, wurden wir also auch da schon "Kommerzzwängen" ausgesetzt. Ob die Lehrer eine Provision kassiert haben?

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Statussymbole

Was kann man nicht alles tun, um aufzufallen und sich mehr oder minder beliebt zu machen:

  • Nackt über einen Fußballplatz rennen (idealerweise während eines Spiels).
  • Die Mülltonne entgegen der "Regeln" auf die Straße stellen.
  • Mit blauer Jeans (eventuell kombiniert mit einem hellen Shirt) auf einen Dark Wave / Gothic-Abend gehen.
  • An der Supermarktkasse auf den "Warentrenner" verzichten.

Sicher lässt sich diese Liste noch erweitern. Aber Samstag wurde ich Zeuge einer unglaublichen Tat: Ich sah eine Person in der Öffentlichkeit rauchen und gleichzeitig mit einem Nokia-Handy telefonieren. O tempora, o mores! (Das Zitat wird fälschlicherweise Cicero (nein, nicht Roger) zugeordnet. Gebildete Leser wissen natürlich, dass es vom maximal pigmentierten Pirat "Baba" aus den Asterix-Bänden stammt).

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Dienstag, 29. Januar 2008

Musik für lau

Ohne Zweifel hat es die Musikindustrie verpennt, sich rechtzeitig den Herausforderungen neuer Techniken zu stellen. Ebenso wie Fotopapier-Hersteller vom Erfolg der digitalen Fotografie überrascht waren, hat die Musikindustrie das Internet erst spät als Gefahr und noch später als Chance erkannt.

Nun startet ein neuer Versuch, ein wenig Boden gutzumachen. Qtrax heißt das Wundermittel. Downloads sind umsonst und legal, dafür muss man etwas Werbung über sich ergehen lassen. Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, weil einige Funktionen noch nicht freigeschaltet sind, warten wir mal ab, ob und wann Qtrax "Marktreife" erreicht. Songs renommierter Künstler sind im Katalog, die Industrie scheint die Sache also zu unterstützen.

Die Songs sollen sich nach dem Download auf dem Rechner und irgendwann auch auf mobilen Geräten anhören lassen. Brennen auf CD wird nicht ermöglicht werden.

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Montag, 28. Januar 2008

Eels-Tag

Samstag war mein persönlicher Eels-Tag. Dank des internationalen Warenhandels konnte ich über den britischen Zweig eines bekannten Internet-Versandhauses Artikel früher und / oder günstiger beziehen. So erreichten mich:

  • "Meet the Eels": Das "Best of"-Album, welches natürlich kaum neue Songs bietet, dafür aber mindestens einen, der es in sich hat. Es handelt sich um eine coole Coverversion von "Get your freak on". Außerdem wurde diese Veröffentlichung mit einer DVD aller Videos bereichert.
  • "Useless trinkets": Hierbei handelt es sich um zwei CDs und eine DVD. Die CDs enthalten B-Seiten und Raritäten und die DVD einige Songs eines Konzerts.
  • Natürlich sind beide Digipacks mit aussagekräftigen Booklets gesegnet.
  • "Things the grandchildren should know": Eels-Sänger "E" hat unter diesem Titel ein Buch veröffentlicht. Er gibt sich (vielleicht aus gutem Grund) als recht verschrobener Typ, der schon einiges erlebt hat, vor allem den Tod einiger Familienangehöriger. Mal gespannt, was das Buch so zu erzählen hat.

Leider haben die Eels noch nie die Bedeutung erfahren, die sie verdient hätten. Auch diese Veröffentlichungsoffensive wird das vielleicht nicht beheben. Im Rahmen des Superbowl-Finales wird angeblich ein recht kurzer Spot ausgestrahlt (Dauer: eine Sekunde), der hoffentlich die Kosten von $ 100.000 (nur für die Ausstrahlung) wieder einspielen wird. Ein Gaudi wird es allemal. Mehr Infos dazu gibt es u. a. hier.

Sonntag, 27. Januar 2008

Film: I am legend

Auch hier war ich wieder kein früher Vogel. Jeder Cineast, welcher den Film unbedingt sehen wollte, hat das Kino seiner Wahl zu diesem Zweck wohl schon besucht.

Eine vermeintliche Krebs-Impfung sorgte dafür, dass der größte Teil der Menschheit starb, während sich einige Menschen in lichtscheue und blutschlürfende Zombies ("Nachtsucher) verwandelten und wenige Auserwählte sich als immun erwiesen. Die letzte Gruppe findet sich in ständiger Bedrohung durch die Nachtsucher. Robert Neville (Will Smith) ist immun gegen den Virus, aber eben nicht gegen die Nachtsucher. Entsprechend gestaltet sich sein Tagesablauf. Nebenbei forscht er noch nach einem "Heilmittel".

