Die Schweiz hat alles:
- Pragmatische Lösungen für die Gegenwart:
- Und die Zukunft kennt man dort auch schon:
Also in Zukunft werden Chicken Nuggets, Pommes, Erbsen und Karotten gegessen. Erstaunlich.
Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.
Die Schweiz hat alles:
Also in Zukunft werden Chicken Nuggets, Pommes, Erbsen und Karotten gegessen. Erstaunlich.
Mäßig spannend.
Deerhunters Geschichte scheint nachhaltig von Unfällen und Besetzungswechseln geprägt zu sein. Mit Justin Bosworth verlor die Band aus Atlanta, Georgia ihren ersten Bassisten nach einem Skateboardunfall. Gitarrist Colin Mee verließ Deerhunter sogar gleich zweimal. Viel Lob fuhr die Band für das Album “Halycon digest” im Jahr 2010 ein. Zwei Jahre später wurde Bassist Joshua Fauver nach acht Jahren abtrünnig. Statt Auflösung entschieden sich die verbliebenen Bradford Cox, Moses Archuleta und Lockett Pundt für einen musikalischen Neuanfang. Mit Frankie Broyles und Josh McKay wurde ein für Deerhunter-Verhältnisse ungewöhnliches garagenrockiges Album aufgenommen.
Im letzten Jahr verließ Frankie Broyles die Band wieder und Cox wurde bei einem Autounfall ernsthaft verletzt. Wie wirkten sich diese Ereignisse auf das aktuelle Album “Fading frontier” aus?
Der Garage Rock ist weitgehend verschwunden. Statt dessen tauchten verstärkt Dreampop und Ambient Elemente wieder auf. Die ein oder andere träumerische Stimmung wird erzeugt aber wirklich mitreißen kann mich das nicht.
Neugierigen empfehle ich “All the same”, “Breaker” und und denk rockigen Lichtblick “Shakeskin”.
Das Video zu “Snakeskin”
Live auf deutschen Bühnen:
“Fading frontier” ist:
Bloc Party sind wieder da! Als Vorgeschmack gibt es das Video zu “The love within”:
Ui, ist das weit weg von “Silent alarm”. Das neue Album “Hymns” soll Ende Januar erscheinen. Ich bin gespannt, ob es tatsächlich Hymnen liefern wird.
Ende des Monats kommt die Band für zwei Termine nach Deutschland:
Offensichtlich nimmt sich Alanis Morissette nicht zu ernst:
Das Original:
Ähnlich gut wie The National.
In Indiekreisen hatte Matt Berninger mit National nach bereits drei (“Alligator”, 2005) aber spätestens vier (“The boxer”, 2007) Alben alles erreicht. Seitdem veröffentlichte er noch zwei weitere Alben mit seiner Hauptband sowie einen Film (“Mistaken for strangers”, 2013) mit seinem Bruder nachgeschoben. Damit war es nun wohl wirklich Zeit für ein neues musikalisches Projekt.
Mit Menomena-/Ramona Falls-Mann Brent Knopf fand er einen Kumpanen zur Gründung der Band El Vy. Grundsätzlich war ich skeptisch, dass Berninger mit seiner markanten Stimme irgendetwas machen könnte, was nicht doch an The National erinnern würde. Vielleicht war ihm das bewusst, auf jeden Fall ist “Return to the moon” recht konventionell und überraschungsarm geraten. In meinen Ohren klingen die Mehrzahl der Songs aber luftiger und befreiter als die, welche es auf die letzten beiden National-Alben geschafft haben. Einige rhythmusfreudige Sektionen erinnern mich an die Talking Heads. Einen Tick mehr Mut hätte ich Berninger und Knopf gewünscht, aber vielleicht holt dafür ja The National mit dem nächsten Werk zum großen Befreiungsschlag aus.
Mit dem Titelsong und “I’m the man to be” beginnt der Longplayer stark um dann erst wieder mit “Sleepin’ light” sowie dem Duo aus “Sad case” und “Happiness, Missouri” echte Höhepunkte aufzuweisen. Kein The National-Fan wird von “Return to the moon” enttäuscht werden… am Ende ist es nun einmal einfach ein gutes Album.
Das Video zu Titelsong:
El Vy auf Tour in Deutschland:
“Return to the moon” klingt nach:
Routiniert.
Im ausverkauften Palladium begannen The Twilight Sad um 19:50 Uhr. Sie gefielen mir auf der großen Bühne besser als vor einigen Jahren im Club. Die Kombination The Twilight Sad / Editors empfand ich als recht gelungen, bietet sie doch der Band aus Glasgow auch in Deutschland die größeren Bühnen. Um halb acht war deren Set zu Ende.
Setlist The Twilight Sad:
Annähernd Punkt 21:00 Uhr starteten die Editors. Wegen der Geburt seines Kindes fehlt der Gitarrist, er wurde adäquat ersetzt. Tom Smith wie immer stark, ich vermute seine Gesten variieren zwischen den Konzerten ebenso stark wie die Setlist. Auch die neuen Songs kamen bereits erstaunlich gut an, überraschenderweise mochte das Kölner Publikum auch sehr gerne die Titel mit Stampfer-Beat.. dabei weiß man doch, dass bei den stärksten Editors-Songs Tom Smith die Gitarre umhängen hat. Kurz vor halb elf war das Set zu Ende, die Zugaben machten dann die gut 100 Minuten voll. Ich denke das nennt man Routine. Die erste Hälfte des Sets gefiel mir besser als die zweite… also damit passt das Konzert zum aktuellen album “In dream”.
Setlist Editors:
Zugaben:
“Six months is a long time” hieß das letzte Album von Kakkmaddafakka aus Norwegen. Das erschien schon vor über zwei Jahren und das ist nun wirklich eine lange Zeit. Der Nachfolger “KMF” ist für Februar 2016 angekündigt, der Song Galapagos daraus klingt so: