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Sonntag, 7. März 2010

Schneelauf… schon wieder

Man könnte meinen, der Winter strengt sich 2010 besonders an, um diesem Buch die verdiente Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Derweil lud mich das Wetter zu einem meiner hoffentlich letzten Schneeläufe für diesen Winter / Frühling ein.

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Samstag, 6. März 2010

Musik: Erik Penny - Bend

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“If you can make it there, you can make it anywhere…” So richtig “geschafft” hat Erik Penny es in New York nicht. Immerhin wurde er im Staat New York geboren und über die Stationen Texas und Kalifornien landete er schließlich mit seiner Gitarre in Berlin. Dort fand er Mitstreiter wie Simon Frontzek von Tomte als Produzent, Sebastian Madsen (Madsen) und Mocky (u. a. Co-Produzent von Feist). Diese halfen ihm dabei, seine Melodien und seine songtextgewordenen Erlebnisse (einer seiner Songs trägt tatsächlich den Namen “Hannover”) auf das Album “Bend” zu bannen. Stilsicher wandelt er dabei zwischen Singer/Songwriter-Nummern (besonders “Cherry”) die am Lagerfeuer und auch im Konzert funktionieren könnten und Pop wie “Side of the road”.

Das Video zu “Side of the road”:

“Bend” ist nicht laut genug, um den Winter zu vertreiben. Aber man kann mit dem Album auf den bestimmt bald eintretenden Frühling und laue Sommerabende hoffen. Und im Radio dürften einige der Songs gerne anstelle der “Hits” einiger Echo-Gewinner gespielt werden.

“Bend” klingt nach:

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Freitag, 5. März 2010

Version wars: Gorillaz vs. Editors

Das neue Gorillaz-Werk “Plastic beach” steht in den Startlöchern. Trotz der Hits hat mich bislang keines ihrer Alben gefesselt. Zumindest erreicht das musikalische Output nicht die Brillanz der Idee einer virtuellen Band.

Aus Anlass der Veröffentlichung schicke ich die Gorillaz-Version von “Feel Good Inc.”

gegen eine Cover-Version der Editors ins Rennen, die es hier zum Download gibt.

Donnerstag, 4. März 2010

Musik: Broken Bells – Broken bells

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Mit einem Künstlernamen wie “Danger Mouse” und Aktivitäten im Bereich Hip Hop, Mash-Up (“The grey album”) und Charts (Gnarls Barkley, Gorillaz, Beck) muss man sich in der Indie-Gemeinde natürlich erst einmal beweisen. Danger Mouse versuchte dies als Produzent von u. a. “The Good, the Bad and the Queen” und mit “Dark night of the soul” (das Album soll übrigens nun doch von EMI veröffentlicht werden). Die Kollaboration mit James Mercer von The Shins passt da ins Bild. Aufmerksamkeit ist der Band Broken Bells somit gewiss. Und was kommt heraus, wenn man einen auf Hits abgerichteten Produzenten auf einen Indie-Pophelden loslässt? Pop.

Das Ergebnis erinnert an die Beta Band, Athlete, Air, Gnarls Barkley, “Dark night of the soul”… und James Mercer. Die Beats prägen das im positiven Sinne unaufgeregte Album mehr als James Mercers Stimme. Da klingen keine Glocken und zerbrochen wird auch nichts. Es wird einfach gezeigt, was Pop-Musik im aktuellen Jahrtausend ausmachen kann.

Meine aktuellen Highlights auf “Broken bells” sind “The ghost inside”, “October” und “The mall & misery”.

Das Video zur ersten Single “The high road”:

“Broken bells” klingt nach:

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Mittwoch, 3. März 2010

Musik: Frightened Rabbit - The winter of mixed drinks

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Musikalisch scheinen es mir die Schotten angetan zu haben. Malcolm Middleton liefert konstant gute Alben ab, The Twilight Sad glänzte zuletzt mit “Forget the night ahead”, Biffy Clyro mit "Only revolutions”, The Unwinding Hours muss ich noch vorstellen, We Were Promised Jetpacks taucht in vielen Bestenlisten auf und Frightened Rabbit fügt sich mit “The winter of mixed drinks” nahtlos in die Reihe starker Alben ein.

2003 gründete Mastermind Scott Hutchison die “Band” als Ein-Mann-Show. “Frightened Rabbit” empfand er als einen passenden Namen für seine Solo-Shows. Falls diese Bezeichnung seinen damaligen Zustand treffend beschrieb, hätte sich inzwischen eine Umbenennung angeboten. Erstens sind inzwischen mehrere Hasen in der Band aktiv und verängstigt hört sich deren Musik auch nicht an. Und nach nunmehr drei respektablen bis guten Alben darf wirklich Selbstbewusstsein an den Tag gelegt werden.

Indie-Rock, schöne Brit Pop-Melodien und gesunde Portionen Melancholie und Dramatik machen die Reize des Albums aus. Und natürlich Scott Hutchisons Akzent. Die Songs sind gefällig aber nicht aufdringlich und genug Ecken und Kanten weisen sie auch auf. Sie kommen gefühlvoll aber nicht pathetisch rüber. Das klingt nach einer ziemlich unterhaltsamen Mischung. Neu definiert wird Musik auf diesem Album nicht, aber gut kombiniert.

Das Video zu “Swim until you can’t see land”:

Im April wird die sympathische Truppe in Deutschland unterwegs sein:

    • 7 Apr 2010    Magnet Club, Berlin
    • 9 Apr 2010    Atomic Cafe, München
    • 10 Apr 2010  Luxor, Köln

“The winter of mixed drinks” klingt nach:image

Dienstag, 2. März 2010

Song: Kate Nash – I just love you more

Klingt nach Breeders, ist aber Kate Nash. Eine solche Wandlung hätte ich nach dem honigsüßen “Made of bricks” nicht erwartet. Da bin ich doch mal gespannt, ob das neue Album “Crayon full of color” diesem Beispiel folgen wird. Hier habe ich den Song gefunden und von dort gelangt man auch zum Download.

Song: Smashing Pumkins – A stitch in time

Wenn die Veröffentlichung der 44 Songs von “Teargarden by Kaleidyscope”  in dieser Frequenz fortgesetzt wird, werden wir noch einige Jahr Spaß an der Aktion haben. Hier gibt es den dritten Song “A stitch in time”:

Kernkompetenz vs. Politik: Update

Mal wieder hat es die Politik geschafft, ein dilettantisches Gesetz auf den Weg zu bringen, um es indirekt durch die Judikative prüfen zu lassen. Das Ergebnis ist recht eindeutig.

Was hat uns der Spaß nun wieder gekostet? Hätte man mit dem Geld Griechenland komplett sanieren können?

Montag, 1. März 2010

Vorhören: Broken Bells – Broken bells und Gorillaz – Plastic beach

Ich freue mich auf das Broken Bells-Album “Broken bells”. Mal hören, was Danger Mouse und James Mercer (The Shins) da so zusammengeschustert haben. Als Stream vorab gibt es das Album bei npr.org/allsongs.

Und an ähnlicher Stelle steht auch das neue Machwerk der Gorillaz parat.