Als sehenswert empfand ich die Bilder New Yorks. Sicherlich kann man sich fragen, wie innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren fast überall Pflanzen ihren Weg durch die Teerdecke der Straßen finden, aber das Ergebnis sah spektakulär aus. Und so ein Film funktioniert natürlich nur, wenn man ihn nicht mit der Realität und den entsprechenden Grenzen abgleicht.

Obwohl es Hollywood-Popcorn-Kino ist werden m. E. die Gefühle und Stimmungen des Films vergleichsweise "subtil" transportiert. Aus dem "Kampf" zwischen Robert Neville und dem Obermacker der "Nachtsucher" hätte man sicher mehr machen können. In "Der Omega Mann" wurde das spannender gelöst. Trotzdem habe ich schon mehr schlechtere als bessere Filme dieses Genres gesehen. Dankbar bin ich für die Tatsache, dass der englische Titel des Films übernommen wurde. Eine Übersetzung hätte nur in einer weiteren Katastrophe enden können.

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Samstag, 26. Januar 2008

Auf dem Rad...

.. war ich heute unterwegs. Ein früher Start in die Saison, aber es war toll. Bis auf erfrorene Füße sind keine Verluste zu beklagen.

Gewonnen habe ich dafür schöne "Frühjahrs"-Impressionen:

WW 3WW 4

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Freitag, 25. Januar 2008

Lecker

Zumindest in Europa geht es mir häufig so: Selbst wenn man die Sprache auf der Produktverpackung nicht versteht hat man doch eine Ahnung, was man da vor sich haben könnte. Dann man annehmen sollte, dass die Verpackungsdesigner sich Gedanken um die Hülle gemacht haben und Menschen in ähnlichen Kulturkreisen ähnlich auf Farben, Formen und Muster ansprechen macht das ja auch Sinn.

Nun bin ich auf dieses Produkt gestoßen:

Lecker

Wer möchte da nicht zugreifen. Ich fühlte mich sofort an Kekse oder irgendwas mit Schokolade erinnert. Doch weit gefehlt: Es handelt sich um Geschirrspültabs. Herzlichen Glückwunsch lieber Hersteller: Vielleicht erschließt sich ja so ein zusätzlicher Absatzmarkt für diese "reizenden" Produkte.

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Donnerstag, 24. Januar 2008

Musik: Siva. - The story is complete, but I think we've lost the book

cover

Das Album dieser Berliner Band hat schon ca. ein halbes Jahr auf dem Buckel, aber es verdient eine Vorstellung. Ab heute ist die Band auch wieder live zu erleben, ein Grund mehr, sich mit "The story is complete, but I think we've lost the book" zu befassen. Myspace führt eine Vielzahl an Einflüssen der Band auf. Ich beschränke mich auf die, welche ich auch heraushöre: Radiohead, The Notwist, Múm, Smashing Pumpkins (kommt daher der Bandname?), Mugison... eine "Kritiker" nennen auch Muse, ich nicht.

Siva. bieten eine gefällige Mischung: Etwas Pop, meist etwas verschroben, auch mal rockige Einsätze und ein paar Beats.

Zu den Äußerlichkeiten. Die CD kommt in einer mehr als ansprechenden Aufmachung daher: Ein Buch, passend zum Titel.

 Tonspion schreibt:

Bei Siva schraubt sich durchdachter Indiepop um das passionierte Kreativzentrum Andreas Bonkowski hoch zu den Referenzbands, die hier Pate stehen. Zwischen eingängigen Radiohead und englischsprachigen Klez.e macht das Quartett Pop, der sich und seine Harmonien smart verschiebt und sich sanft wie urplötzlich in intensiven und kräftigen Rock verwandelt.

Und auch unsere eidgenössischen Nachbarn haben das Album schon entdeckt:

Mit „The Story Is Complete,…“ legen uns die Berliner Siva ein gelungenes Gitarrenpop-Debut vor, mit dem nicht bloss Freunde der melancholischen Seite von Jimmy Eat World warm werden dürften.

(www.exitmusic.ch)

Die Website der Band bietet die Songs "We forget to sing" und "Opinion leader" als Downloads.

Mindestens diese sollte man sich anhören und auch das Album enttäuscht nicht.

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