PJ Harvey am Tiny Desk. Ein Fest.
Die besten Geschichten schreibt das Leben. Und ich schreibe mit.
Montag, 4. Dezember 2023
Donnerstag, 9. November 2023
Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Lol Tolhurst x Budgie x Jacknife Lee - Los Angeles
Der Titelsong eines phänomenalen Albums:
Sonntag, 29. Oktober 2023
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Montag, 16. Oktober 2023
Rheinblick
Genau genommen über den Rhein hinweg: Dort sind Petersberg, Schloss Drachenburg und Drachenfels schön aufgereiht.
Montag, 25. September 2023
Konzert: Gregor McEwan in Ursulas und Dirks Wohnzimmer in Montabaur, 03.09.2023
Die beste Möglichkeit, einen Sonntagnachmittag zu verbringen.
Die Konzerte bei Ursula und Dirk haben mir schon einige Künstler näher gebracht oder sogar erst bekannt gemacht. Über das Comeback der tollsten Konzertreihe im Westerwald freute ich mich ohnehin. Mit Gregor McEwan war zudem ein Musiker zu Gast, der m. E. sehr gut in das nach nunmehr 14 Konzerten sehr gut eingespielte Setting passte. In Vorbereitung auf den Auftritt hörte ich mir vor allem das neue Album "Going solo" mehrfach an... um danach immer wieder zum Vorgänger "Four seasons" zu wechseln. So war ich freudig überrascht, als Gregor aka Hagen zu Beginn des Sets ankündigte, nur einen Song aus dem aktuellen Album darzubieten. Selbiges stammte nämlich aus der "traurigen" Zeit (die auch für die Konzertpause bei Ursula und Dirk verantwortlich war) und das erklärte, warum mich "Going solo" im Vergleich zu den älteren Alben trotz aller Schönheit und Klasse der Songs weniger mitriss. Live waren für den Tag, meine Stimmung und das Wohnzimmer die weniger traurigen Titel die bessere Wahl.
Highlights des Tages waren:
- Der Song "Halloween costume"
- Das gelungende Comeback der Wohnzimmerkonzerte
- Der sympatische Künstler
- Das wie immer liebevoll gestaltete Buffet
- Der jüngste Konzertgast. ;-)
Mittwoch, 20. September 2023
Früher liefen solche Sachen im Musikfernsehen: Boygenius - Cool about it
Tolle Band, toller Song und ein tolles Video:
Dienstag, 12. September 2023
Musik: Róisín Murphy - Hit parade
Überraschende und gelungene Kollaboration.
Vor recht genau 20 Jahren sah ich Róisín Murphy mit Moloko live. Vor recht genau fünf Jahren legte ich mir DJ Kozes Album "Knock Knock" zu. Was die beiden Sachen miteinander zu tun haben? Bis vor wenigen Wochen nichts. Doch dann kam mir zu Ohren, dass die beiden gemeinsame Sache in Form eines Albums machen. Selbiges wurde selbstbewusst "Hit parade" getauft. Bezüglich der "Hits" wird das einstündige Werk diesem Anspruch nicht ganz gerecht. Aber die Zusammenarbeit der beiden ist ansonsten rundum gelungen und so finden die eingangs erwähnten Events doch noch zusammen. Pop, Soul und Electro vertrage ich üblicherweise nur in geringer Dosierung, aber Murphy und DJ Koze haben ihr über Jahre und große Entfernungen eine atmosphärische Platte produziert, die bei vielen Stimmungen und in vielen Settings funktionieren. Die Highlights sind für mich "What not to do", "Hurtz so bad" (nur im Titel Ähnlichkeiten mit Hape Kerkeling Song), "Eureka" und für mich ganz vorne "Can't replicate". Dort schließt sich auch ein weiterer Kreis: Dieser Song erinnert mich an Gus Gus und die waren 2003 die Vorgruppe bei Molokos Konzert.
"Hit parade" ist Murphys sechstes Album und der Nachfolger von "Róisín Machine" und meines Erachtens ihr bislang überzeugendstes Solo-Album. Nun ja, Duo-Album.
"Fader":
"Hit parade" ist:
Sonntag, 10. September 2023
Musik: Palehound - Eye on the bat
Das Indierock-Album des Jahres?
Es wird mal wieder Zeit für eine neue Musikkategorie: "Journal-Rock". So betitelt El Kempner die Musik ihrer Band Palehound, da die Sängerin ihre Songs als Vehikel nutzt, um ihre Ängste ähnlich eines Tagesbuchs zu konservieren. "Eye on the bat" ist das vierte Album des amerikanischen Trios. Das Songwriting fiel in die Zeit, als sich die Band während der Corona-Pandemie nach dem dadurch bedingten Abbruch ihrer Tour nach Hause durchschlagen musste und eine Trennung wollte auch noch verarbeitet werden. Extreme Situationen sorgen für besondere Erlebnisse... und in diesem Fall für tolle Songs und das bisher beste Album der Band.
Zu diesem Album stolperte ich u. a. über Referenzen zu Phoebe Bridgers, Snail Mail, Big Thief, LCD Soundsystem (berechtigterweise wegen des Songs "Head like soup"), Aimee Mann, Mazzy Star, Moldy Peaches. Trotzdem originell und entsprechend vielseitig klingt "Eye of the bat". Für mich bislang eines des besten Indierock-Alben des Jahres.
Meine Anspieltipps sind "My evil", "The clutch" und der Titelsong.
Das Video zu "The clutch":







